Schwimmende Untertasse 29.04.2016, 11:34 Uhr

Eine Yacht in UFO-Form zum Leben auf dem Meer

Dieses UFO ist nicht am Himmel, sondern im Wasser unterwegs. Die schwimmende Yacht in Kugelform hat alle Annehmlichkeiten, die man im Urlaub braucht und versorgt sich außerdem selbst mit Energie und Trinkwasser. 

Das Hausboot UFO von Jet Capsule soll sich weitgehend selbst mit Energie und Wasser versorgen. Dafür tuckert es mit maximal 6,5 km/h auch sehr gemächlich durchs Wasser.

Das Hausboot UFO von Jet Capsule soll sich weitgehend selbst mit Energie und Wasser versorgen. Dafür tuckert es mit maximal 6,5 km/h auch sehr gemächlich durchs Wasser.

Foto: Jet Capsule

Das Hausboot UFO von Jet Capsule soll sich weitgehend selbst mit Energie und Wasser versorgen. Dafür tuckert es mit maximal 6,5 km/h auch sehr gemächlich durchs Wasser.

Foto: Jet Capsule

Foto: Jet Capsule

Foto: Jet Capsule

Foto: Jet Capsule

Foto: Jet Capsule

Foto: Jet Capsule

Foto: Jet Capsule

Foto: Jet Capsule

Foto: Jet Capsule

Eines sollte man gleich wissen: Geschwindigkeitsfreaks, denen es auf dem Wasser vor allem um rasantes Vorankommen geht, kommen bei diesem neuen Typ einer Yacht nicht auf ihre Kosten. Das UFO – in diesem Fall bedeutet das „Unidentified Floating Object“ – des italienischen Herstellers Jet Capsule bringt es auf gerade 6,5 km/h. Für Menschen, die die Langsamkeit wiederentdecken und obendrein auf energetische Selbstversorgung stehen, ist die schwimmende Untertasse aber genau das Richtige.

Im Inneren des UFOs lässt es sich auf rund 30 qm wohnen

Pierpaolo Lazzarini und Luca Solla, Gründer von Jet Capsule mit Sitz in Neapel, wollten mit dem UFO ein „schwimmendes Haus bauen, das sich langsam um die Welt bewegt“. Gebaut ist es allerdings noch nicht, denn die Unternehmer suchen derzeit nach Investoren, die den Bau eines Prototyps finanzieren wollen. Dafür wurden 700.000 Euro veranschlagt, die fertige „Untertasse“ soll dann später um die 180.000 Euro kosten.

Die UFO-Hausboote sind klein, bieten aber trotzdem allen Komfort. Der unterste Raum liegt im Wasser und bietet einen Blick in die Unterwasserwelt.

Die UFO-Hausboote sind klein, bieten aber trotzdem allen Komfort. Der unterste Raum liegt im Wasser und bietet einen Blick in die Unterwasserwelt.

Foto: Jet Capsule

Das Wasser-UFO besteht aus zwei sphärischen Hüllen aus Fiberglas, die sich ober- und unterhalb einer schwimmenden Plattform befinden. Das Deck mit einem Durchmesser von 12,5 m dient als Ein- und Ausstiegsplattform sowie als Sonnendeck. Das Deck könnte auch einen kleinen Gemüsegarten aufnehmen.

Das zweigeschossige Innere des Hausboots hat oberhalb der Wasserlinie rund 20 qm und unter Wasser nochmal 10 qm Wohnfläche, die flexibel gestaltet werden können.

Energie bezieht das Hausboot von Solarpanelen, Wind- und Wasserturbinen

Im oberen Teil kann man sich eine kleine Einbauküche mit einem Wohn- und Essbereich vorstellen. Eine Leiter führt ins Untergeschoss, wo sich ein Bad und ein Schlafzimmer befinden. Das Panoramafenster im Schlafbereich dürfte spektakuläre Aussichten auf die Unterwasserwelt bieten. Die Deckenhöhe in den Räumen beträgt 2,20 m, während das gesamte UFO 6 m hoch ist.

Von unten sind die großen Fensterflächen der Hausboote unter Wasser zu erkennen.

Von unten sind die großen Fensterflächen der Hausboote unter Wasser zu erkennen.

Foto: Jet Capsule

Angetrieben wird das UFO von einem elektrischen Torqeedo Deep Blue Motor mit Jetantrieb. Der Motor ist mit einem 40 qm großen klappbaren Solarpanel auf dem Dach verbunden und kann zusätzliche Energie aus Wind- und Wasserturbinen beziehen, die sich ober- und unterhalb der Plattform befinden. Damit sollte sämtliche Energie, die für den Betrieb des Hausboots benötigt wird, bereitgestellt werden können.

Auch für Frischwasser sollen die Bewohner selbst sorgen können, indem sie ihr Trinkwasser mit einem Generator aus Regen und Salzwasser erzeugen. Um die gesamte Konstruktion auch bei Seegang stabil auf dem Wasser zu halten, kann das Hausboot mit einem Kompass ausgerichtet und mit einem elastischen Anker gehalten werden. 

Tetrahedron oder kurz Tetra hat Designer Jonathan Schwinge diese Superyacht in Pyramidenform genannt. 

Tetrahedron oder kurz Tetra hat Designer Jonathan Schwinge diese Superyacht in Pyramidenform genannt. 

Foto: Schwinge/Eyelevel

Wenn Ihnen das UFO auf dem Wasser zu gewöhnlich ist, hätten wir noch eine Pyramide in Yacht-Form, die in der Luft schwebt. Und wenn Sie eine große unerwartete Erbschaft machen, dann wäre vielleicht Kokomo was für Sie. Das ist eine schwimmende Trauminsel, Palmen und Wasserfall inklusive.

Vor allem auf Kunden in den Vereinigten Arabischen Emiraten setzt das österreichische Unternehmen Migaloo, dass die künstliche Insel 

Vor allem auf Kunden in den Vereinigten Arabischen Emiraten setzt das österreichische Unternehmen Migaloo, dass die künstliche Insel „Kokomo Ailand“ bauen will.

Foto: Migaloo

Von Gudrun von Schoenebeck Tags:

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