Entwicklung der iWatch 14.03.2014, 14:02 Uhr

Apple versucht Mitarbeiter Schweizer Luxusuhrenhersteller abzuwerben

Für die Entwicklung der heißersehnten iWatch versucht Apple derzeit Schweizer Experten für Luxusuhren abzuwerben. Eine blaue Nase gab es dafür schon von Hublot. Der Premiumproduzent hält nicht viel von den Produkten der Kalifornier. 

Hat keine Lust auf eine Kooperation mit Apple: Hublot-Chef Jean-Claude Biver. Die Langlebigkeit Schweizer Uhren ist in seinen Augen nicht mit den schnelllebigen Appleprodukten zu vereinbaren. 

Hat keine Lust auf eine Kooperation mit Apple: Hublot-Chef Jean-Claude Biver. Die Langlebigkeit Schweizer Uhren ist in seinen Augen nicht mit den schnelllebigen Appleprodukten zu vereinbaren. 

Foto: Hublot

Apple scheint mit der iWatch den jungen Markt der Smartwatches mit einem Qualitätprodukt aufrollen zu wollen. Das zumindest legt der derzeitige Versuch des Konzerns nahe, Mitarbeiter Schweizer Luxusuhrenhersteller abzuwerben. Der Chef des Premiumproduzenten Hublot, Jean-Claude Biver, sagte der Handelszeitung, Apple habe „bei uns direkt versucht, zu rekrutieren“. Mitarbeiter bekamen angeblich Post aus Cupertino.

Auch verschiedene Zulieferer wurden laut Biver von Apple kontaktiert, teilweise habe der Konzern auch schon Bestellungen aufgegeben. Um welche Firmen es sich dabei handelt, wollte der Hublot-Präsident allerdings nicht verraten.

Hublot-Chef: „Apple Produkte nach wenigen Jahren obsolet“

Biver zeigte zwar Verständnis dafür, dass Apple gerne eine Swiss-made-Smartwatch produzieren würde, sagte aber, Hublot wolle dabei nicht mit Apple kooperieren. Einen guten Grund dafür nannte er auch: Den Unterschied zwischen Apple-Produkten und Schweizer Luxusuhren. Letztere seien für ihre Langlebigkeit über Jahrzehnte bekannt, meinte der Hublot-Chef, während „die Produkte von Apple bereits nach wenigen Jahren obsolet werden“.

Angeblich war Apple in der Vergangenheit schon am kratzfesten Gold der Luxusuhren von Hublot interessiert. Allerdings nicht für die iWatch, sondern die Rückseite des neuen iPhones. Eine Zusammenarbeit kam auch damals nicht zustande.

Jetzt könnte Apple Swatch-Töchter beackern

Andere Hersteller aus der Schweiz halten sich bei Nachfragen zu Kooperationen mit Apple eher bedeckt. So teilte Swatch mit, mit allen großen Anbietern in Kontakt zu sein. Hier wären für Apple besonders die Swatch-Töchter Renata und EM Microelectronic interessant, die unter anderem miniaturisierte und stromsparende Mikrochips für Uhren herstellen.

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