Spielwarenmesse 2015 26.01.2015, 10:53 Uhr

Mit Wissenschaft und 3D-Druckern auf Rekordkurs

Die Nürnberger Spielwarenmesse übertrifft sich mal wieder selbst. Dieses Jahr werden so viele Aussteller da sein wie nie zuvor. Rund 75.000 Besucher aus aller Welt werden auf der Fachmesse zwischen dem 28. Januar und dem 2. Februar 2015 erwartet. Der Trend zu Hightech im Kinderzimmer hält an.

Eingang Mitte der Spielwarenmesse: In Nürnberg werden zwischen dem 28. Januar und dem 2. Februar 2015 rund 75.000 Besucher aus aller Welt auf der Fachmesse erwartet.

Eingang Mitte der Spielwarenmesse: In Nürnberg werden zwischen dem 28. Januar und dem 2. Februar 2015 rund 75.000 Besucher aus aller Welt auf der Fachmesse erwartet.

Foto: AlexSchelbert.de/Spielwarenmesse eG

Genau 2.857 Aussteller aus 67 Ländern sind auf der weltgrößten Spielemesse vertreten. Sie zeigen auf 170.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche rund eine Million Produkte, davon sind rund 75.000 Neuheiten. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben allerdings keinen Zutritt in das Nürnberger Spielparadies. Sie müssen sich gedulden, bis das neue Sortiment in die Geschäfte kommt. 

Hochmoderne Technik im Kinderzimmer

Fest steht: Der Trend zu Hightech im Kinderzimmer ist ungebrochen. Dafür steht der Begriff „Beyond Reality“. Dabei geht es um hochmoderne Elektronik. Etwa Spielwaren, die durch Spracherkennung oder kleinste Gesten gesteuert werden können.

Beyond Reality: Zu den Trends im Kinderzimmer zählt auf jeden Fall Hightech.

Beyond Reality: Zu den Trends im Kinderzimmer zählt auf jeden Fall Hightech.

Foto: Photopool/Spielwarenmesse eG

Beispielsweise bewegen sich dann Roboter auf Fingerzeig durch den Raum. Andere Spielfiguren folgen gezeichneten Linien, auf welchen sie durch verschiedene Farbcodes sogar Befehle wie eine andere Richtung selbst erkennen. Richtig greifbar werden Möglichkeiten der Technik durch neue 3D-Drucker, mit denen die Kids Spielsachen selbst entwerfen und zuhause drucken können.

Selbst gedacht und selbst gemacht

Sowieso liegt das Selbermachen, genannt „Express Yourself“, voll im Trend. Für Mädchen und Jungen gibt es beispielsweise Bastelsets und Baukästen, aus denen sie etwa handgefertigtes Spielzeug und Schmuck gestalten können. Auch bei der intelligenten Knete sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Sie lässt sich endlos formen, ohne auszutrocknen und färbt die Hände überhaupt nicht ein. Und mit Airbrush-Stiften können Kinder und Jugendliche selbst zum Designer werden, indem sie T-Shirts ganz nach ihrem Geschmack gestalten.

Den Forschergeist wecken

Der dritte Schwerpunkt der Messe liegt auf Naturwissenschaften. Kurz gesagt „MINT“. Das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Fächer, die bei vielen Schülern unbeliebt sind. Doch auf spielerische Art und Weise ist die Neugier schnell geweckt.

Den Forschergeist im Kind wecken: Zu den Schwerpunkten auf der Spielwarenmesse gehören auch Produkte, die wissenschaftliche Phänomene erlebbar machen.

Den Forschergeist im Kind wecken: Zu den Schwerpunkten auf der Spielwarenmesse gehören auch Produkte, die wissenschaftliche Phänomene erlebbar machen.

Foto: Photopool/Spielwarenmesse eG

Auf der Spielwarenmesse gibt es neue MINT-Produkte, die wissenschaftliche Phänomene erlebbar machen. Damit lassen sich dann zum Beispiel Wetter oder Licht erforschen und verstehen.

Unternehmen durch eigene Ausstellungsfläche angelockt

Produkte der drei Trends Technologie, Kreativität und Naturwissenschaften sind auf dem gesamten Messegelände zu finden. Was weltweit angesagt ist, wird in der Trendgalerie auf einer Sonderfläche in Halle 3A ausgestellt. In Halle 7A geht es zur Modellbau Power-Lounge, in Halle 4A sind die Modelleisenbahn-Kleinserienhersteller und im Foyer Halle 11.0 befindet sich das Spiele-Café.

In der neuen Halle 3A in Nürnberg befindet sich auf einer Sonderfläche die Trendgalerie der Spielwarenmesse. 

In der neuen Halle 3A in Nürnberg befindet sich auf einer Sonderfläche die Trendgalerie der Spielwarenmesse. 

Foto: Photopool/Spielwarenmesse eG

Zum ersten Mal eine eigene Ausstellungsfläche haben Lifstyleartikel und Accessoires, Kinderzimmerausstattung und Dekoration bekommen – im Eingang Mitte. Nach Angaben des Messeteams hat dieser Schritt viele neue Unternehmen angelockt, ihre profitablen Produkte dort zu zeigen.

Steigende Umsätze

Der Branche geht es gut. So setzte der Spielzeugmarkt allein in Deutschland im vergangenen Jahr zwischen 2,7 und drei Milliarden Euro um. Weltweit ist der Umsatz zwischen 2008 und 2013 jedes Jahr im Schnitt um vier Prozent gewachsen. Diese Zahlen liefert das Marktforschungsunternehmen Euromonitor. Demnach wurden 2013 weltweit 64 Milliarden Euro umgesetzt. In drei Jahren werden sogar 74 Milliarden Euro erwartet.

Von Lisa von Prondzinski

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