Jetzt auch mit Gruppenchat 18.02.2014, 13:31 Uhr

Schweizer Messenger-Dienst Threema will Kommunikation sicherer machen

Mit dem Messenger-Dienst Threema sind nun auch auf Android-Geräten Gruppenchats möglich. Dabei legt die Schweizer Entwicklung Threema bei ihrer Messenger-App besonderen Wert auf Sicherheit.

Mit dem jüngsten Update kann Threema nun das, was für die meisten Nutzer des US-Chatprogramms WhatsApp wichtig ist: Nachrichten einzeln und in der Gruppe versenden ebenso wie Fotos und Videos teilen. In öffentlichen Diskussionen wird der Messenger immer wieder als sichere Alternative zum derzeit meistgenutzten WhatsApp-Dienst genannt. Der Vorteil von Threema: Die Schweizer verwenden eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Nach Angaben der Entwickler garantiert sie, dass nur der vorgesehene Empfänger eine Nachricht lesen kann – nicht einmal der Serverbetreiber habe darauf Zugriff.

Das ist in Zeiten, in denen die großen IT-Konzerne zugeben mussten, massenweise Daten an die NSA weitergegeben zu haben, für viele Nutzer ein wichtiger Aspekt: Die Nachrichten können auf dem Server nicht entschlüsselt werden, lediglich die Information, wer wem eine Nachricht schickt, läuft darüber.

Threema nutzt asymmetrische Verschlüsselung

Asymmetrische Verschlüsselung heißt das System bei Threema. Der Nutzer wird beim Einrichten der App aufgefordert, mit zufälligen Wischgesten auf dem Smartphone zwei Schlüssel zu erstellen, einen privaten und einen öffentlichen. Das geschieht offline, der private Schlüssel bleibt auf dem jeweiligen Smartphone. Der öffentliche Schlüssel dagegen wird verbreitet – er wird für den Kontakt benötigt.

Laut Threema hat selbst der Serverbetreiber absolut keine Möglichkeit, Nachrichten mitzulesen.

Laut Threema hat selbst der Serverbetreiber absolut keine Möglichkeit, Nachrichten mitzulesen.

Foto: Screenshot ingenieur.de/Threema

Aus dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers und dem privaten des Senders wird ein dritter Schlüssel errechnet, mit dem die jeweilige Nachricht dann verschlüsselt wird. Nur der vorgesehene Empfänger kann sie mit seinem privaten Schlüssel lesen. Wer ganz sicher gehen will, kann seine Kontakte persönlich verifizieren, indem er bei persönlichen Treffen den QR-Code zu deren ID scannt. Damit gibt es keine Möglichkeit mehr, von einem fremden Gerät eine Nachricht im Namen eines bekannten Kontakts zu schreiben. Threema ist für iOS und Andoid erhältlich. 

WhatsApp in der Kritik

Der Messenger-Dienst WhatsApp dagegen geriet zuletzt immer wieder mit Sicherheitslücken in die Schlagzeilen. Nach Medienberichten wirkt die App sogar wie eine Wanze: Auch wenn sie nur im Hintergrund laufe, könne sie Gespräche und Telefongespräche mitschneiden, Fotos einsehen, mit dem aktuellen Standort versehen und hochladen.

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