Da Vinci auf der CES 10.01.2014, 11:08 Uhr

3D-Drucker für Zuhause kostet nur noch 366 Euro

Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas hat ein Hersteller aus Taiwan einen neuen Niedrigpreis-Rekord für 3D-Drucker aufgestellt: „da Vinci“ kostet lediglich 366 Euro. Er kann Objekte mit einem maximalen Volumen von 8000 Kubikzentimeter drucken. 

Der Kunde muss den 3D-Drucker nicht zusammenbauen, er kommt funktionsfähig bei ihm an. Aus Sicherheitsgründen druckt das Gerät nur dann, wenn das transparente Gehäuse vollständig geschlossen ist. 

Der Kunde muss den 3D-Drucker nicht zusammenbauen, er kommt funktionsfähig bei ihm an. Aus Sicherheitsgründen druckt das Gerät nur dann, wenn das transparente Gehäuse vollständig geschlossen ist. 

Foto: XYZPrinting

Die Elektronikmesse CES in Las Vegas zeigt auch Neuheiten in Sachen 3-D-Druck. Unter anderem präsentiert die Firma XYZprinting aus Taiwan ihren vielversprechenden 3-D-Drucker da Vinci und will diesen ab März dieses Jahres für nur 366 Euro verkaufen.

Trotz des niedrigen Preises bietet der 3D-Drucker eine Druckfläche von immerhin knapp 20 Quadratzentimetern, bei einer Höhe von ebenfalls 20 Zentimetern. Das ergibt einen Kubus von 8000 Kubikzentimeter, in den das zu druckende Objekt passen muss. Aus Sicherheitsgründen druckt da Vinci hinter einer verschlossenen, durchsichtigen Hülle.

Da Vinci hat im Vergleich zum Cube 3 von 3D Systems in puncto Objektgröße die Nase vorn. Denn dieser kann lediglich Objekte mit einer maximalen Kantenlänge von 153 Millimetern in jeder Achse drucken. Der Cube 3 ist ebenfalls für Einsteiger und private Bastler gedacht.

Wer den da Vinci kauft, braucht seinen 3-D-Drucker nicht mühsam und fehleranfällig zusammensetzen. Laut XYZprinting handelt es sich nicht um einen Bausatz. Stattdessen kommt das Gerät direkt aus dem Karton voll funktionstüchtig beim Kunden an.

Datenbank mit Vorlagen soll Kunden locken

Der günstige Preis macht deutlich, dass man den Großen der Branche gerne einige Kunden abnehmen möchte. Locken sollen auch andere Vorteile: etwa Sicherheitsmaßnahmen wie das verschlossene Gehäuse während des Druckens, automatische Software-Updates und eine Datenbank mit diversen fertigen und druckbaren 3D-Konzepten als Vorlage oder Anregung.

Der Kunde kann sich 3-D-Vorlagen aus einer Datenbank herunterladen, etwa für ein Wassergefäß mit Deckel. Der Drucker stellt dieses dann automatisch her. 

Der Kunde kann sich 3-D-Vorlagen aus einer Datenbank herunterladen, etwa für ein Wassergefäß mit Deckel. Der Drucker stellt dieses dann automatisch her. 

Foto: XYZprinting

Da Vinci soll bereits ab März 2014 zu kaufen sein. Wer das Gerät haben möchte, kann es schon jetzt vorbestellen. Offizielle Angaben von XYZprinting zum Verkaufsstart oder zu einer Lieferung nach Deutschland gab es auf der CES aber bisher noch nicht.

Dabei stehen die Nachfolgermodelle bei den Taiwanesen schon in den Startlöchern. Nach Unternehmensangaben arbeitet man bereits an da Vinci 2.0 und 2.1.. Diese beiden Modelle sollen noch leistungsfähiger, aber dafür auch etwas teurer werden.

Jeder fünfte Deutsche zeigt Interesse an 3-D-Druckern

Der Hightech-Branchenverband Bitkom ist sich sicher, dass die Deutschen demnächst diese Geräte lieben werden. Nach einer Bitkom-Umfrage könne sich bereits jetzt jeder Fünfte in Deutschland vorstellen, ein solches Gerät zu Hause zu haben. 

Von Klaus Ahrens Tags:

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