Apps boomen 01.09.2015, 13:29 Uhr

Software für Smartphones und Tablets knackt beim Umsatz Milliardengrenze

Für fast alles gibt’s ’ne App. Wir spielen, chatten und shoppen mit Software fürs Smartphone oder Tablet, zählen mit Apps Kalorien und Treppenstufen, vergleichen Spritpreise und archivieren damit sogar unsere alte Plattensammlung. 2015 erzielen die mobilen Anwendungen auf dem deutschen Markt voraussichtlich einen Umsatz von 1,3 Milliarden € – ein Plus von 41 % gegenüber 2014.

Apps erobern den Alltag: Mit Lieferheld kann online Essen von zahlreichen Lieferdienster bestellt werden. 

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Foto: dpa

2015 werden in Deutschland voraussichtlich 1,3 Milliarden € mit mobilen Anwendungen für Smartphones oder Tablets umgesetzt. Das meldet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts research2guidance. Gegenüber 2014 sei das ein Plus von 41 %. Im vergangenen Jahr betrug der Umsatz 910 Millionen €; 2013 lag das Marktvolumen erst bei 547 Millionen €.

Social-Network-Apps, Messenger und Spiele am beliebtesten

Hintergrund des Umsatzplus‘ sei die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablets, erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Mit Wearables wie etwa der Smartwatch und Fitnessarmbändern wird das Ökosystem rund um Apps jetzt nochmals deutlich erweitert.“ Es gibt Apps für alle Lebenslagen: Zum Vokabellernen und Nachrichtenlesen, für das Mobile-Banking und die Pizza-Bestellung, zur Navigation im Auto und für die Buchung von Veranstaltungstickets.

Mit In-App-Käufen – zum Beispiel für Spiele-Erweiterungen – verdienen Anbieter und Entwickler auch an Apps, die beim Download erstmal kostenlos sind. 

Mit In-App-Käufen – zum Beispiel für Spiele-Erweiterungen – verdienen Anbieter und Entwickler auch an Apps, die beim Download erstmal kostenlos sind. 

Foto: Ingenieur.de

„Am beliebtesten sind unverändert Anwendungen für Soziale Netzwerke, Messenger-Dienste und Spiele“, informiert Rohleder. „Stark im Kommen sind außerdem Fitness-und Gesundheits-Apps, die zum Beispiel die zurückgelegte Strecke und die verbrauchten Kalorien beim Joggen aufzeichnen und so helfen, das Training zu optimieren und die Motivation unterstützen.“

Anbieter verdienen an In-App-Käufen

Wie Bitkom unter Berufung auf Zahlen von Appbrain weiter berichtet, bieten die fünf größten App Stores derzeit zusammen rund 3,7 Millionen Anwendungen an. Dabei sind im Google Play Store aktuell etwa 1,5 Millionen Apps verfügbar, im App Store von Apple stehen rund 1,4 Millionen Apps zum Download bereit. Im Amazon App Store gibt es 360.000 Anwendungen, im Windows Phone Store 340.000 und bei Blackberry World 130.000.

Auch die Pflege von Babys Popo lässt sich per App organisieren. 

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Foto: Sven Hoppe/dpa

Die meisten Apps kosten erstmal nichts, wenn der Nutzer sie herunterlädt. Stattdessen verdienen die Anbieter mit kostenpflichtigen Angeboten innerhalb der App, etwa für die Erweiterung von Spielen. 952 Millionen € Umsatz entfallen auf solche In-App-Käufe, das entspricht 74 % des Gesamtumsatzes. 193 Millionen € werden direkt über den Kaufpreis umgesetzt (15 %), 150 Millionen € über Werbung (12 %).

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