Nahtlose Visualisierung 12.05.2014, 13:16 Uhr

Datenbrillen: Neue Software erzeugt dreidimensionale Informationen

Eine Software, die in Datenbrillen Zusatzinfos nicht als Textfenster, sondern nahtlos in das Gesichtsfeld ihres Trägers einbinden kann, hat die auf diesem Sektor weltweit führende Firma Metaio entwickelt. Auf der Datenbrille Moverio BT-200 der Firma Epson ist die Software schon implementiert und zeigt beeindruckende Möglichkeiten – und das bei einem sehr günstigen Preis.

Virtuelle Inhalte, eingeblendet ins Gesichtsfeld einer Datenbrille von Epson mit Metaio-Software: Solche virtuellen Inhalte lassen sich nun über eine Datenbrille ins Arbeitsfeld eines Ingenieurs einfügen.

Virtuelle Inhalte, eingeblendet ins Gesichtsfeld einer Datenbrille von Epson mit Metaio-Software: Solche virtuellen Inhalte lassen sich nun über eine Datenbrille ins Arbeitsfeld eines Ingenieurs einfügen.

Foto: Metaio

Mit der Software von Metaio lassen sich interaktive und multidimensionale Inhalte in die Kamerasicht von Mobilgeräten wie Tablets und Smartphones einblenden. So wird die Sicht auf die reale Welt um hilfreiche Zusatzinformationen erweitert. Diese als „Augmented Reality“ (AR / Erweiterte Realität) bekannte Technik lässt sich jetzt mit der neuesten Beta-Version der Metaio-Software auch mit Datenbrillen in höchster Qualität realisieren.

Passgenau kann die Metaio-Software Zusatzdaten in das Bild der Realität einblenden – hier die Hervorhebung von zu inspizierenden Teilen eines Motors.

Passgenau kann die Metaio-Software Zusatzdaten in das Bild der Realität einblenden – hier die Hervorhebung von zu inspizierenden Teilen eines Motors.

Foto: Metaio/Screenshot Ingenieur.de

Mit der schon von Smartphones und Tablets bekannten Software-Entwicklungsumgebung (SDK) der AR-Spezialisten von Metaio arbeiten inzwischen weltweit mehr als 80.000 professionelle Anwender. Sie haben damit schon über 1000 Apps für solche Mobilgeräte erstellt. Mit der neuesten Version der Entwicklungsumgebung lassen sich die virtuellen Erweiterungen der Realität ab sofort auch in beeindruckender Passgenauigkeit in moderne Datenbrillen einblenden.

Präzise Platzierung von Inhalten ins Gesichtsfeld des Brillenträgers

Durch die erstaunlich präzise Platzierung virtueller Inhalte im Gesichtsfeld der Träger der Datenbrille wird die künstliche Distanz zwischen ihnen und der realen Welt merklich verringert.  Im Vergleich zu den üblichen AR-Lösungen, die meist nur mit flachen Textfeldern arbeiten, die in der Nähe eines Objektes ins Sichtfeld eingeblendet werden, ist das ein deutlicher und auch offensichtlicher Vorteil.

Als sinnvolle Einsatzgebiete für bessere Datenbrillen-Anwendungen mit seiner AR-Software sieht der Hersteller das Einblenden von Wartungsinformationen für Servicepersonal oder von Produktinformationen in Geschäften und sogar Spiele mit einer bisher unerreichten Intensität der Spielerfahrung.

Bei Epsons Datenbrille Moverio BT-200 wird die Software schon eingesetzt

Die erste Datenbrille, die die neue Technik nutzt, ist die Moverio BT-200 von Epson. Diese Datenbrille arbeitet anders als beispielsweise die Google Glass mit einem separaten virtuellen Bildschirm für jedes Auge. So können neben AR-Anwendungen auch dreidimensionale Inhalte eingeblendet werden.

Die neue Datenbrille Moverio BT-200 ist nach der Moverio BT-100 aus dem Jahre 2012 die zweite Datenbrille, die Epson herausgebracht hat.

Die neue Datenbrille Moverio BT-200 ist nach der Moverio BT-100 aus dem Jahre 2012 die zweite Datenbrille, die Epson herausgebracht hat.

Foto: Metaio

Die beiden über zwei Prismen eingeblendeten Bildschirme unterstützen das hochauflösende HD-Format und sind jetzt doppelt so hell wie beim Vorläufermodell. Für die Nutzung von AR-Anwendungen hoher Qualität hat die Brille außer einer Kamera auch Sensoren wie ein Gyroskop, einen Beschleunigungsmesser und einen Kompass eingebaut, die die Lage der Brille im Raum und damit auch die Kopfbewegungen des Trägers erfassen können.

Mehrkanalton in Dolby-Digital-plus-Qualität macht auch das Hörerlebnis mit dieser Brille räumlich. Mit solchen technischen Eigenschaften braucht sich Epsons zweite Android-Datenbrille nicht hinter den Produkten von Wettbewerbern wie der Google Glass verstecken.

Datenbrille ist halb so teuer wie die Google Glass

Letztlich zählt für die Kaufentscheidung von Verbrauchern und Investoren natürlich auch der Preis als wichtiges Kriterium. Auch hier kann Epsons Datenbrille Moverio BT-200 punkten: Mit 700 Dollar kostet sie noch nicht einmal halb so viel wie die Google Glass, die als Einseiten-Datenbrille bei optischem und akustischem Stereo schlicht passen muss.

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