Drohne statt Paketzusteller 28.04.2015, 13:53 Uhr

Schweizer Post testet die Paketauslieferung per Drohne in entlegene Gebiete

Die Schweizer Post testet ab Sommer 2015 die Paketzustellung mit einer kleinen Transportdrohne. Die Matternet One soll den Transport „der letzten Meile“ vor allem in entlegenen Gebieten oder zu schwer erreichbaren Orten wie Berghütten übernehmen.

Die Drohne Matternet One soll leichte Fracht zu entlegenen Hütten in den Schweizer Bergen transportieren.

Die Drohne Matternet One soll leichte Fracht zu entlegenen Hütten in den Schweizer Bergen transportieren.

Foto: Matternet

Nachdem bereits Amazon, Google sowie die Deutsche Post DHL auf der Nordseeinsel Juist die Paketzustellung mit Drohnen testen, will jetzt auch die Schweizer Post die Liefermöglichkeiten mit Drohnen erproben. Erste Tests sollen bereits im Juni starten. Dafür hat sich die Schweizer Post mit der Cargo-Tochter der Lufthansa-Tochter Swiss und dem kalifornischen Drohnenhersteller Matternet zusammengetan.

Drohne fliegt vollautomatisch ohne Fernsteuerung

Zum Einsatz kommt die kürzlich vorgestellte Transportdrohne Matternet One. Sie fliegt vollautomatisch ohne Fernsteuerung und kann eine Fracht von bis zu einem Kilogramm zum Ziel bringen. Dabei legt sie Fracht in Schalen ab. Ihre Reichweite beträgt 20 Kilometer. Die Matternet One kostet offiziell rund 5000 Dollar pro Stück.

Die Drohne landet in einer kleinen Schale, in der sie die Fracht ablegt.

Die Drohne landet in einer kleinen Schale, in der sie die Fracht ablegt.

Foto: Matternet

Zunächst soll ihr Einsatz auf Kurzstrecken getestet werden. Die Drohne soll Briefe sowie kleine Pakete in schwer erreichbare und abgelegene Orte in Schweizer Bergregionen liefern. Dafür bietet die Schweiz ein ideales Testgebiet, hat sie doch zahlreiche alleinstehende Privathäuser und Hütten in schwer zugänglichen Hanglagen.

DHL wertet Testflüge zur Insel Juist aus

Unteressen läuft bei der Deutschen Post die Auswertung der Testflüge auf die Insel Juist. Die von September bis Dezember 2014 durchgeführten Testflüge mit dem Paketcopter der Deutschen Post verliefen nach Aussage von DHL störungsfrei. In 40 Flügen wurden Medikamente vom Festland auf die Insel transportiert – auch bei Regen, Nebel und in der Dunkelheit.

Von Petra Funk

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