Kunststoffe 02.06.2000, 17:25 Uhr

Hightech-Plastik im Look der „70er“

Ob Einweg oder Mehrweg: „Spaß ist, was ihr draus macht!“

Die Zeiten ändern sich, doch Design-Geschichte bleibt jung: Im Rahmen ihres großen „Fanta-Relaunch“-Programms startete die Essener Coca-Cola GmbH mit ihrer Ringflasche als Markenzeichen der 70er Jahre eine neue Image-Kampagne für das Jahr 2000. Emotional, spontan, bunt und unkompliziert heißt die Botschaft in den TV-Spots für die Erfrischungsgetränke-Varianten, mit denen die German Division des amerikanischen Getränkekonzerns bis Ende des Jahres alle Jungen und Junggebliebenen zwischen zwölf und 49 Jahren erfolgreich ansprechen will.
Beim auffällig bunten Limonaden-Auftritt setzen die Essener zwar beim Design auf eine klassische Verpackungsform, die hohen Wiedererkennungswert garantiert, aber beim Verpackungsmaterial neben altbewährtem Glas auch auf eine Zukunft in Kunststoff. Während bei der neuen Ringflasche für das 0,33-l-Einweggebinde Glas das Material der Wahl war, erhielt das leichtere Polyethylenterephthalat (PET) bei den 0,5-l- und 2-l- Gebinden den Vorzug.
Außerdem bieten die Essener ihre bunte Fanta-Geschmackswelt – sie reicht inzwischen vom „Orange“ über die helle neue „Fresh Lemon“ bis zur voll roten „Wild Berries“ – auch im Mehrweg-Segment in beiden Material-Varianten an. So bleibt bei den familiengerechten 1-l- und 1,5-l-Mehrwegflaschen PET im Verpackungskreislauf und bei den kleinen 0,5-l-Mehrwegflaschen Glas.
Damit hat der Verbraucher die freie Wahl, sich für jede Gelegenheit und jedes Umweltverhalten die richtige Fanta auszusuchen – getreu dem Werbeclip: „Spaß ist, was ihr draus macht!“ KH/Si
Mit der neuen Ringflasche knüpft Coca-Cola nicht nur beim Design, sondern auch beim Verpackungsmaterial das Band zwischen Alt und Neu.

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