ELEKTRONIKMESSE IN LAS VEGAS 28.12.2015, 14:13 Uhr

Vernetztes Auto ist Top-Thema der CES 2016

Ein Touchscreen, der nicht einmal einen Touch braucht, oder Fußgänger als Lichtgestalten: Der Innenraum moderner Autos wird zum Hologramm, in dem der Fahrer nur noch einen kleinen Fingerzeig geben muss. Fast schon autonomes Fahren, so zeigt es die CES in Las Vegas. Dabei wollen vor allem viele Frauen weiter selbst das Steuer in der Hand haben.

Auf der CES 2016 zeigt Bosch in einem Showcar eine neue Art der Kommunikation zwischen Mensch und Technik. Armaturenbrett und Mittelkonsole sind in einem rein elektronischen Display vereint. Dessen Inhalte passen sich an die aktuelle Umgebung des Fahrzeugs an. 

Auf der CES 2016 zeigt Bosch in einem Showcar eine neue Art der Kommunikation zwischen Mensch und Technik. Armaturenbrett und Mittelkonsole sind in einem rein elektronischen Display vereint. Dessen Inhalte passen sich an die aktuelle Umgebung des Fahrzeugs an. 

Foto: Bosch

Bauen die Autohersteller und IT-Visionäre am Bedarf der Kunden vorbei? Den Eindruck könnte man gewinnen, wenn man sich die Highlights der Elektronikmesse CES im Januar und die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage anschaut. Letztere ergab: Nur ein knappes Drittel aller Männer würde unbedingt die Kontrolle über das Fahrzeug behalten wollen, bei den Frauen sind es mit 46 % eutlich mehr.

Die Zahl derer, die dem autonomen Auto (noch) nicht über den Weg trauen, ist jedenfalls hoch, wie die Befragung im Auftrag des Verbandes der Automobilindustrie zeigt. Außerdem trauen die Verbraucher doch eher den traditionellen Autobauern als Software-Zulieferern oder Internet-Firmen wie Google zu, ein selbstfahrendes Auto wirklich erfolgreich an die Kunden zu bringen.

Erstmals eigene Halle für Autobauer

Die Branche indes baut offenbar darauf, dass diese Zweifel schwinden und das Vertrauen in die Technologie wächst. Gerade die klassischen Autohersteller nehmen jede Gelegenheit wahr, für ihre Vorstellung von der Mobilität der Zukunft zu werben. Kein Wunder also, dass sie seit ein paar Jahren zum Bestandteil der Consumer Electronics Show in Las Vegas geworden sind. Und bei der neuen Auflage einer der weltweiten IT-Leitmessen (6.-9. Januar 2016) bekommen die Autofirmen sogar erstmals eine eigene Halle.

Dort präsentieren sich in diesem Jahr auch deutsche Unternehmen wie Mercedes, Audi und BMW. Unter den Zulieferern sticht vor allem Bosch heraus: Die Stuttgarter präsentieren eine komplette Vision des vernetzten Autos, das nicht nur weitgehend selbstständig fährt, sondern nebenbei auch nach das „Smarthome“ steuert.

Neuartiger Touchscreen von Bosch

Schon vor Beginn der Messe zeichneten die Veranstalter Bosch für seinen neuartigen Touchscreen aus, der trotz eines hochempfindlichen Bildschirms beim Nutzer ein haptisches Gefühl erzeugt, ihm also den Eindruck vermittelt, einen richtigen Knopf zu drücken. Möglich wird das, indem das Gerät unterschiedliche Oberflächenstrukturen selbst erzeugt. So soll der Fahrer das Display ohne Hinsehen bedienen können: Damit wird die Ablenkung reduziert.

Touchscreen mit haptischem Feedback: Die dargestellten Tasten auf dem Touchscreen von Bosch fühlen sich wie realistische Knöpfe an, so dass die Orientierung beim Bedienen oft auch ohne hinzusehen möglich ist. Der Blick kann dadurch wesentlich häufiger auf der Straße verbleiben. 

Touchscreen mit haptischem Feedback: Die dargestellten Tasten auf dem Touchscreen von Bosch fühlen sich wie realistische Knöpfe an, so dass die Orientierung beim Bedienen oft auch ohne hinzusehen möglich ist. Der Blick kann dadurch wesentlich häufiger auf der Straße verbleiben. 

Foto: Bosch

Bosch präsentiert auf der CES auch ein Showcar, in dem Mittelkonsole und Armaturenbrett in einem rein elektronischen Display vereint sind. Das soll auch der Sicherheit dienen, denn wenn etwa ein Fußgänger von rechts kommt, zeigt der Bildschirm dies durch eine Veränderung bei der Lichtgestaltung an.

Aus dem Auto den Paketboten zuhause reinlassen

Das Auto der Zukunft ist aber natürlich auch mit seiner Umgebung vernetzt – auch der weiter entfernten. Bosch führt in seinem Showcar unter anderem vor, wie Heizung oder Alarmanlage im eigenen Zuhause über die Auto-IT gesteuert werden können. Der Signalweg läuft aber auch umgekehrt: Klingelt ein Paketbote an der Tür, kann der Fahrer diese kurz öffnen und mit dem Knopfdruck gleich auch den Empfang des Paketes quittieren. Eine Funktion als Liefer- oder Einkaufsservice soll ja auch der Drohnen-Landeplatz im Heck wahrnehmen, den ein Schweizer Sportwagenspezialist auf der CES präsentiert.

Deutlich seriöser und konkreter ist indes schon der Plan eines virtuellen Schutzes vor Geisterfahrern: Im neuen Jahr will Bosch bereits ein cloudbasiertes Warnsystem anbieten, dass die Gefahr innerhalb weniger Sekunden an alle Fahrer im betroffenen Straßenabschnitt sendet.

Touchscreen ohne Touch

Die Autobauer selbst werben für das (teil-)autonome Fahren ebenfalls mit dem Thema Sicherheit, aber auch mit Komfort – und purer Spielfreude. So führt BMW auf der CES eine Weiterentwicklung seiner Gestensteuerung vor, die schon im aktuellen 7er verfügbar ist und die es beispielsweise ermöglicht, mit einfachen Fingerbewegungen in der Luft die Lautstärke des Radios zu verändern.

Auch 2016 werden auf der CES Neuheiten rund ums Fernsehen präsentiert. So will LG will auf der Elektronikmesse einige Neuerungen zum ultra-hochauflösenden Fernsehen präsentieren und dabei auch neue Möglichkeiten zur Vernetzung des heimischen TV-Geräts mit dem Smartphone vorstellen.

Auch 2016 werden auf der CES Neuheiten rund ums Fernsehen präsentiert. So will LG will auf der Elektronikmesse einige Neuerungen zum ultra-hochauflösenden Fernsehen präsentieren und dabei auch neue Möglichkeiten zur Vernetzung des heimischen TV-Geräts mit dem Smartphone vorstellen.

Foto: CES

Jetzt, in der neuen Version, ist sogar eine 3D-Steuerung möglich. Damit nicht, beispielsweise bei streitenden Paaren im Auto, wilde Gesten zum Absturz des Computers führen, müssen die Befehle aber alle noch per Daumendruck bestätigt werden. Und den Knopf dafür hat – am Lenkrad – nur der Fahrer.

Nicht nur das Auto wird immer smarter

Wer sich für die Spielereien und seriösen Visionen im Autobereich nicht interessiert, kommt in Las Vegas übrigens dennoch auf seine Kosten. Ein Unternehmensverbund rund um LG will auf der Messe einige Neuerungen zum ultra-hochauflösenden Fernsehen präsentieren und dabei auch neue Möglichkeiten zur Vernetzung des heimischen TV-Geräts mit dem Smartphone vorstellen. Außerdem will LG einen neuen Saugroboter zeigen, der nicht nur von ferne per Telefon steuerbar ist, sondern dem man auch sagen kann, welche Ecken ganz besonders gründlich gereinigt werden müssen.

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