Beides: Spiegel und Tablet 18.01.2017, 07:29 Uhr

Mit diesem Spiegel können Sie hinaus in die digitale Welt schauen

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Smarteste im ganzen Land? Selbstverständlich derjenige, der diese Frage stellt und zwar dem Dirror. Dem ersten digitalen Spiegel der Welt. Lernen Sie ihn jetzt unverbindlich kennen. Auf der internationalen Einrichtungsmesse imm Cologne. 

Vorsicht: Dieser Spiegel (englisch mirror) hat es in sich. Und zwar digitale Technik. Deswegen heißt er auch Dirror. 

Vorsicht: Dieser Spiegel (englisch mirror) hat es in sich. Und zwar digitale Technik. Deswegen heißt er auch Dirror. 

Foto: Dirror

Soweit kommt´s noch: Den Schlaf noch in den Augen, das Gesicht zerknittert, den Weg ins Badezimmer zähneknirschend geschafft. Und dann steht er da. Auf dem Waschbecken. Mit edlem Holzrahmen verziert zeigt der digitale Spiegel leider auch in ausgeschaltetem Zustand recht genau das eigene, noch verknitterte Gesicht.

Beim Zähneputzen Nachrichten lesen

Wer das nicht aushält und den Dirror lieber gleich einschaltet, der kann beim Zähneputzen auf die Uhr blicken, die neuesten Nachrichten des Tages lesen, per App eine Nachrichtensendung aufrufen oder den Börsenkurs checken. Wahlweise kann man auch seinen Tag organisieren, noch bevor der eigene Körper hochgefahren ist.

Beim Zähneputzen auf die Nachrichten im Dirror schielen – das hebt morgens vielleicht eher die Laune, als das eigene Spiegelbild zu betrachten. 

Beim Zähneputzen auf die Nachrichten im Dirror schielen – das hebt morgens vielleicht eher die Laune, als das eigene Spiegelbild zu betrachten. 

Foto: Dirror

Ist der Dirror das Richtige für Morgenmuffel? Wie dem auch sei, die Idee für den smarten Einrichtungsgegenstand stammt von Daniel-Jan Girl, Chef der Deutschen Gesellschaft für multimediale Kundenbindungssysteme (DGMK) in Berlin und Claus Weibrecht, Chef des IT-Unternehmens IronShark in Jena. Sie sehen in ihrem Spiegel einen Helfer in allen Lebenslagen. Was der Dirror alles kann? Außer Morgenmuffel auf Trab bringen…

Schaltzentrale fürs Smart-Home

… kann der smarte Spiegel zum Beispiel beim nach Hause kommen das Licht einschalten und die Lieblingsmusik abspielen. Auch Videokonferenzen, Online-Shopping oder Internetfernsehen können auf dem spiegelbaren Touchscreen durch einfaches Fingertippen ausgeführt werden. Wird Dirror mit der Haustechnik verknüpft, fungiert er als intelligente Schaltzentrale für Smart-Home-Anwendungen.

Hübsch anzusehen: der Dirror mit dem Spiegelbild einer Zimmerpflanze und eingeblendeter Uhrzeit. 

Hübsch anzusehen: der Dirror mit dem Spiegelbild einer Zimmerpflanze und eingeblendeter Uhrzeit. 

Foto: Dirror

Der smarte Spiegel verfügt über ein großes hochauflösendes Farbdisplay (Full HD), Touchscreen, integrierte Lautsprecher sowie Sprachsteuerung. Und der Spiegel kann eigentlich alles, was ein Tablet kann. Im Grunde ist er genau das: ein Tablet in Spiegelform. Immerhin: Ist er ausgeschaltet, ist er wirklich auch nur ein schlichter Spiegel.

Über 600.000 Anwendungen

Natürlich kann der Dirror überall im Haus platziert werden, man kann ihn aber auch in die Hand nehmen und überall dort hinstellen oder hängen, wo man ihn gerade braucht.

Zum Beispiel in der Küche, um dort ein Rezept aufzurufen und nachzukochen. Oder man schaut sich im digitalen Spiegel nebenbei einen Film über Netflix an.

Spiegel ist in drei Größen erhältlich

Es gibt den Dirror in drei Größen von 25 bis maximal 68 cm Länge, mit jeweils unterschiedlich leistungsfähigen Speichern.

Aktuell ist das Gerät nur mit Microsofts Betriebssystem Windows 10 erhältlich. Deshalb können User nur auf Apps im Microsoft Store zugreifen. Aber dort gibt es immerhin 600.000 Anwendungen. Der Preis liegt je nach Größe und Leistung zwischen 970 und 2.070 Euro.

Auf der imm Cologne

Produziert wird der Dirror in Deutschland. Aktuell ist er bis zum 22.1. auf der Kölner Möbelmesse imm cologne zu sehen – in Halle 7, Stand C11, im Rahmen der Initiative „let’s be smart“.

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