IFA 2010 03.09.2010, 19:48 Uhr

50. IFA in Rekordgröße – Markt für Konsumelektronik wächst

Die 50. Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin platzt aus allen Nähten. Wenn sich heute die Tore zur weltgrößten Konsumelektronikmesse öffnen, erwartet die Besucher eine Fülle von Innovationen rund um TV, Audio, Multimedia, Navigation und Hausgeräte. Der Trend geht zur Vernetzung aller dieser Komponenten. Das würdigte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Eröffnung.

Benedict Kober von Euronics freut sich auf die IFA. Der Vorstandssprecher von Deutschlands größter Verbundgruppe im Markt für Konsumelektronik ist davon überzeugt, dass die Berliner Messe entscheidende Trends zeigt: „Im Fokus stehen aus unserer Sicht verstärkt TV-Geräte mit 3-D-Technologie.“ 3-D sei ein heißes Thema, auch bei Spielkonsolen und Camcordern.

Ein weiterer Schwerpunkt bleibt Mobilität. „Vom Tablet-PC bis zum Notebook werden sich zahlreiche Geräte auf dem Wunschzettel an Weihnachten wiederfinden“, glaubt Kober. Passend dazu präsentiert sich auf der IFA eine Fülle von iPad-Wettbewerbern und neuen E-Book-Readern. Sogar die längst von der Messe verschwundenen Smartphones erobern wieder die Messestände. Da präsentiert der große Taiwaner HTC seine neueste Modellpalette, werden Geräte von Samsung, Sony Ericsson und LG zu sehen sein.

Die Konsumelektronikbranche setzt im Jahr 1 nach der Krise wieder auf Wachstum. „Der deutsche Markt für digitale Unterhaltungselektronik entwickelt sich besser als erwartet“, so formuliert es Bitkom-Vizepräsident Achim Berg. Allein hierzulande sollen die Umsätze bis Jahresende voraussichtlich um 2,5 % wachsen und mit einem Volumen von 12,7 Mrd. € wieder Vorkrisenwerte erreichen.

Den Löwenanteil davon machen mit fast 50 % flache TV-Geräte aus. Laut Berg hätten der Start von HDTV, die Olympischen Winterspiele und die Fußball-WM den Absatz von flachen TV-Geräten und HD-Empfängern nochmals belebt.

Nach einer Verbraucherbefragung des Branchenverbands Bitkom wollen Konsumenten bei Fernsehgeräten mehr als nur „glotzen“. Rund ein Drittel der Befragten möchte über die Flimmerkiste E-Mails lesen und schreiben, Chatten und Onlinekäufe tätigen. Bereits jeder Zehnte will den Energieverbrauch des Haushalts per TV kontrollieren.

Voraussetzung für all das: ein Fernsehgerät mit Internetanschluss, ein sogenanntes Hybrid-TV, und eine umfassende Heimvernetzung. Wie die Zukunft zu Hause aussehen kann, zeigt der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke ZVEH zusammen mit ZVEI und VDE mit einem E-Haus auf der Messe.

Dieser Prototyp des vernetzten Wohnens ist mit heute bereits verfügbaren Technologien aufgebaut und soll demonstrieren, wie das Leben von morgen noch komfortabler und ökologischer gestaltet werden kann. Hausgerätepionier Miele zeigt, dass Waschmaschinen, die sich automatisch einschalten, wenn der Stromversorger über sein intelligentes Netz den günstigsten Tarif signalisiert, keine Zukunftsmusik mehr sind. Unter dem Motto „SG ready“, bereit für Smart Grid, zeigen die Westfalen eine Weltpremiere.

Andere Hersteller werden folgen. Doch zunächst steht bei der Weißen Ware rund um den Funkturm vor allem die Energieeffizienz im Vordergrund. Denn, so Siemens-Hausgeräte-Chef Roland Hagenbucher: „Der preiswerteste Strom ist der, den man gar nicht erst verbraucht.“

In ihrem dritten IFA-Jahr entpuppen sich die Hallen der Weißen Ware dank kultiger Espressomaschinen und messerschwingender Meisterköche als wahre Publikumsmagneten. Auch hinter diesem Bereich steckt 2010 ein Markt von deutlich über 10 Mrd. € in Deutschland.

Die IFA platzt aus allen Nähten. Zwei neue Hallen mussten akquiriert werden, um dem Ansturm der Aussteller standzuhalten. Messechef Christian Göke: „Mit 1423 Ausstellern, 134 400 m2 gebuchter Fläche und erwarteten 230 000 Besuchern sind wir eindeutig die größte Messe für Konsumelektronik und Hausgeräte weltweit.“ Zum Vergleich: Die erste IFA 1924 hatte 242 Aussteller auf 3300 m2 – aber beachtliche 180 000 Besucher. RB/JDB -Seiten 7, 8

 

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