Batterie der Zukunft 12.02.2014, 07:00 Uhr

BASF eröffnet ein Forschungslabor in Japan

BASF hat vor wenigen Tagen ein Labor und Anwendungszentrum für Batteriematerialien in Amagasaki mitten im Kansai Ballungszentrum eröffnet. Ziel der neuen BASF-Einrichtung ist es vor allem innovative Materialien für Hochleistungsbatterien zu entwickeln, die die Leistungsfähigkeit von Batterien für Elektroautos und Unterhaltungselektronik deutlich verbessern.

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Teilnehmer der Eröffnungsfeier von links nach rechts: Dr. Peter Schuhmacher, President Process Research & Chemical Engineering, BASF; Dr. Jörg-Christian Steck, Representative Director and President, BASF Japan; Ms. Kazumi Inamura, Bürgermeisterin von Amagasaki; Dr. Adrian Steinmetz, Vice President Battery Materials at BASF und Mr.Ryuichi Takahashi, Head of Research Center Amagasaki, BASF Japan

Teilnehmer der Eröffnungsfeier von links nach rechts: Dr. Peter Schuhmacher, President Process Research & Chemical Engineering, BASF; Dr. Jörg-Christian Steck, Representative Director and President, BASF Japan; Ms. Kazumi Inamura, Bürgermeisterin von Amagasaki; Dr. Adrian Steinmetz, Vice President Battery Materials at BASF und Mr.Ryuichi Takahashi, Head of Research Center Amagasaki, BASF Japan

Foto: BASF

BASF hofft damit in den japanischen E-Mobility-Markt vorzudringen, während die Japaner sich Vorteile im Wettbewerb mit der koreanischen Konkurrenz versprechen.

Fokus auf Elektrolyten und Elektroden-Materialien

Das Labor in Amagasaki, das in das globale Forschungs- und Entwicklungsnetz der BASF eingebunden ist, wird sich auf die Entwicklung von Elektrolyten und Elektrodenmaterialien für Hochleistungsbatterien konzentrieren. Das Labor wird die organische und anorganische Synthese, Analytik und elektrochemische Testung in einer Gruppe zusammenfassen. Damit will man ein besseres Verständnis darüber erlangen, wie die unterschiedlichen Materialien, wie Elektroden und Elektrolyten, miteinander in Batterieanwendungen reagieren. Die Investitionen für das rund 600 Quadratmeter große neue Labor belaufen sich auf mehrere Millionen Euro.

BASF hat am 5. Februar 2014 das Labor für Forschung und Entwicklung (F&E) und das Zentrum für Anwendungstechnik für Batteriematerialien in Amagasaki/Japan eingeweiht.

BASF hat am 5. Februar 2014 das Labor für Forschung und Entwicklung (F&E) und das Zentrum für Anwendungstechnik für Batteriematerialien in Amagasaki/Japan eingeweiht.

Foto: BASF

Jörg-Christian Steck, Representative Director and President von BASF Japan betont: „Unsere Präsenz in Forschung und Entwicklung in Japan bringt uns näher zu den Kunden und ermöglicht uns, deren Anforderungen besser zu erfüllen.“

F&E verbunden mit Anwendungstechnik

Bei der neuen Anlage, die in das Amagasaki Research Incubation Center (ARIC) eingebettet ist, handelt es sich um das erste Vorhaben der BASF in der asiatisch-pazifischen Region, bei dem die Entwicklung und Forschung von Batterie-Materialien mit der Anwendungstechnik verbunden wird. Das Zentrum für Anwendungstechnik verfolgt das Ziel, maßgeschneiderte Lösungen für die Batterieproduzenten auf dem japanischen Markt zu entwickeln und den einschlägigen Service auszuweiten. Dabei wird das Unternehmen Synergien mit der bereits für andere Produktgruppen existierenden BASF-Forschungsplattformen in Amagasaki nutzen. Durch die Erweiterung der lokalen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten will man auch von den Kompetenzen der Forscher aus anderen BASF-Unternehmensbereichen profitieren, wie von denjenigen, die in der Chemie am Einsatz in organischen Solarzellen und Elektronikmaterialien forschen.

Japan führend in der Batterieforschung 

Japan gilt als eines der führenden Länder in der Batterieherstellung- und entwicklung.  So arbeitet das Land – nicht zuletzt angetrieben durch Anwendungen in der Unterhaltungselektronik – bereits seit den 90er Jahren intensiv am Thema Batterieforschung und hat sich durch einen zügigen Ausbau der Infrastruktur inzwischen als ein weltweit führender Forschungsstandort in diesem Bereich etabliert. Dass Japan hier eine Vorreiterrolle einnimmt, geht nicht zuletzt auch daraus hervor, dass die Lithium-Batterien des Boeing-Flugzeugs „Dreamliner“, mit denen der Flugzeughersteller allerdings anfangs beträchtliche Pannen erlebte, von Yuasa aus Japan stammen. Im Juli vergangenen Jahres wurde Amagasaki vom japanischen Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie als so genannte „Project Promotion Asian Site Location in Japan“ ausgewählt. Es ist ein Teil eines Regierungsprogramms, das globale Firmen bei der Gründung von Wirtschaftsstandorten mit hoher Wertschöpfung im Land unterstützt.

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