Produktion 18.12.2009, 19:44 Uhr

Mobile Druckluft-Checks finden die Energiefresser im Betrieb  

Geht es um effizienteren Energieeinsatz und mehr Klimaschutz, lässt sich auch bei der industriellen Druckluft noch einiges tun: Mobile, systematische Checks vom Leitungsnetz bis zum Verbrauch am Werkzeug können dafür sorgen, dass die Stromrechnung moderat bleibt und der teure Energieträger nicht ungenutzt entweicht. VDI nachrichten, Essen, 18. 12. 08, kip

Das Leitungsnetz ist aber nur eine Seite der Medaille, die andere sind die Werkzeuge. Denn der statische Druck, den das Manometer an der Wartungseinheit anzeigt, ist in der Regel höher als der Fließdruck, wenn das Werkzeug läuft. Dieser kann deutlich abfallen, wenn in die Luftzuführung etliche druckvernichtende Armaturen und zu dünne Schläuche eingebaut sind – das Werkzeug also nicht fachgerecht installiert wurde. Zudem können verschlissene Werkzeugkomponenten zu weiteren Verlusten führen, im schlimmsten Fall sogar zu einem Ausfall des Werkzeugs. „Wer Druckluftwerkzeuge einsetzt, kann von einem gründlichen Werkzeug-Check in zweierlei Hinsicht profitieren“, betonte der Marketingchef. So würden werkzeugseitig Leckagen und Engstellen vermieden, Druckluft also so effizient wie möglich genutzt – das senke den Druckluftverbrauch auf das notwendige Minimum. Gleichzeitig könnten mangelhafte Komponenten identifiziert und im Rahmen der vorbeugenden Instandhaltung repariert werden. „Unsere Dienstleistung ,Tool Scan“ beschäftigt sich mit diesen beiden Punkten. Es handelt sich um eine Art Leistungs- und Gesundheitscheck für Werkzeuge“, erläuterte Schönmaier. Dabei überprüfe ein Servicetechniker penibel den Zustand der Geräte vor Ort. Der Anwender erhalte anschließend zu jedem Werkzeug einen ausführlichen Bericht mit den Messergebnissen und, falls nötig, Verbesserungsvorschlägen.

So prüften Atlas-Copco-Techniker beispielsweise bei einem niederländischen Fahrradhersteller an zwei Tagen Arbeitsplatz für Arbeitsplatz, insgesamt 150 Schraubwerkzeuge. Sie überprüften die Werkzeuginstallationen an den Arbeitsplätzen und maßen den Fließdruck, um herauszufinden, ob das Werkzeug überhaupt auf Leistung kommt. Bei „Atemnot“ – also weniger als rund 6 bar – wurden die Ursachen ermittelt. Anschließend testeten die Techniker, ob die Schrauber die verlangten Drehmomente erreichten, überprüften ihre Genauigkeit und justierten, falls dies erforderlich war. Dafür verwendeten sie ein Messgerät, das auch Schraubkurven und Schraubanalysen darstellen kann. Dann wurde noch die maximale Drehzahl mit der vorgegebenen abgeglichen und der Wartungszustand der Werkzeuge überprüft. KIP

Von Dietmar Kippels
Von Dietmar Kippels

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