IFA Berlin 05.09.2013, 13:07 Uhr

Mehr als 1400 Aussteller und viele Weltneuheiten auf der Berliner Funkausstellung

Noch besser auflösende 3D-Fernseher, per Smartphone gesteuerte Haushaltsgeräte, Telefone, die besser fotografieren als Kameras, und eine Uhr, die eigentlich ein Computer ist: Auf der am Freitag beginnenden IFA 2013 in Berlin gibt es wieder spektakuläre neue Produkte.

Auf der IFA in Berlin werden Waschmaschinen vorgestellt, die per Smartphone gesteuert werden.

Auf der IFA in Berlin werden Waschmaschinen vorgestellt, die per Smartphone gesteuert werden.

Foto: Rainer Jensen/dpa

Unter dem Berliner Funkturm, der 1920 zur 3. Deutschen Funkausstellung errichtet wurde, treffen sich jetzt wieder alle, die elektronische Neuigkeiten aller Art zu bieten haben. Vom 6. bis 11. September locken mehr als 1400 Aussteller auf 145 000 Quadratmeter die 53. Internationale Funkausstellung voraussichtlich wieder hunderttausende Interessenten an.

Sie können sich beispielsweise über eine kuriose Sony-Idee freuen: ein Zoom-Objektiv mit Bildsensor, das an ein Smartphone geklemmt wird. Das Telefon wird damit zu einem „richtigen“ Fotoapparat, der bessere Bilder macht als das Smartphone selbst. Das dient bei der Sony-Entwicklung nur noch als Steuereinheit. Dazu muss lediglich eine besondere App installiert werden. Verbunden sind die beiden Geräte drahtlos. Auch wenn Sony aus dem flachen und damit bequem unterzubringenden Smartphone eine klobige Kiste macht, freuen sich die Japaner über zahlreiche Vorbestellungen – sagen sie jedenfalls.

Ultra-HD soll Verkauf von TV-Geräten ankurbeln

Am spektakulärsten sind Flachbildschirme, die noch viel schärfere Bilder bieten als gängige HD-Fernseher. Deren Absatz ging zuletzt zurück. Mit Ultra-HD hat die Industrie jetzt wieder ein Argument für Neukäufe. Fernsehgeräte spielen in Berlin ohnehin eine wichtige Rolle. Nahezu alle, die heute verkauft werden, sind bereits internetfähig. Das heißt, die Besitzer können das normale Programm und das Angebot der Mediatheken der einzelnen Sender mit dem gleichen Gerät nutzen. Nicht einmal ein zusätzliches Kabel ist nötig, wenn es im Haushalt einen Router gibt. Bisher lassen sich die Mediathek-Angebote nur per Laptop, Smartphone oder Tablet-PC nutzen.

Riesen Andrang: Smartphones und Tablets sind auf der IFA in Berlin begehrt.

Riesen Andrang: Smartphones und Tablets sind auf der IFA in Berlin begehrt.

Foto: Rainer Jensen/dpa

Wer einen  Internetzugang mit nur geringerr Bandbreite hat, wird an der Möglichkeit, die Mediatheken auf den Fernseher-Bildschirm zu holen, keine rechte Freude haben. Nötig ist eine Übertragungsrate von wenigstens 16 Megabit pro Sekunde, wie DSL sie bietet. Mehr ist noch besser. Die Netzanbieter erhöhen deshalb mit neuen Technologien das Tempo. Die Deutsche Telekom etwa kündigte pünktlich zum Beginn der IFA an, sie werde ihr Netz ertüchtigen, sodass die Übertragungsrate bis zu 100 Megabit pro Sekunde erreicht. Das verkraftet dann auch Übertragungen in Ultra-HD.

Solarstrom lässt sich besser nutzen

Das Smartphone, ohnehin schon eine Vielzweckwaffe, wird in naher Zukunft noch eine weitere Aufgabe übernehmen: die Steuerung von Hausgeräten. Zwar muss man das Geschirr noch selbst in die Spülmaschine stellen und die schmutzige Wäsche in die Waschmaschine stopfen. Per Smartphone lassen sich die Geräte allerdings sofort oder programmiert zu einem bestimmten Zeitpunkt starten. Das ist wichtig vor allem für die Verbraucher, die Strom vom eigenen Dach nutzen. Die drücken genau dann auf den Startknopf, wenn die Sonne am hellsten scheint und den meisten Strom produziert. Sie müssen dazu nicht einmal daheim sein. Das funktioniert dank mobiler Datenübertragung von jedem Standort aus.

Samsung und Apple mit neuen Produkten

Spektakuläre Produkte versprechen natürlich auch die großen Konkurrenten Apple und Samsung. Die Koreaner stellen auf der IFA ihre Datenuhr Galaxy Gear. Die „Uhr“ hat wie ein Smartphone einen berührungsempfindlichen Bildschirm und auch eine ganze Reihe von Funktionen, die eigentlich ein Smartphone bietet.

Weltneuheit auf der IFA: die Galaxy Gear von Samsung. Das Gerät ist eine Mischung aus Uhr und Smartphone fürs Handgelenk. Telefonieren kann man mit der Uhr auch.

Weltneuheit auf der IFA: die Galaxy Gear von Samsung. Das Gerät ist eine Mischung aus Uhr und Smartphone fürs Handgelenk. Telefonieren kann man mit der Uhr auch.

Foto: dpa

So kann man mit der Uhr auch telefonieren – wenn man die Uhr ans Ohr hält. Durch Spracherkennung können die Nutzer die Uhr nach dem Wetter fragen, Preise im Internet recherchieren oder sogar ein Foto machen. Und natürlich kann man die Funktionen der Uhr durch Apps individuell erweitern.

Auch Apple ist in Berlin vertreten. Insider erwarten für den 10. September eine große Show. Angeblich wird dann das Betriebssystem iOS 7 präsentiert. Und, was noch mehr Aufsehen erregen wird, das iPhone 5S.

Mehr Infos finden Sie im Internetangebot der IFA.

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