CeBIT 2015 16.03.2015, 13:33 Uhr

Vodafone kündigt HD-Telefonie und neue Mail-Verschlüsselung an

Seit dem heutige Montag kann das LTE-Netz von Vodafone auch für Telefonate genutzt werden. Höhere Übertragungsbandreiten lassen dabei auf eine stark verbesserte Klangqualität hoffen. Zudem hat Vodafone anlässlich der CeBIT angekündigt, ab Herbst eine neue Mail-Verschlüsselungsmethode für Firmenkunden anbieten.  

LTE-Antenne in Düsseldorf: Seit Montag wickelt Vodafone Telefongespräche in seinem Mobilfunknetz auch per Voice-over-LTE-Technik ab.

LTE-Antenne in Düsseldorf: Seit Montag wickelt Vodafone Telefongespräche in seinem Mobilfunknetz auch per Voice-over-LTE-Technik ab.

Foto: Vodafone

Der Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) ist als eine verbesserte Variante des älteren UMTS bekannt. Deutsche Handynutzer profitieren davon bislang in erster Linie durch verhältnismäßig schnelles mobiles Internet auf ihren Smartphones. Theoretisch bringt LTE aber auch Vorteile beim Telefonieren. Allerdings liefen bis vor kurzem alle deutschen Handyverbindungen über die Standards UMTS oder GSM. Jetzt hat Vodafone sein LTE-Netz für Telefongespräche via Voice over LTE (VoLTE) geöffnet – als erster Anbieter in Deutschland.

Zum einen sollen LTE-Telefonverbindungen die Zeit des Gesprächaufbaus zwischen zwei Handys deutlich verkürzen. Was bislang etwa fünf Sekunden dauert, könnte mit Voice over LTE in weniger als der Hälfte der Zeit erledigt sein. Ein weiterer Vorteil: Durch die höhere Bandbreite ist damit zu rechnen, dass Telefongespräche eine deutlich bessere Tonqualität bekommen werden.

Schnellerer Verbindungsaufbau durch Voice over LTE

Theoretisch ist die Übertragung von bis zu sieben Kilohertz breiten Audiosignalen möglich – auch als HD-Voice bezeichnet. Dabei wird ein größerer Teil des natürlichen Frequenzspektrums der menschlichen Stimme übertragen, mit der Folge, dass der Gesprächspartner natürlicher klingt.

Vodafone will ab Herbst ein neues Kryptoverfahren für Geschäftskunden einführen, das die Verschlüsselung von E-Mails erlaubt, ohne dass der Empfänger über die Software verfügen muss.

Vodafone will ab Herbst ein neues Kryptoverfahren für Geschäftskunden einführen, das die Verschlüsselung von E-Mails erlaubt, ohne dass der Empfänger über die Software verfügen muss.

Foto: Vodafone

Die Einschränkung: Damit HD-Telefonie funktioniert, müssen beide beteiligten Smartphones mit Vodafone-SIM-Karten ausgestattet sein. Zudem müssen die Geräte technisch VoLTE-fähig sein. Das besorgt bei zumindest einigen Modellen von HTC, Samsung und Sony ein simples Firmware-Upgrade. Bei Apples iPhone beherrschen die Modelle der 6er-Reihe VoLTE.

Durchgängige E-Mail-Verschlüsselung

Mit der sogenannten Secure E-Mail bietet Vodafone künftig zudem ein Kryptoverfahren speziell für Firmen an. Der Vorteil soll darin bestehen, dass Empfänger wie Firmenkunden eine auf dem gesamten Übertragungsweg verschlüsselte Mail erhalten und lesen können, ohne selbst Secure E-Mail besitzen zu müssen. Bislang waren gängige Verschlüsselungsmethoden wie PGP und S/Mime nur dann wirkungsvoll, wenn sie auch von beiden Seiten – Absender und Empfänger – verwendet wurden.

Auf dem PC soll Secure E-Mail über ein Plug-In für Microsofts Outlook funktionieren, für Smartphones und Tablets soll es eine entsprechende App geben. Vodafone kündigte an, dass Secure E-Mail ab Herbst für 4,99 Euro im Monat für Unternehmenskunden verfügbar sein wird. 

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