Sensor erkennt falsche Farbe 30.12.2014, 06:55 Uhr

Keine Farbunfälle mehr in der Waschmaschine

Eine bunte Socke inmitten weißer Wäsche ist ärgerlich und kann sogar enormen Schaden anrichten. Ein neuer Sensor soll solche Farbunfälle zukünftig verhindern, indem er die Wäschestücke in der Waschmaschine erkennt und vor Verfärbungen warnt. 

Der Farbsensor von E.G.O. findet bunte Socken in weißer Wäsche und schützt damit vor Verfärbungen.

Der Farbsensor von E.G.O. findet bunte Socken in weißer Wäsche und schützt damit vor Verfärbungen.

Foto: E.G.O.

Es ist ärgerlich und manchmal sogar richtig kostspielig. Da hat sich eine einzelne bunte Socke inmitten der Waschmaschinenladung voller weißer Hemden versteckt, so dass das zartrosa Ergebnis sich nur mit viel Humor ertragen und tragen lässt. Der Haushaltsgerätezulieferer E.G.O. verspricht nun endlich Schutz vor solchen Farbunfällen. Der Farbsensor, den das Unternehmen entwickelt hat, erkennt die Wäschestücke und warnt, falls eines davon farblich allzu sehr aus der Reihe tanzt.

Der Sensor schlägt passend zur Hauptfarbe das richtige Waschprogramm vor

Der neue Sensor erfasst die Hauptfarbe der Wäsche und erkennt ungünstige Kombinationen. Falls zum Beispiel eine bunte Socke dazwischen geraten ist, schickt der Sensor ein Warnsignal an den Nutzer. Alfred Fischer, bei E.G.O. Direktor des Produktmanagements, meint, dass es zwar inzwischen viele Sensoren gebe, die etwa die Art der Textilien erfassen, oder wie voll die Waschmaschine ist.

Ein typisches Malheur beim Waschen: Ein roter Socken hat sich heimtückisch zwischen die weiße Wäsche gemogelt. Das Ergebnis: rosa Wäsche. 

Ein typisches Malheur beim Waschen: Ein roter Socken hat sich heimtückisch zwischen die weiße Wäsche gemogelt. Das Ergebnis: rosa Wäsche. 

Foto: Ariel

„Doch bislang gibt es auf dem Markt noch keine Technologie, die Nutzer vor einem der häufigsten Missgeschicke beim Waschen bewahrt: Verfärbungen“, sagt Fischer. Um ein falsches Kleidungsstück auch dann zu erkennen, wenn es tief in der Wäsche vergraben ist, dreht sich die Trommel zu Beginn des Waschgangs mehrere Male im trockenen Zustand. Bei einer ungünstigen Farbkombination informiert das System den Nutzer.

Je nach Konfiguration kann der Farbsensor den Anwender nicht nur warnen, sondern auch den Waschgang stoppen und den Nutzer bei der Wahl des Waschprogramms unterstützen. Die Maschine schlägt dann passend zur Hauptfarbe der Wäsche das richtige Programm vor. Entdeckt der Sensor etwa weiße Wäsche, schließt das System auf Kochwäsche, bei unterschiedlichen Farben auf Buntwäsche, bei vorwiegend blauer Kleidung zum Beispiel auf das Jeans-Programm. Der Nutzer kann die Vorschläge dann manuell bestätigen oder ändern.

Waschmaschine von unterwegs einschalten, anhalten oder Programm ändern

Mehr noch – damit man seine Wäsche auch von unterwegs immer unter Kontrolle hat, kann man Warnsignale und Statusmeldungen der Waschmaschine auch aus der Ferne mit einem Smartphone oder Tablet abrufen, per Bluetooth-, oder Wi-Fi-Verbindung. So können Nutzer ihre Waschmaschine beispielsweise morgens beladen und dann zur gewünschten Zeit von unterwegs aus einschalten.

Der Farbsensor von E.G.O. lässt sich per App steuern.

Der Farbsensor von E.G.O. lässt sich per App steuern.

Foto: E.G.O.

Erkennt der Farbsensor eine ungünstige Farbkombination, oder ist ein nicht geeignetes Waschprogramm voreingestellt, kommt die Warnmeldung per App. Über die Anwendungssoftware kann die Waschmaschine dann angehalten oder das Waschprogramm geändert werden. Fischer: „Der Farbsensor samt App-Steuerung bringt uns dem intelligenten Zuhause wieder einen Schritt näher. Die ersten Geräte mit dieser Technologie werden voraussichtlich innerhalb der kommenden zwei Jahre auf den Markt kommen.“

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