Medien 09.01.2009, 19:39 Uhr

VDI nachrichten ab dieser Ausgabe mit neuem Layout: klassisch elegant

Mit dieser Ausgabe erscheinen die VDI nachrichten in einem neuen Layout, entwickelt von Norbert Küpper mit dem Team der VDI nachrichten. Nachfolgend Küppers Analyse der aktuellen Trends am Lesermarkt, beim Zeitungslayout sowie die Auswirkung dieser Entwicklungen auf das Erscheinungsbild der VDI nachrichten.

Einfluss des Internets: Das Internet ist als weiterer Informationskanal zu den vorhandenen dazugekommen. Am Anfang war die Informationssuche für die Nutzer chaotisch und ungenau. Inzwischen haben sich aber Informationswege etabliert, die als seriös gelten.

Das Internet ist aus dem Alltag der Privathaushalte, aber auch von Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Bei Unklarheiten gibt man ein Stichwort in eine der zahlreichen Suchmaschinen ein und kann dann aus unterschiedlichen Quellen die Antworten finden.

Die Zeitungen reagieren darauf, indem sie zu aktuellen Nachrichten mehr Hintergrund liefern und die Nachrichten professioneller aufbereiten als es in anderen Medien geschieht. Dazu gehört auch die Übersichtlichkeit und Vollständigkeit.

Nachrichten in Zeitungen sind daher heute eher länger als früher.

Durch das Internet werden Leser aber auch an Neuerungen gewöhnt. Das Surfen geht schnell und kleine Ergänzungen, Fakten und Links zu weiteren Informationen werden quasi aus dem Internet in die gedruckte Zeitung übernommen.

Vierfarbdruck: Zu Beginn des Farbeinsatzes bei Zeitungen waren auf manchen Seiten nur noch einige Anzeigen schwarzweiß. Überall waren Farbflächen. Eine viel gelobte Zeitung wie „Die Woche“ würde man heute als zu bunt empfinden.

Auch durch Verbesserungen im Zeitungsdruck sind Farben heute dezenter als vor zehn Jahren. Ende der 1990er-Jahre wurden Zeitungen auch optisch zu unruhig gestaltet, heute sucht man eher Übersichtlichkeit und Klarheit in der Zeitung. Auch die Leserführung mit Buttons erfolgt heute eher dezent und ohne 3-D-Effekte, wie sie im Internet üblich sind.

Seriosität, Wertigkeit: Zeitungen sind nicht losgelöst von allgemeinen Trends, die auch im Automobildesign, im Möbeldesign oder bei der Mode zu beobachten sind. Es gibt durchgängig einen Trend zu einer klassischen Gestaltung. Das bedeutet, dass man eher auf Seriosität und Eleganz setzt.

Das sieht man z. B. auch bei Fahrzeugen wie dem neuen VW Golf, bei dem man außen und innen sehr viel Wert auf Details gelegt hat. Das Fahrzeug soll wertiger aussehen als seine Vorgänger.

Bei den VDI nachrichten wirkt sich dieser Trend zu klassischer, wertiger Gestaltung so aus, dass sich der Zeitungskopf in einem dunkleren Blau präsentiert. Das sieht wesentlich edler aus als der bisherige Kopf, obwohl wir an der Schrift selbst nichts verändert haben.

Für Überschriften wird eine andere Schrift benutzt als bisher. Sie heißt Fenway und wurde bisher noch nicht bei einer Zeitung eingesetzt. Auch sie wirkt sehr seriös und gibt der gesamten Zeitung ein klassisches Erscheinungsbild. Diese neue Schrift wirkt nicht technisch kühl, sondern wärmer und emotionaler.

Servicecharakter: Es liegt bei Zeitungen im Trend, den Servicecharakter zu unterstreichen. Darum werden Ergänzungen, Fakten und kleine Hintergrundstücke sehr sorgfältig zusammengestellt und in einem hellen Beigeton unterlegt. Diese Farbigkeit sorgt für eine insgesamt freundliche Anmutung.

Das Farb-Leitsystem für die einzelnen Zeitungsteile bleibt erhalten, weil es sich als Führungselement bewährt hat. Die Farben werden aber etwas dunkler, getragener als bisher. Durch die Veränderung bei den Farben wirken die VDI nachrichten insgesamt noch eleganter als bisher. Die neue Farbigkeit wird auch auf die Infografiken übertragen.

Übersichtlichkeit: „Weniger ist mehr“, sagte der Bauhaus-Architekt Ludwig Mies van der Rohe. Diesem Gedanken folgen wir bei der Überarbeitung des Layouts, indem wir versuchen, weniger Gestaltungselemente zu benutzen.

Die Zeile, die bisher über den Überschriften steht – Dachzeile – entfällt. Stattdessen ist der einleitende Text unter der Überschrift – Vorspann – so formuliert, dass man einen kurzen Überblick über wesentliche Aspekte des Artikels bekommt. Natürlich soll der Vorspann kurz und knapp formuliert sein.

Ein weiteres wichtiges Element der Leserführung bleibt das Stichwort, das von jeher zu den VDI nachrichten gehört und jetzt an den Anfang, also vor den Vorspann des Artikels gestellt wird.

Wie bisher werden die VDI nachrichten möglichst klar und übersichtlich gestaltet. Dabei soll in Zukunft noch mehr auf das Setzen klarer Schwerpunkte geachtet werden. Jede Seite soll oben den größten Artikel mit der größten Überschrift haben und an den Seiten stehen kleine Meldungen.

Durch die Hierarchie der Themen setzt die Redaktion klare Schwerpunkte und hilft dem Leser, den Nachrichtenstoff einzuordnen. Wenn man die Hierarchie der Artikel nicht verdeutlicht, entsteht für den Leser der Eindruck der Beliebigkeit, denn alle Themen würden dann gleich wirken.

Lesbarkeit: Die Grundschrift heißt Utopia und sie wurde von dem Schriftkünstler Robert Slimbach entworfen. Sie wird unverändert eingesetzt, weil sie sich sehr gut bewährt hat. Es war auch nicht erforderlich, sie in der Größe zu verändern. RUS/NK

Von Rudolf Schulze/Nk

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