In drei Dimensionen 20.01.2014, 09:43 Uhr

Mit Photoshop kann man nun auch in 3D drucken

Adobe integriert eine direkte Unterstützung für 3D-Drucker in seine Bildbearbeitungslösung Photoshop. Die Nutzer des Programms können dadurch bestehende Modelle für 3D-Drucker bearbeiten, drucken und sich eine Vorschau des endgültigen Drucks anschauen. 

Adobe hat nun das 3D-Drucken in seine Fotobearbeitungssoftware Photoshop integriert. 

Adobe hat nun das 3D-Drucken in seine Fotobearbeitungssoftware Photoshop integriert. 

Foto: Photoshop

Es gibt inzwischen schon viele 3D-Drucker auf dem Markt. Zu den bekannteren gehören etwa der Replicator 2 von MakerBot und der Cube von 3D-Systems. Sehr preisgünstige Geräte wie der DaVinci kosten inzwischen nur noch 366 Euro, so dass damit zu rechnen ist, dass 3D-Drucken schon bald nicht mehr ein Luxus ist, sondern den Alltag erobert.

Für Adobe scheint die Verbreitung dieser Ausgabegeräte inzwischen weit genug fortgeschritten zu sein, um die Unterstützung von 3D-Druckern in sein Bildbearbeitungsprogramm Photoshop CC (Creative Cloud) zu integrieren.

Die neu integrierten 3D-Funktionen

Das gerade erschienene Update auf die Version 14.2 bringt für die Benutzer von Photoshop außer den üblichen Verbesserungen wie beispielsweise der Perspektivkorrektur für Fotos jetzt auch die direkte Unterstützung von 3D-Druckern in Adobes Brot-und-Butter-Programm.

Für die Schaffung dreidimensionaler Modelle sind die neuen Werkzeuge jedoch weniger gedacht. Mit ihnen sollen die Benutzer vor allem vorhandene Modelle überarbeiten und automatisch für den Druck vorbereiten. Dazu gehört zum Beispiel die Erzeugung zusätzlicher stützender Strukturen, um so stabile Ausdrucke überhaupt erst möglich zu machen.

Die Software kann übliche 3-D-Modelle in verschiedenen Formaten importieren und für den Ausdruck vorbereiten. Unterstützt werden dabei aktuell die Standards OBJ, STL, 3DS, Collada und KMZ.

Im 3D-Menü von Photoshop sind alle Befehle für den Ausdruck dreidimensionaler Modelle zusammengefasst. Das Programm kann ein Modell automatisch analysieren und Schritt für Schritt für den Druck vorbereiten. Das umfasst unter anderem die Skalierung der Ausgabe, Verbesserungen für einen stabilen Ausdruck und die Steuerung des Druckers selbst in Bezug auf das Aufheizen, die Materialwahl und die Druckzeit.

 “Die neuen 3D-Druckfähigkeiten in Photoshop CC ersparen jedem das Rätselraten vor dem Ausdruck von 3D-Modellen”, lobt Adobe-Manager Winston Hendrickson die Vorteile der neuen Druckfunktionen für 3D-Modelle. “Bis heute gab es eine Kluft zwischen den von 3D-Modellierwerkzeugen geschaffenen Inhalten und dem, was 3D-Drucker benötigen, um Ergebnisse in hoher Qualität auszugeben.” Jetzt reiche ein einfacher Klick auf “Drucken”, um ihre dreidimensionalen Entwürfe mit Photoshop CC in die Welt des Körperlichen zu bringen.

Die beliebtesten 3D-Drucker werden unterstützt

Laut Adobe unterstützt Photoshop die beliebtesten 3D-Desktop-Drucker. Als Beispiel wird der Replicator 2 der Firma MakerBot angeführt. Unterstützt werden ausschließlich solche Geräte, die mit dem sogenannten Schmelzschichtungsverfahren arbeiten. Dazu gehören neben dem Replicator 2 auch der Cube von 3D Systems und die 3D-Drucker der Firma Zcorp.

Wer nicht über einen eigenen 3D-Drucker verfügt, kann den Ausdruck über den integrierten Zugang von einem der Online-Druckdienste erzeugen lassen. Zu Adobes Partnern für 3D-Druck gehört der Dienstleister Shapeways. Photoshop unterstützt dafür auch “alle von Shapeways angebotenen Materialien, zu denen keramische Stoffe, Metalle und vollfarbiger Sandstein gehören”.

Inzwischen ist Adobes Creative Cloud ein Abo-Service geworden. Deshalb fallen für das Update 14.2, das die Unterstützung für den 3D-Druck mitbringt, keine zusätzlichen Kosten für den Abonnenten an. 

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