Neue Folge 16.09.2021, 06:02 Uhr

Prototyp – ingenieur.de-Podcast zu Beruf und Karriere

Prototyp – mit ihm fängt alles an: Unser neuer Karriere-Podcast begleitet Sie auf Ihrem Weg auf der Karriereleiter nach oben.

Foto: Getty Images/Feysal Ahamed/Stefan Ilic

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Ohne Prototypen geht nichts in Serie. Unser Podcast ist Ihr Werkzeug, mit dem Sie Ihre Karriere in allen Phasen entwickeln – vom Studium bis zum Chefsessel.

Folge 26 (16.09.2021) – Folge 26 – Diversität im Unternehmen – Trumpf-Personalchef: „Wir müssen ein offenes Ohr haben“

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„Wenn wir bunter werden, werden wir erfolgreicher“, sagt Oliver Maassen, Personalchef von Trumpf. Bei dem Werkzeugmaschinenbauer trägt Maassen Verantwortung für rund 14.800 Mitarbeiter. Im Karrierepodcast Prototyp spricht er über Vorteile der Diversität, die spezielle Kultur von Familienunternehmen und den Umgang mit der Generation Z. Außerdem verrät er, wie er sein Sabbatical genutzt hat und was in seinem unveröffentlichten Roman über die Finanzbranche steht.

Folge 25 (02.09.2021) – Die ersten Tage im neuen Job: Was Sie niemals tun dürfen

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Die ersten Tage im neuen Job sind immer eine Herausforderung und halten zahlreiche Fallstricke bereit. Ein schlechter erster Eindruck kann die Karriere nachhaltig beeinträchtigen. Doch es gibt Methoden, mit denen Sie den Start im neuen Unternehmen erfolgreich absolvieren können. Barbara Bilyk ist Spezialistin auf dem Gebiet. Sie konzentriert sich als Karriere-Coach auf die Startphase in Großunternehmen. Im Podcast spricht die Expertin mit uns über die größten Fehler in den ersten 100 Tagen im neuen Job und gibt Tipps, wie man sie vermeiden kann.

„Die meisten Menschen machen sich Gedanken darüber, was sie anziehen wollen, aber nicht, wie sie sich den neuen Kolleginnen und Kollegen vorstellen.“ Darauf sollte man sich aber unbedingt vorbereiten, um am ersten Tag im Büro sympathisch und kompetent erklären zu können, woher man kommt, was man kann und was man künftig im Unternehmen machen wird. Ein Fehler, den viele „Neue“ machen, liegt darin, sich komplett Einarbeitung zu verlassen. „Es ist wichtig, auch selbst aktiv zu werden. Sie sollten herausfinden, wie das Unternehmen wirklich tickt“, sagt Bilyk.

Karriere-Coach Barbara Bilyk

Karriere-Coach Barbara Bilyk

Folge 24 (19.08.2021) – Narzisst als Chef: Warum das für ein Unternehmen fatal sein kann

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Narzissten sind egozentrisch, intrigant, manipulativ: Eigenschaften, die erschreckenderweise im Beruf helfen können, in Top-Positionen zu gelangen. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer aktuellen Studie. „In unserer Studie mit knapp 10.000 Deutsche haben wir herausgefunden, dass die narzisstischen Tendenzen zunahmen, je höher man in der Hierarchie kommt“, sagt Victoria Berg, Mitautorin der Studie. Die Wirtschaftsingenieurin arbeitet als Coach und weiß: Menschen mit starker narzisstischer Persönlichkeitsneigung wirken oft besonders charismatisch und kompetent. Doch wenn sie in Führungspositionen kommen, kann das dem Unternehmen unter Umständen massiv schaden. „Eine minimale Ausprägung an narzisstischem Verhalten kann förderlich sein in Bezug auf Leadership Effectiveness, kippt aber sehr schnell ins Negative und dann wird es toxisch.“ Woran man Menschen mit narzisstischer Neigung erkennt, wie man mit ihnen am besten umgeht, und was sie Unternehmen sonst noch dringend rät, das erzählt Victoria Berg im Gespräch mit Claudia Burger und Peter Sieben in der aktuellen Ausgabe von „Prototyp“, dem Karrierepodcast von ingenieur.de und VDI nachrichten.

Folge 23 (05.08.2021) – I become a Schnitzel: Wie wir Fettnäpfchen im Business Englisch vermeiden können

Wenn die Führungskraft im englischen Unternehmen sagt: „That’s a good idea“, ist das nicht unbedingt so positiv gemeint, wie wir als deutsche Muttersprachler vielleicht denken. Und wer beim Geschäftsessen mit den Kunden aus den USA „I invite you“ sagt, weil er freundlicherweise die Rechnung zahlen möchte, darf sich nicht wundern, wenn die Gäste aus Übersee plötzlich vor der Haustür stehen.

Bei Verhandlungen mit englischsprachigen Geschäftspartnern gibt es viele Fallstricke. Wenn man sie nicht kennt, kann das fatal und teuer sein. Und im Unternehmen endet eine Karriere schnell in der Sackgasse, wenn man die Zwischentöne nicht beherrscht. Die richtige Vorbereitung macht den entscheidenden Unterschied. Sprachwissenschaftlerin Maren Pauli von der Sprachlernplattform Babbel gibt hilfreiche Tipps und erklärt, wie man sich optimal auf Business-Meetings vorbereiten kann. Have fun, dear listeners!

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Sprachwissenschaftlerin Maren Pauli von Babbel. Foto: privat

Sprachwissenschaftlerin Maren Pauli von Babbel.

Foto: privat

Folge 22 (22.07.2021) – Wie ein Haarschnitt das Leben von Analog-Astronautin Carmen Köhler veränderte 

Und dann ist Carmen Köhler wieder auf dem Mars. Mit ausladenden Gesten erzählt sie: „Ringsumher nichts als rote Wüste und dann und wann ein gewaltiger Sandsturm“. Auch wenn der Mars eigentlich der Oman war – es fühlte sich absolut echt an, sagt sie. 2018 war sie dort: Carmen Köhler ist Analog-Astronautin und testet ehrenamtlich auf der Erde Raumfahrt-Equipment. Die Mathematikerin, Meteorologin und promovierte Physikern hat eine beeindruckende und ungewöhnliche Karriere hinter sich, die mit einer Friseurlehre startete. Ein Erlebnis im Frisiersalon sorgte dann für eine erstaunliche Wendung. Mit Peter Sieben und Wolfgang Schmitz spricht Carmen Köhler über große Träume, Mut und Leidenschaft, und darüber, warum immer noch keine einzige deutsche Frau im All war.

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Folge 21 (08.07.2021) – Mobbing am Arbeitsplatz

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Mobbing im Job kann das Leben zur Hölle machen. Mindestens jeder Zehnte hat im Laufe seines Berufslebens einmal unter Mobbing gelitten – und die Dunkelziffer ist vermutlich noch höher. Für die Opfer kann das drastische Konsequenzen haben, weiß Diplom-Psychologe Martin Figgen. Er arbeitet beim NRW-Landesinstitut für Arbeitsgestaltung (LIA.nrw). „Betroffene gehen nicht mehr gern zur Arbeit. Das steigert sich zu psychosomatischen Beschwerden, wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen bis hin zu ernsten Depressionen und handfesten körperlichen Erkrankungen“, sagt Figgen.

Was Betroffene dagegen tun können, und warum jeder zweite Mobber in einer Vorgesetzten-Position arbeitet, darüber sprechen Claudia Burger und Peter Sieben mit dem Experten Martin Figgen in der aktuellen Folge von „Prototyp“.

Folge 20 (24.06.2021) – Der erste Eindruck: Was Kleidung über uns verrät

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Achtung! Wer den berühmten ersten Eindruck verhunzt, braucht danach einen langen Atem: Bis zu 22 positive weitere Treffen sind nötig, um den schlechten Eindruck beim Gesprächspartner wieder wettzumachen. Und dieser entscheidende Moment entsteht ganz schnell, ein paar Sekunden reichen. Coach und Stilberaterin Birgit Wolf erklärt bei „Prototyp“, wie wir beim Gegenüber punkten. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Wahl der Kleidung: Farben und Muster haben eine sehr klare Wirkung und senden deutliche Signale, hier ist die korrekte Auswahl wichtig: Lieber Ton in Ton – oder eher klare Kontraste? Birgit Wolf kennt die Antworten. Wenig begeistert ist sie übrigens von Kurzarmhemden im Sommer bei Herren. Immer richtig liege man in jedem Fall damit, bei sich selbst zu bleiben, sich nicht zu verstellen, weil dies das Gegenüber als nicht authentisches Verhalten registriert und dann spürt: Da stimmt etwas nicht. Was wir außerdem von den Outfits und Frisuren von Politikerinnen und Politikern lernen können (der Vokuhila-Schnitt ist zum Beispiel nicht immer die beste Wahl), das verrät Birgit Wolf in dieser Folge.

Folge 19 (10.06.2021) – Entscheidungen treffen: Warum uns das schwer fällt – und wie wir es besser machen

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Entscheiden ist nicht einfach – doch „die größte Fehlentscheidung ist, sich nicht zu entscheiden“, sagt Johanna Dahm. Die Managementberaterin, Keynote-Speakerin und Buchautorin hat sich mit ihrer Beratungsgesellschaft auf die Unterstützung von Entscheidern spezialisiert. Die Angst vor Entscheidungen, die viele Menschen haben, habe auch mit Verlustangst zu tun, so Dahm: „Menschen hadern mit Entscheidungen, weil sie einerseits die Breite an Möglichkeiten sehen, andererseits nicht mehr wissen, nach welchen Kriterien sie sich richten sollen. Die nennt man in der Verhaltenspsychologie auch die „Fomos“, die Fear of missing out people. Dann gibt es noch die Rosinenpicker, die immer noch einen weiteren Weg suchen, auf dem es klappen könnte.“ Vor lauter Warten auf die beste Option laufen sie Gefahr, die geeignete Entscheidung zu verpassen. Doch es gibt Methoden, mit denen man lernen kann, klarere Entscheidungen zu treffen und das Hadern aufzugeben. Wie das aussieht, welche einschneidende Entscheidung sie selbst einmal im Leben treffen musste und wie sie die Entscheidungen der Bundesregierung in der Pandemie beurteilt, verrät Johanna Dahm in dieser Folge von Prototyp.

Folge 18 (27.05.2021) – Männerwürde: Wie Männer dem Hamsterrad entkommen

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Indianer kennen keinen Schmerz. Ein gestriger Satz, in dem viel Unsinn steckt, den aber trotzdem jeder von uns kennt. Das Klischee vom vermeintlich starken Geschlecht lässt Udo Baer nicht gelten. Der Pädagoge hat ein Buch mit dem Titel „Männerwürde: Laut und leise, stark und zart“ geschrieben und ist Gast in der aktuellen Folge unseres Karrierepodcasts „Podcast“. Er sagt: „Männer haben natürlich genauso Gefühle wie Frauen.“ Doch traumatische Beschämungen in ihrer Biographie führten dazu, dass viele ihre Gefühle nicht mehr zeigten, so Baer. Seine These: Männer laufen permanent vermeintlichen Idealen hinterher, die sie nie erreichen können. Das Hamsterrad, in dem viele Männer steckten, hinterlasse seine Spuren auch in der Karriere und beeinflusse maßgeblich das Arbeitsleben. Für viele bedeutet Karriere, innerhalb einer Firmenhierarchie aufzusteigen. Für manche Männer sei das aber schlicht nicht das Richtige – nur würde es den meisten schwerfallen, sich einzugestehen, dass sie eigentlich gar nicht Chef sein wollen. „Ich kenne Männer, die sagen: Ich weiß nicht, wo ich in zehn Jahren sein will. Ich will einfach gute Arbeit abliefern. Diese Männer können Vorbilder für kommende Generationen sein.“

Folge 17 (13.05.2021) – Männergesundheit: So bleibt die „bedrohte Spezies“ fit

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Für ihn sind Männer „eine bedrohte Spezies“. Er will das ändern. Zusammen mit den Medizinmännern, einer Vereinigung von Fachleuten aus diversen Disziplinen hat er Übungen entwickelt, die auch Sportmuffel auf Trab bringen und bietet das Konzept in Unternehmen an. Michael Despeghel ist Lehrbeauftragter für Gesundheitsverhalten am Institut für Sportwissenschaft der Universität Gießen. Er ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für präventive Männermedizin. Der Clou am Medizinmänner-Konzept: : Despeghel und Co. folgen mit dem Ansatz nicht mehr der WHO, sondern haben ein gänzlich neues Konzept entwickelt, das vor allem aktuell in Homeoffice-Zeiten helfen soll. Übrigens, auch Frauen dürfen mitmachen. „Das wäre sonst ja Diskriminierung“, sagt Despeghel.

Folge 16 (29.04.2021) – Psychische Belastung im Job: Achten Sie auf diese Warnzeichen

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Würden Sie mit Ihrer Chefin oder Ihrem Chef darüber reden, dass es Ihnen gerade seelisch nicht so gut geht? Wahrscheinlich ungern. Psychische Belastungen gelten bei vielen als Tabuthema und Schwäche, die karrierehinderlich ist. Miriam Schneider indes sagt: „Ich glaube stark daran, dass Corona uns eine Chance gibt, offener zu werden. Es darf und muss diese Gespräche geben.“ Sie ist Behavioral Scientist bei der Coaching-Plattform Coachhub und befasst sich mit dem Employee Wellbeing, also dem Wohlbefinden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das ist in Zeiten der Pandemie und der auferlegten Homeoffice-Pflicht bei vielen gefährdet. Doch es gibt Warnzeichen, auf die Vorgesetzte gerade jetzt achten sollten, sagt die Verhaltensforscherin. „Der direkte Kontakt zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern fehlt, umso wichtiger ist, regelmäßig ins Gespräch zu kommen.“ Das könne helfen, eine stärkere Resilienz zu bilden und mit dem Stress besser umgehen zu können. Noch besser: „Wenn wir über Resilienz reden, legen wir die ganze Verantwortung auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nehmen sie vom Unternehmen weg. Besser wäre, wenn der Arbeitgeber ein Umfeld schafft, in dem die Mitarbeiter gar nicht so resilient sein müssen.“ Wie so ein Umfeld aussehen kann, verrät Miriam Schneider in der aktuellen Folge unseres Karriere-Podcasts Prototyp.
Miriam Schneider von Coachhub. Foto: Coachhub

Miriam Schneider von Coachhub.

Foto: Coachhub

Folge 15 (15.04.2021) – Lasse Rheingans: Ein 8-Stunden-Tag ist Zeitverschwendung

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Lasse Rheingans bekommt zurzeit viele Bewerbungen. Ein Grund dafür mag sein, dass er in seiner Bielefelder IT-Agentur die 25-Stunden-Woche eingeführt hat: Um 13 Uhr ist Feierabend – bei vollem Gehalt wohlgemerkt. Klingt fast Schlaraffenland, ist aber die Zukunft der Arbeitswelt, sagt Rheingans im Gespräch mit Wolfgang Schmitz und Peter Sieben in der aktuellen Folge des Karriere-Podcasts Prototyp: „Wir müssen Arbeit neu denken. Alle Branchen sind von Wandel und Digitalisierung betroffen. Dennoch halten so viele Unternehmen an alten Modellen fest. Das macht keinen Sinn.“
Lasse Rheingans. Foto: Rheingans

Lasse Rheingans.

Foto: Rheingans

 

Folge 14 (01.04.2021) – Glücklich im Job: Was die Schweden besser machen als wir

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Maike van den Boom kennt das Glück, denn sie hat es gründlich erforscht: Die Autorin ist um die Welt gereist und hat Menschen aus den verschiedensten Ländern gefragt, was sie – unter anderem auch im Job – glücklich macht. Ein Ergebnis: Menschen in Schweden und allgemein in Skandinavien arbeiten glücklicher als wir Deutschen. „Die Skandinavier sagen: „Die Arbeit und das Vergnügen!“ statt „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, erklärt van den Boom und betont: Die meisten Menschen im hohen Norden haben eine andere Lebenseinstellung als wir. Zum Beispiel: „Neid ist nicht so stark ausgeprägt in diesen Gesellschaften. Die Leute sind bescheidener. Klar kann ich einen Maserati fahren. Ich parke ihn aber nicht demonstrativ vor meinem Haus, sondern verstecke ihn in der Garage. Der Gedanke dahinter: Ich will nicht, dass du dich schlecht fühlst, weil ich etwas habe, was du auch gerne hättest.“ Was wir von den Skandinaviern lernen können, um glücklicher im Job zu werden, verrät sie uns in dieser Ausgabe.
Maike van den Boom. Foto: privat

Maike van den Boom.

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Folge 13 (18.03.2021) – Stefan Sigg: Software und Coden sind mehr als die verlängerte Werkbank

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Wir erleben eine industrielle Revolution – wenn auch diesmal ohne Dampfmaschine und rauchende Schlote. Die Software revolutioniert die Industrie, sagt Stefan Sigg. Er ist Vorstandsmitglied der Software AG und hat zuvor jahrelang in der Entwicklung unter anderem bei SAP gearbeitet. Der promovierte Mathematiker findet: „Wir haben hierzulande definitiv einen Mangel an IT-Experten, die Softwareentwicklung als kreativen Akt des Schaffens begreifen.“ Coden sei weitaus mehr als eine verlängerte Werkbank. „Das Erstellen von Software ist ein sehr gestalterischer Akt. Nur, wenn man das begreift, kann man wirkliche Innovationen leisten.“ Die Reputation und der Wert eines guten Softwareentwicklers sei in Deutschland in den Hintergrund geraten: „Das müssen wir ändern“ – auch weil die Konkurrenz sonst davonläuft. Bestes Beispiel: Tesla. Jüngst gingen die Akien des US-Autobauers durch die Decke, inzwischen ist er mehr wert als VW. Wie kann das sein? Eine mögliche Antwort: „Man sollte Tesla nicht nur als Autobauer, sondern auch als ein Softwareunternehmen sehen, das ein Auto als Device nutzt, um Software zu verkaufen.“ Gut ausgebildete Software-Ingenieure seien unerlässlich für den wirtschaftlichen Erfolg, glaubt Sigg. Dazu gehöre auch eine gute Portion Grundlagenwissen: „Es gibt sehr viele talentierte Entwickler, die den Beruf nicht akademisch gelernt haben. Ich glaube trotzdem, dass das Grundwerkzeug der Informatik wirklich wichtig ist.“

Stefan Sigg Foto: Software AG

Stefan Sigg

Foto: Software AG

Folge 12 (04.03.2021) – Tiktok: Warum Unternehmer jetzt einsteigen sollten

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Ümit Memisoglu ist eigentlich Raumfahrtingenieur. Allerdings hat ihn weniger sein technisches Wissen, als vielmehr seine Leidenschaft fürs Kochen bekannt gemacht: Millionen Menschen schauen seine extrem kurzen und künstlerisch anspruchsvollen Kochvideos auf der Social-Media-Plattform Tiktok an. Im Podcast erklärt Memisoglu, warum Tiktok längst mehr ist, als ein simpler Zeitvertreib für Teenager – und was Unternehmer tun müssen, wenn sie die Plattform als Marketinginstrument nutzen wollen. „Man muss den Geist der Plattform einfangen“, sagt er. „Dann bekommen Unternehmen die Reichweite, die sie bei Facebook kaum so schnell aufbauen könnten, und haben auch eine sehr gute Chance, Leute zu erreichen, die sie sonst niemals erreicht hätten.“

Tiktok-Influencer Ümit Memisoglu. Foto: privat

Tiktok-Influencer Ümit Memisoglu.

Foto: privat

Folge 11 (17.02.2021) – Reinhard K. Sprenger: „Manager müssen streiten, nicht schmusen“

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Mit fast zwei Millionen verkauften Büchern ist Reinhard K. Sprenger Deutschlands meistgelesener Managementtrainer. Im Podcast erklärt er, was die Magie von Konflikten ausmacht und warum er gar nichts von der dauernden Aufforderung hält, Konflikte zu lösen: „Manager müssen streiten, nicht schmusen“. Aber außer Managementwissen gibt Sprenger auch Persönliches preis: Etwa warum es mit der Karriere als Rockstar nichts wurde, obwohl er es mit Herbert Grönemeyer ins Orchester und mit Tina Turner auf die Bühne geschafft hat.

Reinhard K. Sprenger. Foto: Mareycke Frehner

Reinhard K. Sprenger.

Foto: Mareycke Frehner

Folge 10 (04.02.2021) – Was Künstliche Intelligenz in Unternehmen bewirkt

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Die Süddeutsche Zeitung nennt ihn mal den „den Wanderprediger des Internets“. Tim Cole machte schon auf die Chancen – und Risiken – des Internets aufmerksam, als die meisten von uns noch nicht wussten, was ein 56-K-Modem ist. Er hat das World Wide Web von Anfang an begleitet – als Buchautor, Blogger und Vortragsredner bei den einschlägigen Messen und IT-Unternehmen.
Über seine Erfahrungen aus mehr als drei Jahrzehnten spricht der US-Amerikaner darüber, welche Konsequenzen der KI-Einsatz für Logistik, Produktion und Personal hat. Er zeigt sich optimistisch: „Es wird dazu kommen, dass ich mehr die interessanten Tätigkeiten ausübe. Die doofen Tätigkeiten, die die Maschine gut kann, übernimmt die künstliche Intelligenz.“

Tim Cole Foto: Tamara Jung-König

Tim Cole

Foto: Tamara Jung-König

Folge 9 (20.01.2021) – Vom Cockpit in den Chefsessel: Gea-Chef Stefan Klebert

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Stefan Klebert ist das, was man einen Tausendsassa nennen kann: Er ist studierter Maschinenbauer, Hochschuldozent, Pilot und Fluglehrer. Und: Er ist Vorstandsvorsitzender der Gea-Group. Der Anlagenbauer ist auch ein wichtiger Ausrüster der Pharmaindustrie und kooperiert mit Pfizer. Was Klebert über die Frauenquote und Fridays-For-Future denkt, und ob es in seiner Karriere vielleicht auch mal eine Bruchlandung gegeben hat, darüber spricht er in dieser Folge.

Gea-Chef Stefan Klebert. Foto: Gea Group

Gea-Chef Stefan Klebert.

Foto: Gea Group

Folge 8 (23.12.2020) – Für mehr Genuss in der Karriere: Ingenieur und Gastronom Orhan Tancgil

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Orhan Tancgil packt viele Leben in eines. Er ist Ingenieur, Mediengestalter, Blogger, Verleger, Kochbuchautor, Youtube-Pionier, TV-Koch, Gastronom – und vor allem Genießer. Die Zutaten für solch eine ungewöhnliche Karriere: Eine gute Portion Kreativität, Neugierde, viel Lebensfreude. „Und Faulheit“, sagt Tancgil selbstironisch und bescheiden: Er versuche einfach immer, alles in seinem Unternehmen so zu optimieren, dass es so leicht wie möglich von der Hand geht, erklärt er. Der Düsseldorfer spricht mit uns nicht nur über seine ungewöhnlichen beruflichen Lebensweg, sondern vor allem auch über Genuss im Leben, orientalische Speisen und türkischen Wein: Davon hat er uns sogar eine Flasche mitgebracht, die wir natürlich erst einmal entkorken müssen.

Orhan Tancgil. Foto: Peter Sieben

Orhan Tancgil.

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Folge 7 (10.12.2020) – Sprechen will gelernt sein: Sprechtrainerin gibt Tipps

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Wer im Job viel redet, der sollte das auch wirklich können. Denn über unsere Stimme und unsere Art zu sprechen, erreichen wir unser Gegenüber unmittelbar. Dabei kann viel schiefgehen: Wer heiser wird und gepresst spricht, kommt ganz anders an, als jemand, der ruhig und gelassen artikuliert. Sprechtrainerin Katharina Padleschat gibt spannende Tipps.

Sprechtrainerin Katharina Padleschat. Foto: privat

Sprechtrainerin Katharina Padleschat.

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Folge 6 (26.11.2020) – Ups! Fettnäpfchen!  Wie benehme ich mich korrekt im Job?

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Schlechtes Benehmen kann ein Karrierekiller sein. Gabriela Meyer ist Expertin für zeitgemäße Umgangsformen und verrät, wie Sie Fettnäpfchen elegant umschiffen und wie Sie in der Öffentlichkeit und im Unternehmen sicher auftreten. Umgangsformen sind essentiell – sowohl im analogen, als auch im digitalen Raum. Das Credo der Benimm-Expertin: Freundlich bleiben! Ein Ratgeber mit Unterhaltungswert.

Gabriela Meyer ist Autorin und Expertin für moderne Umgangsformen. Foto: Privat

Gabriela Meyer ist Autorin und Expertin für moderne Umgangsformen.

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Folge 5 (12.11.2020) – Klare Kante in der Krise: Modis-Chef Sebastiaan Krol im Gespräch

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Der Niederländer Sebastiaan Krol ist der ideale Gesprächspartner für einen Karrierepodcast. Schon als Teenager wusste er, was er einmal werden wollte. Nun trägt er als CEO des Ingenieurdienstleisters Modis im Alter von 40 Jahren Verantwortung für mehr als 3500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Gespräch schildert er seinen raschen Aufstieg in der Luftfahrtbranche und gibt Berufseinsteigern praktische Tipps für die Stellensuche in der Krise.

Sebastiaan Krol. Foto: Peter Sieben

Sebastiaan Krol.

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Folge 4 (29.10.2020): – Astronautin Suzanna Randall – Schadet eine Frauenquote der Wissenschaft?

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Elf deutsche Männer waren bereits im Weltall – aber noch keine einzige Frau. Suzanna Randall will das ändern: Wenn alles glatt läuft, wird die promovierte Astrophysikerin als erste Astronautin Deutschlands 2021 zur ISS fliegen. Sie weiß: In Forschung und Lehre sind Frauen immer noch oft unterrepräsentiert. In dieser Folge gewährt die Wissenschaftlerin Einblicke in ihren eigenen Karriereweg und gibt Nachwuchsforscherinnen Tipps.

Suzanna Randall wird vielleicht die erste deutsche Astronautin. Foto: Marek Beier

Suzanna Randall wird vielleicht die erste deutsche Astronautin.

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Folge 3 (15.10.2020): Ein Roboter als Chef? Wie KI die Arbeitswelt verändert

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Entscheidungen fallen manchmal schwer. Kann KI uns die Qual der Wahl abnehmen? Darum geht es in der dritten Folge von Prototyp. Jeden Tag stehen wir vor tausenden Entscheidungen. Die allermeisten sind profan, wir treffen sie so automatisch, dass sie kaum unser Bewusstsein streifen. Doch manchmal geht es um viel, auch im Beruf: Dann tun wir uns oft schwer und hadern vielleicht im Nachhinein mit unserem Entschluss. Wenn es nach Thomas Ramge geht, müssten wir das nicht unbedingt. Der Bestseller-Autor und Wirtschaftsjournalist schreibt unter anderem für das Wirtschaftsmagazin „Brand eins“ über die Digitalisierung von Leben und Arbeit, über Management, Gesellschaft und Politik und hat zahlreiche Sachbücher zum Thema Künstliche Intelligenz veröffentlicht. Er sagt: Es gibt keine guten oder schlechten Entscheidungen, sondern nur gute oder schlechte Entscheidungsprozesse.

Thomas Ramge ist Sachbuchautor und Journalist. Foto: Peter van Heese

Thomas Ramge ist Sachbuchautor und Journalist.

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Folge 2 (01.10.2020): Erfinder der Bahncard: Hermann Simon im Gespräch

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Ohne ihn gäbe es sie wohl nicht: Die Bahncard. Das Modell ist nur eine von vielen Leistungen des Gründers von Simon-Kucher – einer der weltweit führenden Unternehmensberatungen. Im Gespräch sagt er: Ingenieure können auch Berater sein – wenn sie die richtigen Grundfähigkeiten mitbringen.

Folge 1 (17.09.2020): Alles Krise oder was? Worauf Berufsstarter jetzt achten müssen

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Digitalisierung, Krise am Arbeitsmarkt – und jetzt auch noch Corona: Was kommt auf junge Ingenieurinnen und Ingenieure in den nächsten Jahren zu? Unser Gast Gunther Olesch war viele Jahre lang Manager beim Elektrotechnik-Spezialisten Phoenix Contact und hat handfeste Tipps. Klar, dass er als Gerade-eben-noch-Angehöriger der Generation X nebenbei noch ein bisschen über Rockmusik plaudert

Folge 0: Prototyp – Das ist der neue ingenieur.de-Karriere-Podcast:

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Sie sind Ingenieurin, Mechatroniker oder Wissenschaftlerin? Sie sind noch im Studium oder wollen sich beruflich verändern – oder planen vielleicht sogar eine Unternehmensgründung? Dann lassen Sie sich von uns begleiten. Alle 14 Tage sprechen die Redakteurinnen und Redakteure von ingenieur.de und von VDI nachrichten mit prominenten Frauen und Männern aus Wirtschaft, Forschung und Bildung. Graue Theorie gibt’s bei uns nicht. Stattdessen teilen Prototypen ihre Erfahrungen mit Ihnen, geben praktische Tipps für Ihren Erfolg und verraten spannende Details aus ihrem eigenen Berufsleben.

Ihr Moderatorenteam von Prototyp:

Die Moderatorinnen und Moderatoren Peter Steinmüller, Claudia Burger, Wolfgang Schmitz und Peter Sieben präsentieren alle 14 Tage eine neue Folge – und freuen sich riesig auf Sie. Prototyp erscheint alle 14 Tage immer donnerstags, abonnieren Sie uns gern und verpassen Sie keine Folge. Los geht es mit Ausgabe 1 am 17. September.

Ressortleiter Peter Steinmüller

Ressortleiter Peter Steinmüller

Redakteurin Claudia Burger

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Redakteur Peter Sieben

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