Reaktion auf Studie 04.04.2014, 09:33 Uhr

Ford entwickelt Trunkenheits-Anzug für Gefahrensimulation

Ein „Trunkenheits-Anzug“ soll zeigen, wie unsicher das Fahren unter Alkoholeinfluss ist. Den Anzug entwickelte der Autobauer Ford. Eine Studie zeigt, dass die bisherigen Kampagnen bei jungen Menschen offenbar nicht ankommen. 25 Prozent aller Verkehrstoten in Europa sterben bei Unfällen, in die junge alkoholisierte Fahrer verwickelt sind.

Der Trunkenheits-Anzug erschwert den jungen Testern das Autofahren. Mit ihm wird der Einfluss von Alkohol simuliert. 

Der Trunkenheits-Anzug erschwert den jungen Testern das Autofahren. Mit ihm wird der Einfluss von Alkohol simuliert. 

Foto: Ford

Rund zwei Drittel aller Fahrerinnen und Fahrer wissen nicht, wie hoch die Promillegrenze ist, ab der sie nicht mehr fahren dürfen. Mehr als die Hälfte der 18 bis 24-Jährigen sind selbst schon einmal alkoholisiert gefahren, ein Drittel hat sich zu angetrunkenen Freunden ins Auto gesetzt. Im Auftrag von Ford befragte TNS Global 5000 Autofahrer zwischen 18 und 24 Jahren in ganz Europa.

Viele fühlen sich auch mit Alkohol noch sicher

Mit den Ergebnissen der Studie will Ford die tatsächlichen Gewohnheiten und Einstellungen von jungen Autofahrern in Bezug auf Alkohol am Steuer besser verstehen. „Alkohol und Autofahren ist eine potenziell tödliche Kombination. Die Ergebnisse der Umfrage unterstreichen die Notwendigkeit, junge Fahrer stärker für dieses Thema zu sensibilisieren“, sagte Barb Samardzich von Ford. So glaubte laut Studie rund ein Viertel derjenigen, die schon einmal alkoholisiert am Steuer gesessen hatten, dass sie dabei noch sicher fahren konnten. Der Trunkenheits-Anzug soll jetzt das Gegenteil beweisen. Er verlangsamt Reflexe und Reaktionszeiten der Testperson. 

Mehr als die Hälfte aller jungen Autofahrer in Europa haben sich schon mindestens ein Mal unter Alkoholeinfluss hinter das Steuer gesetzt oder zumindest Freunde gesehen, die vor Fahrtantritt Alkohol konsumiert hatten. Das ergab eine von Ford in Auftrag gegebene Studie. Die Befragung von insgesamt 5.000 Fahrern im Alter zwischen 18 und 24 Jahren zeigte auch, dass ein Drittel der Studienteilnehmer schon einmal als Beifahrer von alkoholisierten Personen mitgefahren ist. 66 Prozent gaben zu, dass sie die zulässige Promillegrenze für die Teilnahme am Straßenverkehr nicht genau kennen.

Mehr als die Hälfte aller jungen Autofahrer in Europa haben sich schon mindestens ein Mal unter Alkoholeinfluss hinter das Steuer gesetzt oder zumindest Freunde gesehen, die vor Fahrtantritt Alkohol konsumiert hatten. Das ergab eine von Ford in Auftrag gegebene Studie. Die Befragung von insgesamt 5.000 Fahrern im Alter zwischen 18 und 24 Jahren zeigte auch, dass ein Drittel der Studienteilnehmer schon einmal als Beifahrer von alkoholisierten Personen mitgefahren ist. 66 Prozent gaben zu, dass sie die zulässige Promillegrenze für die Teilnahme am Straßenverkehr nicht genau kennen.

Der Anzug besteht aus Gewichtsmanschetten und besonderen Polsterungen an Ellenbogen, Hals und Knien. Damit werden schon einfache Aufgaben – etwa auf einer geraden Linie gehen ­– spürbar schwieriger. Eine dazugehörige Brille sorgt für Sehstörungen, Kopfhörer beeinträchtigen zusätzlich das Gehör. Mit dieser Trunkenheits-Simulation soll auf spielerische Art deutlich werden, wie stark komplexe Tätigkeiten wie das Autofahren durch Alkohol beeinträchtigt werden.

Sicherheitstrainings für junge Autofahrer

Bereits im vergangenen Jahr führte Ford unter dem Motto „Vorfahrt für Deine Zukunft“ ein kostenloses Sicherheitsfahrtraining für junge Autofahrer in Deutschland ein. Dieses Jahr werden im Juni und Juli weitere Fahrsicherheitstrainings in Köln, Braunschweig, Berlin und Dresden stattfinden. 

Von Andrea Ziech
Von Andrea Ziech

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