Feuerwerk mit Drohnen 11.01.2016, 12:44 Uhr

Guiness-Weltrekord: So lässt Intel 100 Licht-Drohnen in der Luft tanzen

Nein, das ist kein Ufo. Das sind 100 Drohnen, die zu den Klängen eines Orchesters tanzen, bunte Muster bilden und Nachrichten in die Luft schreiben. Mit diesem einmaligen Choreographietanz hat sich Intel einen Platz im Guiness-Buch der Rekorde gesichert. 

Mit 100 Drohnen hat Intel zu Beethovens 5. Sinfonie ein beeindruckendes Lichtkunstwerk an den Himmel gezaubert.

Mit 100 Drohnen hat Intel zu Beethovens 5. Sinfonie ein beeindruckendes Lichtkunstwerk an den Himmel gezaubert.

Foto: Intel

Guiness-Weltrekord: So lässt Intel 100 Licht-Drohnen in der Luft tanzen

Mit 100 Drohnen hat Intel zu Beethovens 5. Sinfonie ein beeindruckendes Lichtkunstwerk an den Himmel gezaubert.

Foto: Intel

Guiness-Weltrekord: So lässt Intel 100 Licht-Drohnen in der Luft tanzen

Foto: Intel

Guiness-Weltrekord: So lässt Intel 100 Licht-Drohnen in der Luft tanzen

Foto: Intel

Guiness-Weltrekord: So lässt Intel 100 Licht-Drohnen in der Luft tanzen

Foto: Intel

Guiness-Weltrekord: So lässt Intel 100 Licht-Drohnen in der Luft tanzen

Foto: Intel

Guiness-Weltrekord: So lässt Intel 100 Licht-Drohnen in der Luft tanzen

Foto: Intel

 

Intel glaubt an die Zukunft der Drohnen. Deswegen hat das US-amerikanische Technikunternehmen den Messebesuchern der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ein beeindruckendes Video präsentiert. Es zeigt 100 LED-bestückte Drohnen, sogenannte Quadrocopter mit vier Propellern, die auf dem Flugplatz Ahrenlohe nahe Hamburg gleichzeitig in die Luft steigen. Sie bilden ein riesiges 3D-Display.

Drohnen fliegen direkt ins Guiness-Buch der Rekorde

Und dann beginnt die Show „Drone 100“: Während am Boden ein Orchester Beethovens 5. Sinfonie spielt, beginnen die Drohnen synchron zu den Klängen zu tanzen. Sie wechseln Farbe und Formation, zeichnen flackernde Muster und Formen in den Himmel.

Die 100 Drohnen tanzten zu den Klängen eines Orchesters auf einem Flugplatz Ahrenlohe in der Nähe von Hamburg.

Die 100 Drohnen tanzten zu den Klängen eines Orchesters auf einem Flugplatz Ahrenlohe in der Nähe von Hamburg.

Quelle: Intel

Das alles vor den Augen eines staunenden Publikums, das an diesem Tag im November Zeuge eines Guiness-Buch-Weltrekords wird. Er hört auf den Namen „Most Unmanned Aerial Vehicles (UAVs) airborne simultaneously“ – also die meisten gleichzeitig fliegenden unbemannten Fluggeräte. Guiness-Offizielle haben den Rekord pünktlich zur CES bestätigt.

Choreographen programmieren Kunstflug in 3D-Software

Technisch war die Drohnen-Choreographie eine große Herausforderung für Intel. Das Unternehmen hat sich deswegen mit dem österreichischen Ars Electronica Futurelab zusammengetan. Gemeinsam haben die Drohnen-Enthusiasten eine eigene 3D-Software entwickelt, die einer Animationssoftware gleicht.

3D-Software von Intel: Die Choreographen haben die Flugbahn jeder einzelnen Drohne festgelegt.

3D-Software von Intel: Die Choreographen haben die Flugbahn jeder einzelnen Drohne festgelegt.

Quelle: Intel

Die Choreographen konnten damit die Flugbahnen jeder Drohne festlegen, Farbwechsel programmieren und Formationsflüge mit der Musik synchronisieren. Jede Drohne ist dabei ein Bildpunkt, den die Ingenieure Space Pixels nennen – kurz Spaxels. „Wir haben einfach Technologie genommen und daraus Kunst gemacht“, sagt Chef-Choreograph Andreas Jalsovec von Futurelab. Während des Flugs war dann je ein Pilot für 25 Drohnen verantwortlich.

Sind Drohnen eine Alternative zu klassischem Feuerwerk?

Zwar sind mit dem Projekt Drone 100 keine öffentlichen Shows geplant. Doch Intel-Geschäftsführer Brian Krzanich scheint zu hoffen, dass die Drohnen eines Tages eine Alternative zu klassischem Feuerwerk werden – ganz ohne Brandgefahr.

Diese Quadrocopter ließ Intel am Himmel tanzen. Sind sie zukünftig eine Alternative zu klassischem Feuerwerk?

Diese Quadrocopter ließ Intel am Himmel tanzen. Sind sie zukünftig eine Alternative zu klassischem Feuerwerk?

Quelle: Intel

Und Horst Hoertner? Dem Seniordirektor bei Futurelabs war es wichtig zu zeigen, dass sich Drohnen auch für sozial bedeutsame Experimente einsetzen lassen. Vielen Menschen seien sie bislang vor allem als Waffe bekannt.

 

Ein Beitrag von:

  • Patrick Schroeder

    Patrick Schroeder arbeitet als freiberuflicher Journalist für Zeitschriften und Onlinemagazine wie die VDI Nachrichten und Ingenieur.de.

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