Hannover Messe 24.04.2017, 09:07 Uhr

Schunk gewinnt den Hermes Award 2017

Datenbrillen, mobile Sitzgelegenheiten und sensitive Blechbiegemaschinen – schon vor der Eröffnung der Hannover Messe 2017 sorgten die Nominierten des Hermes Awards für Aufsehen. Doch dieses Jahr bringt das Familienunternehmen Schunk den Preis nach Hause.

Henrik A. Schunk, geschäftsführender Gesellschafter der Schunk GmbH & Co. KG, nimmt  den Hermes Award von Bundesforschungsministerin Wanka entgegen.

Foto: Deutsche Messe AG

So sieht er aus, der Co-act Greifer JL1 aus dem Hause Schunk.

Foto: Schunk

Er erkennt, wenn sich ihm etwas nähert.

Foto: Sven Cichowicz/Schunk

Oder wenn sich das Objekt zwischen seinen Greifern nicht anfühlt wie erwartet.

Foto: Martin Ciupek

Er kann sehr filigran sein.

Foto: Schunk

Aber auch schwere Lasten heben.

Foto: Martin Ciupek

Zuhause, das ist Lauffen am Neckar und gewonnen hat Schunk mit einem intelligenten Greifer, der die Mensch-Roboter-Kollaboration in der Werkshalle voranbringen soll. Und dorthin ging der Preis, weil „das prämierte Produkt die Mensch-Roboter-Kollaboration unterstützt und damit ein zentraler Baustein für die vernetzte Fabrik ist“, wie Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG, bei der Verleihung sagte.

Je mehr Roboter in Produktionshallen eingesetzt werden, desto größer wird nämlich der Ruf nach einer sicheren Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. „Durch die geringe Losgröße, hohe Teilevarianz und häufiges Umrüsten ergibt sich die Notwendigkeit, einen Teil der Systemintelligenz auch in die Endeffektoren zu verteilen“, unterstrich Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Jury des Hermes Awards und der Geschäftsführung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). Das sei Schunk mit dem JL1 in exzellenter Weise gelungen.

Den Greifer, den das Familienunternehmen Schunk aus Baden-Württemberg auf der Hannover Messe präsentiert, zeichnet eine eigene sensorische Aura aus. Damit überwacht der Co-act Greifer JL1 seine Umgebung, verarbeitet die anfallenden Signale (etwa ein näherkommender menschlicher Arm) in Echtzeit und verhindert selbstständig Kollisionen an der Werkbank.

Abgesehen von seiner Kommunikationsfähigkeit ist der Greifer mit Kraftmessbacken und taktilen Sensoren ausgestattet und erfasst die zu greifenden Teile zusätzlich mit zwei Kamerasystemen als dreidimensionale Objekte. Er soll damit mehr Flexibilität und Sicherheit etwa in den Montageprozess bringen. Das Produkt ist marktfähig.

Schunk präsentiert sich auf der HMI 2017 mit einem eigenen Stand in Halle 17, Stand B26.

Wer die anderen vier nominierten Unternehmen waren, sehen Sie hier.

Von Lisa Schneider

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