Formula Student Germany 04.08.2015, 12:46 Uhr

Junge Ingenieure der DHBW Ravensburg auf Platz 1 in Hockenheim

Die Studenten vom Technikcampus der DHBW Ravensburg haben auf dem Hockenheimring abgeräumt: Mit ihrem selbstgebauten Rennwagen ergatterten sie Platz eins beim Rennen Formula Student Germany. Auf Platz 2 und 3 landeten die Rennteams der Universitäten Stuttgart und Graz. 110 Teams warem in Hockenheim am Start.

110 Teams gingen bei der Formula Student Germany auf dem Hockenheimring an den Start. Neben der Performance im Rennen bewertete die Jury auch Finanzplanung und Verkaufsargumente für die Fahrzeuge. 

110 Teams gingen bei der Formula Student Germany auf dem Hockenheimring an den Start. Neben der Performance im Rennen bewertete die Jury auch Finanzplanung und Verkaufsargumente für die Fahrzeuge. 

Foto: Formula Student Germany

Junge Ingenieure der DHBW Ravensburg auf Platz 1 in Hockenheim

Foto: Formula Student Germany

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Foto: Formula Student Germany

 

Die renommiertesten Ingenieursschmieden aus Deutschland, Europa und Übersee traten am vergangenen Wochenende bei der Formula Student Germany auf dem Hockenheimring mit selbstgebauten Rennwagen gegeneinander an. Ein Team ließ die Konkurrenz alt aussehen: das Global Formula Racing-Team (GFR) aus Friedrichshafen. Es gewann in den Disziplinen 22-km-Ausdauerrennen, Kurvenparkour Autocross und liegende Acht (Skid Pad) und sicherte sich Platz eins in der Gesamtwertung. Auf Platz 2 landete das Rennteam der Universität Stuttgart, auf Platz 3 das Team der Graz UAS.

Team GFR auf Platz 1 der Weltrangliste

Die Konkurrenz verzweifelt langsam, denn dem kleinen Verbrennungsmotor-Renngeschoss vom Bodensee ist einfach nicht beizukommen: Zum dritten Mal in Folge hat GFR das Formula Student Rennen gewonnen und sich längst auf Platz eins der Weltrangliste vorgearbeitet – gelistet sind derzeit 507 Teams. Das fällt auch der versammelten Automobilbranche auf. Kein größeres Unternehmen ließ sich das Rennen entgehen, um Kontakte mit dem hoffnungsvollen Ingenieursnachwuchs zu knüpfen.

Alle 110 Teams der Formula Student Germany auf dem Hockenheimring: Wie in den vergangenen zwei Jahren siegte die DHBW Ravensburg. 

Alle 110 Teams der Formula Student Germany auf dem Hockenheimring: Wie in den vergangenen zwei Jahren siegte die DHBW Ravensburg.

Quelle: Formula Student Germany

TU Delft gewinnt in der Klasse der E-Boliden

Einen Gang zurückschalten musste GFR beim Wettkampf der elektrischen Rennwagen. Ihr E-Bolide landete „nur“ auf Platz 4 unter 39 Teams. Platz 1 sicherte sich die TU Delft, Platz 2 die ETH Zürich. Auf dem dritten Rang landete das Greenteam der Universität Stuttgart, das erst vor kurzem einen Beschleunigungsweltrekord für Elektrorennwagen aufgestellt hat. Die TU Delft hat ebenfalls einen aktuell guten Lauf. Beim ersten Rennen der Formula Student Anfang Juli auf der Formel-1-Rennstrecke in Silverstone setzten sich die Niederländer vor der Westsächsischen Hochschule Zwickau und der Universität Stuttgart durch.

Selbstgebauter Rennwagen der DHBW Ravensburg: Dem Team GFT gelang am Wochenende beim Formula Student Rennen am Hockenheimring die Titelverteidigung.

Selbstgebauter Rennwagen der DHBW Ravensburg: Dem Team GFT gelang am Wochenende beim Formula Student Rennen am Hockenheimring die Titelverteidigung.

Quelle: FSG Bergan

110 Teams bei der Formula Student Germany am Start

110 Teams aus aller Welt nahmen dieses Jahr am internationalen Konstruktionswettbewerb für Studierende in Hochenheim teil. Die Technikstudenten konstruierten ein Jahr lang einen einsitzigen Rennwagen und stellten auf dem Hockenheimring ihr Können unter Beweis. Die Jury prämierte nicht einfach das schnellste Auto, sondern das beste Gesamtpaket aus Konstruktion und Rennperformance, Finanzplanung und Verkaufsargumenten.

GFR arbeitete dabei eng mit der Oregon State University zusammen: Auf beiden Kontinenten tüftelten rund 100 Studenten an den Rennwagen, besuchten sich zwischenzeitlich oder kommunizierten über Skype. Die Studenten in den USA bauten den Rennwagen mit Verbrennungsmotor zusammen, die Studenten vom Bodensee die Elektroversion.

 

Von Patrick Schroeder

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