Medien 11.06.2004, 18:31 Uhr

Hightech-Firmen mit ausgezeichneter Kommunikation

Was haben die Medizintechnikfirma Drägerwerk, das Softwarehaus PSI und die große MoMA-Ausstellung (Museum of Modern Art) in der Berliner Nationalgalerie gemein? Für die Kommunikationskonzepte aller drei gab“s am Montag dieser Woche den Deutschen Preis für Wirtschaftkommunikation.

Wohl einzigartig hier zu Lande. Ein 50-köpfiges Team von Studierenden der Wirtschaftskommunikation, Internationalen Medieninformatik und des Kommunikationsdesign an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin bewertet über ein Jahr hinweg Kommunikationskonzepte von Unternehmen. Es wägt deren Innovationsgrad ab, prüft die Onlinepräsenz, Kundenbindungsinstrumente und stimmt darüber ab, wer den renommierten Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation (DPWK) bekommt.
Er wurde in diesem Jahr zum vierten Mal in sieben Kategorien vergeben. „Weder das Budget noch die Kreativität spielt für uns eine große Rolle“, erklärt Pressesprecherin Stefanie George die studentischen Kriterien. Die Jury setze auf schlüssige und qualitativ hochwertige Kommunikation, die glaubwürdig und exzellent von Unternehmen nach innen und außen umgesetzt wird.
Über 700 Unternehmen haben sich in diesem Jahr beworben. Davon haben es 25 Konzerne und Mittelständler ins Finale geschafft. Und tatsächlich räumen nicht wie beim Art Directors Club Autohersteller mit Milliardenbudgets ab, sondern Hightech-Firmen wie u. a. das Medizintechnikunternehmen Drägerwerk, der Baukonzern Hochtief, der Logistikdienstleister TNT Express oder die Softwarefirma PSI.
Die Lübecker Drägerwerk AG gewann den DPWK in der Kategorie „Beste Innovative Kommunikation“ für eine Ausstellung, die sich an Kunden und Besucher aus aller Welt richtet und für Vertrauen in die Hochtechnologie des Unternehmens wirbt. „Wir zeigen darin nicht unsere Brutkästen, Wiederbelebungs- oder Narkosegeräte, sondern eine begehbare Lunge oder einen Operationssaal mit Anästhesist“, sagt Welf Böttcher, Leiter Unternehmenskommunikation bei Drägerwerk. Besucher sollen kritische Situationen interaktiv erleben können, um darüber Akzeptanz für Hightech zu schaffen.
Das Berliner Softwarehaus PSI räumte in der Kategorie „Beste Online-Präsenz“ ab. „Mit drei Klicks zur gewünschten Information“, lautet Susanne Johns Devise für den Auftritt, der fast ausschließlich im Haus entstand. Die Managerin für Onlinekommunikation bei PSI verzichtete beim dritten Relaunch der Webseite auf jegliche Spielerei. Die Jury beeindruckte die klare Struktur und Navigation durch die Onlinepräsenz des Unternehmens, das Prozessleittechnik für Energieversorger und Stahlproduzenten entwickelt.
Erstmalig vergaben die Studierenden den Sonderpreis „Wirkungsvollste Kommunikation in der Öffentlichkeit“. Er ging an die Berliner Agentur Metadesign, die die große MoMA-Ausstellung (Museum of Modern Art) in der Berliner Nationalgalerie zum Tagesgespräch und über die Grenzen der USA bekannt machte. „Uns hat die Gesamtinszenierung von Anzeigen in BILD über Plakate bis hin zu Merchandising-Artikeln überzeugt“, begründet Pressesprecherin George. Damit seien neue Wege in der Vermarktung von Hochkultur eingeschlagen und das MoMA erfolgreich als Marke etabliert worden.
Peter Raue, Vorsitzender des Vereins der Freunde der Nationalgalerie, und Uli Mayer-Johannsen, Chief Design Officer MetaDesign, versprachen weitere öffentlichkeitswirksame Aktionen wie einen Service, der Besuchern im Internet oder per SMS mitteilt, wie lange die Warteschlange zur begehrten MoMA-Ausstellung ist. NIKOLA WOHLLAIB

Von Nikola Wohllaib

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