2013 mit Rekordabsatz 13.01.2014, 15:24 Uhr

Airbus ist für die nächsten neun Jahre ausgelastet

Der Flugzeughersteller Airbus hat 2013 nicht nur einen Rekordabsatz eingefahren. Das Unternehmen hat so viele Aufträge in den Büchern, dass die Produktion für die nächsten neun Jahre ausgelastet ist. Deshalb will Airbus seine Produktionskapazitäten ausweiten, teilte das Unternehmen in Toulouse mit. 

Airbus-Präsentation in Dubai: Der Konzern meldet für 2013 Rekordzahlen. Mehr als 1500 Flugzeuge wurden bestellt, die Auftragsbücher sind so voll, dass die Produktion für neun Jahre ausgelastet ist.

Airbus-Präsentation in Dubai: Der Konzern meldet für 2013 Rekordzahlen. Mehr als 1500 Flugzeuge wurden bestellt, die Auftragsbücher sind so voll, dass die Produktion für neun Jahre ausgelastet ist.

Foto: Airbus

Die Geschäftszahlen für 2013, die Airbus-Chef Fabrice Brégier am Montag am Unternehmenssitz im französischen Toulouse vorgelegt hat, sind glänzend. Airbus lieferte 626 Flugzeuge aus, 38 Maschinen mehr als 2012. Die Zahl der Bestellungen lag weit darüber und erreichte mit 1619 Flugzeugen zum Listenpreis von 176 Milliarden Euro einen Höchststand. Zieht man davon die Abbestellungen ab, blieben noch 1503 Bestellungen übrigen – doppelt so viel als vom Unternehmen zum Jahresbeginn erwartet.

Nach Auftragseingang war Airbus 2013 Weltmarktführer

Damit hat Airbus seinen US-Konkurrenten Boeing klar übertroffen, der lediglich Bestellungen für 1355 Jets verbuchen konnte. Beide Flugzeughersteller verfügen inzwischen über einen extrem hohen Auftragsbestand von jeweils weit über 5000 Jets.

Boeing lieferte im zurückliegenden Jahr insgesamt 648 Jets aus, also 22 Jets mehr als bei Airbus. Für das Jahr 2014 geht Airbus davon aus, etwa gleich viele Flugzeuge ausliefern zu können. Zugleich rechnet Brégier damit, dass der Auftragseingang in etwa auf der Höhe der Auslieferungen bleiben wird. Regional entfallen die größten Order-Volumina auf Ostasien und Nordamerika.

Das Ziel, die Produktionskapazitäten zu steigern, wird Airbus aber nur langfristig umsetzen können. Der Grund dafür ist die Abhängigkeit von Zulieferteilen, die häufig durch lange Vorlaufzeiten der Zulieferer für deren Rohmaterialien und Komponenten gekennzeichnet sind. Airbus plant die noch nicht fest beschlossene Produktionssteigerung für einen Zeitraum bis zum Jahre 2018. Die Kapazität der kleinen Flugzeuge – im Wesentlichen der Airbus A320 und seine Version A320neo – soll dann von jetzt 42 auf 50 Exemplare im Monat steigen. Vom großen Airbus A350 sollen künftig 14 statt 10 Maschinen im Monat gebaut werden. Die Entscheidung über die Ausweitung soll am 26. Februar fallen.

Auch Boeing will künftig mehr Maschinen bauen. Vom Großraumjet Dreamliner B787 wollen die Amerikaner ab Ende des Jahrzehnts monatlich 17 statt 10 Maschinen produzieren. Der Dreamliner ist neben der Boeing B777 der Hauptkonkurrent des Airbus’ A350. Von der Boeing 737, Gegenstück des A320, will der US-Hersteller ab 2017 von 47 statt 40 Maschinen im Monat montieren.

Optimismus: Airbus will ab 2015 mit dem großen A380 Geld verdienen

Sorgenkind des Konzerns bleibt das Großraumflugzeug A380. Nachdem im vergangenen Jahr zunächst nur ein einziges Flugzeug bestellt wurde, folgte im Dezember nach langer Bestellpause ein Auftrag von 50 Flugzeugen durch die Fluggesellschaft Emirates aus Dubai. 2014 will Airbus rund 30 Maschinen ausliefern und hofft auf gleich viele neue Bestellungen. Ab 2015 hofft Airbus, mit dem A380. die Gewinnschwelle zu erreichen.

Zugleich kündigte Airbus eine sofort wirksame Preiserhöhung von 2,6 Prozent für alle Modelle an. Damit kostet das Flaggschiff A380 nach Liste nun 303 Millionen Euro.

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