James Dyson Award 25.06.2015, 15:49 Uhr

Revolutionäre Idee: Ingenieuren bleibt eine Woche Zeit

Eine Woche noch läuft die Uhr für junge Designer und Ingenieure, um mit ihren revolutionären Ideen am renommierten James Dyson Award teilzunehmen. Gefragt sind Ideen, die einen bedeutenden praktischen Nutzen haben. Für den ersten Preis sind 37.500 Euro ausgelobt – und sehr viel Ruhm und Bekanntheit.

Junge Designer, Ingenieure und Querdenker aufgepasst: Eine Woche noch, bis zum 2. Juli 2015, läuft die Frist, Projektideen beim James Dyson Award 2015 einzureichen. Dyson sucht jedes Jahr Entwicklungen und Projekte, die das Potenzial besitzen, ein reales Problem der Jetztzeit zu lösen. Sie sollen kommerziell erfolgversprechend und nachhaltig sein.

Es ist nicht zwingend notwendig, für den Award einen Prototypen einzureichen. Prinzipiell reichen Filme, Bilder oder auch Skizzen der Idee. Die Spanne der eingereichten Projektideen ist so weit gefächert wie die zu lösenden Lebensprobleme. Da gibt es etwa Prometheus aus Frankreich, ein nützliches Multifunktionsgerät, das bei Stromausfällen Licht, Radio und Telefon garantiert. Und Angelic aus Taiwan, einen faltbaren Elektroroller. 

Der Erfinder des beutelfreien Staubsaugers, Sir James Dyson, veranstaltet seit elf Jahren den länderübergreifenden Wettbewerb zwischen Absolventen oder Studenten der Fachrichtungen Produkt- und Industriedesign sowie Ingenieurwissenschaften. Zugelassen sind Teilnehmer aus Australien, Österreich, Belgien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Japan, Korea, Malaysia, Niederlande, Neuseeland, Russland, Singapur, Spanien, Schweiz, Großbritannien und den USA.

James Dyson: „Die einfachsten Lösungen sind oft die besten“

James Dyson selbst hat das Ziel seines Awards so formuliert: „Junge Menschen können die Welt durch Technik ändern. Jedes Jahr werden beim James Dyson Award bemerkenswerte Ideen eingereicht. Dabei werden Probleme aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet. Kein Problem ist zu groß – und die einfachsten Lösungen sind oft die besten.“

Mit einer solchen einfachen Lösung trumpfte im vergangenen Jahr der 23-jährige Produktdesigner James Roberts auf. MOM heißt sein aufblasbarer Brutkasten, der Frühchen in Flüchtlingslagern eine reale Überlebenschance bietet. Er ist leicht zu transportieren und auch unter lokal schwierigen Bedingungen funktionell.

Faltbarer Elektroroller Angelic: Studenten aus Taiwan treten mit ihm beim James Dyson Award an. 

Faltbarer Elektroroller Angelic: Studenten aus Taiwan treten mit ihm beim James Dyson Award an. 

Foto: Elettrico Design

Stolze 37.500 Euro erhält der internationale Gewinner des James Dyson Awards, um seine Erfindung weiter zu entwickeln. Der jeweilige Fachbereich der Hochschule des Preisträgers bekommt zusätzlich 6.500 Euro. Dazu gesellen sich noch Preisgelder für die nationalen Gewinner in Höhe von jeweils 2.400 Euro und für die bis zu fünf internationalen Finalisten in Höhe von 6.000 Euro. Ab dem 27. Juli werden die Gewinner bekanntgegeben.

Prominent besetzte Jury

Prominent besetzt ist die diesjährige deutsche Jury. Über die eingereichten Beiträge beraten und richten Stefan Eckstein, Präsident des Verbands Deutscher Industrie Designer, Professor Axel Kufus von der Universität der Künste Berlin, Professor Peter Naumann von der Hochschule München, Professor Tom Philipps von der Hochschule Darmstadt, Regine Bönsch von den VDI Nachrichten und Robert Thielicke, Chefredakteur der Technology Review. Partner des James Dyson Award in Deutschland sind der Verband Deutscher Industrie Designer (VDID) und der Rat für Formgebung.

Prometheus ist ein Multifunktionsgerät, das Menschen bei Katastrophen beisteht: Es vereint Lampe, Radio und Akku mit USB-Anschluss in einem. 

Prometheus ist ein Multifunktionsgerät, das Menschen bei Katastrophen beisteht: Es vereint Lampe, Radio und Akku mit USB-Anschluss in einem. 

Foto: James Dyson Award

Alle teilnehmenden jungen Designer, Ingenieure und Querdenker sollten sich den 10. November 2015 in ihrem Terminkalender markieren. An diesem Tag erfolgt die Prämierung des internationalen Preisträgers.

Von Detlef Stoller Tags:

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