Online-Marketing 14.12.2012, 14:01 Uhr

Präsenz in sozialen Netzwerken hilft beim Dialog mit Kunden

Will eine Firma schnell herausfinden, ob das Arsenal an Features eines Gerätes auch wirklich vom Kunden gewünscht ist, können soziale Netzwerke diese Information bequem bereitstellen. Wenn sie richtig eingesetzt und die Aktivitäten vernetzt sind.

Soziale Netzwerke, Internetpräsenzen, audiovisuelle Darstellungsformen – all das wird von den meisten Unternehmen als Muss angesehen, wenn es um Marketing und Selbstdarstellung geht. Schwierig wird es häufig bei der Umsetzung: Was macht beispielsweise bei Facebook Sinn? Und wie werden die verschiedenen Aktivitäten in den neuen Medien aufeinander abgestimmt?

„Die Themen Online und Social Media entwickeln sich sehr schnell“, erklärt Markus Buchwald, der mit seiner Marketingagentur Soulbrands beispielsweise für die Barmer Ersatzkasse tätig ist. „Wenn alles parallel betrieben und eventuell an Agenturen ausgelagert wird, dann verliert man das Potenzial, aus Synergien Geld einzusparen.“ Ein weiterer Punkt sei beispielsweise die Möglichkeit, Anwendungen über mehrere Plattformen, etwa Mobile, Internet und Social Web, anzubieten. Dann sei eine Vernetzung zwingend. 

Der Dialog mit Kunden über soziale Netzwerke kann wichtige Impulse für die Produktentwicklung geben

„Aber auch in einem größeren Kreis ist die Vernetzung wichtig“, fährt Buchwald fort. „Der Dialog mit Kunden und Interessierten über das Social Web kann wichtige Impulse für die Entwicklung von Geräten und Dienstleistungen geben.“ So könne eine Firma schnell herausfinden, ob das Arsenal an Features eines Gerätes auch wirklich in dieser Form vom Kunden gewünscht ist oder ob ganz andere Funktionen und Optionen als wichtiger eingeschätzt werden.

Im Personalberatungsbereich wird die Bedeutung der neuen Medien ebenfalls gesehen, wie Ralf Kreutzberg von Headsahead bestätigt: „Social Media sind mittlerweile ein wichtiger Kanal, wenn es darum geht, Fachkräfte zu finden oder als Unternehmen auf sich aufmerksam zu machen.“ Aus der Perspektive des Headhunters sollte man diese Nutzung aber ruhig in einem Gesamtzusammenhang betrachten: „Passen die Inhalte zum Unternehmensauftritt im Internet? Zur audiovisuellen Darstellung? Gibt es einen Zusammenhang zur Kommunikation mit den Kunden? Erst die Zusammenführung und Abstimmung dieser Maßnahmen erzielen die gewünschte Wirkung.“

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia KabelBW hat es verstanden, seine Hilfethemen in die sozialen Netzwerke zu integrieren. Solche Aktivitäten sind für André Schloemer, Senior Vice President Corporate Communication & Brand Management bei Unity, selbstverständlich: „Von unserem Geschäftsmodell her sind wir Distributoren und Aggregatoren für die digitale Welt. Und wir sehen die Bedeutung der Digitalisierung für die Gesellschaft. Also sind die digitalen Medien für unsere interne und externe Kommunikation unverzichtbar.“

Unitymedia KabelBW entdeckt soziale Netzwerke für die interne Firmenkommunikation

Bei Unitymedia KabelBW wurde eigens ein „Digital Board“ gegründet, wo sich die relevanten Entscheidungsträger, darunter auch der Geschäftsführer, regelmäßig treffen, um über Entwicklungen und Ideen zu diskutieren. „Wir haben die sozialen Netzwerke auch als wichtigen internen Kommunikationskanal entdeckt, sozusagen ein Facebook innerhalb des Unternehmens“, ergänzt Schloemer, „weil wir wissen, dass die Mitarbeiter auch immer mehr soziale Netzwerke nutzen und wir über diesen Kanal bei ihnen eine höhere Aufmerksamkeit erzielen.“

Was für einen Konzern wie Unitymedia KabelBW Pflichtprogramm ist, sollte in vielen anderen kleineren Unternehmen überlegt und reduziert eingesetzt werden. Das glaubt zumindest Jochen Schreiber, Betreiber des virtuellen Studios vr3 in Düsseldorf: „Bei vielen Unternehmen wird es schon problematisch, die Website regelmäßig zu pflegen. Erweitert sich das Engagement über entsprechende Schnittstellen auf beispielsweise
Facebook, dann wird im öffentlichen Raum eine direkte ‚Response‘ erwartet. Je weiter ich mich als Unternehmen aus dem Fenster in den öffentlichen Raum lehne, je größer ist die Wahrnehmung, im Positiven wie im Negativen.“

Daher rät Heiko Frank von der Tefen AG: „Jedes Unternehmen sollte sich darüber klar werden, was für ein professionelles Auftreten angestrebt ist. Besser man konzentriert sich auf ausgewählte Medienkanäle, die regelmäßig aktualisiert und gepflegt werden, als wahllos in einer Vielzahl neuer Medien aufzutreten.“

  • Wilfried Urbe

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