Apple meldet Rekordnachfrage 15.09.2014, 14:57 Uhr

iPhone 6: Vorbestellungen legen Onlineshop der Telekom lahm

Mit jedem neuen iPhone-Modell schlägt die Applemania höhere Wellen: Kurz nachdem am Morgen des 12. September der Startschuss zur Vorbestellung fiel, war der Onlineshop der Telekom überlastet. Apple selbst meldet eine Rekordnachfrage für das iPhone 6. 

Apple-Fans sitzen in Tokio auf Klappstühlen in der Nähe eines Apple-Geschäfts. Auch sie warten auf den Verkaufsstart des iPhone 6 am 19. September. 

Apple-Fans sitzen in Tokio auf Klappstühlen in der Nähe eines Apple-Geschäfts. Auch sie warten auf den Verkaufsstart des iPhone 6 am 19. September. 

Foto: dpa

Wenige Minuten, nachdem Apple-Chef Tim Cook das neue Smartphone-Flaggschiff am 9. September präsentierte, verschickte die Telekom eine SMS an Kunden, die sich für die Vorbestellung registriert hatten. Am Morgen des 12. September begann dann der große Ansturm via Internet und Telefon – und legte kurzerhand die IT-Systeme der Telekom lahm.

In New York haben sich neben anderen Apple-Fans Jason Ray (li.) und Moon Ray schon vor der Präsentation des neuen iPhones vor dem Apple-Geschäft auf der Fifth Avenue einquartiert. Der Ladenverkauf startet am 19. September

In New York haben sich neben anderen Apple-Fans Jason Ray (li.) und Moon Ray schon vor der Präsentation des neuen iPhones vor dem Apple-Geschäft auf der Fifth Avenue einquartiert. Der Ladenverkauf startet am 19. September

Quelle: dpa

„Es ist in der Tat zeitweise zu Einschränkungen gekommen, bei der Hotline und den anderen Vertriebskanälen“, bestätigte Telekom-Pressesprecher Dirk Wende gegenüber Bild.de. „Ich kann noch keine Zahlen nennen, aber soviel: Bis Mittag haben wir ungefähr die Anzahl an Vorbestellungen für die beiden neuen iPhones reinbekommen, die wir am gesamten ersten Tag des iPhone-5-Vorverkaufs hatten.“ Auch Apple selbst spricht von einer Rekordnachfrage und gab die Wartezeit nach einigen Stunden Vorverkauf schon mit drei bis vier Wochen an. Am 19. September liefert die Telekom die Smartphones aus – gleichzeitig zum Verkaufsstart in den Geschäften.

1000 US-Dollar für einen Platz in der Warteschlange

In New York ist derzeit ein Phänomen zu bestaunen, das der Apple-Hype hervorgebracht hat: An der Fifth Avenue, direkt am Central Park in Manhattan, sitzen Fans auf Klappstühlen vor dem Apple-Geschäft –ausgerüstet mit Schlafsäcken, Rucksäcken und Koffern harren sie hier dem Verkaufsstart entgegen. Das Unglaubliche: Sie sind angereist, noch bevor Tim Cooks das iPhone 6 überhaupt vorgestellt hatte.

Das neue iPhone 6 hat ein größeres Display und ist dünner als sein Vorgänger. Und bezahlen lässt es sich auch damit.

Das neue iPhone 6 hat ein größeres Display und ist dünner als sein Vorgänger. Und bezahlen lässt es sich auch damit.

Quelle: dpa

Bevor sie das Smartphone in Händen halten, werden sie also zehn Tage in Lauerstellung im Freien verbracht haben. „Einige sind hier und wollen später ihren Platz verkaufen, für 1000 Dollar“, sagte Warteschlangen-Sitzer Edward dem Nachrichtenmagazin Spiegel. Er arbeitet in Hongkong und konnte seinen Arbeitgeber überreden, vorübergehend seinen Arbeitsplatz in die Warteschlange zu verlegen: Nachts klappt Edward seinen Laptop auf und pflegt Geschäftskontakte nach China, wo es dann Tag ist.

Zukunftspläne: Tim Cook gibt sich im Interview geheimnisvoll

Die Wartezeit verkürzen können sich die Fans aber auch mit neuen Gerüchten: In einem Gespräch mit dem amerikanischen Journalisten Charlie Rose hat Apple-Chef Tim Cook nämlich aus dem Nähkästchen geplaudert. „Wir arbeiten an Produkten, von denen noch niemand gehört hat, über die es auch keine Gerüchte gibt“, sagte Cook. Vielleicht gibt es ja bald den sagenumwobenen Apple-Fernseher. „Am TV-Sektor sind wir auch weiterhin interessiert“, so Cook. TV sei nämlich in den 70er Jahren stecken geblieben. Mit Apple einen eigenen Social-Media-Kanal einzurichten, scheint hingegen nicht aktuell. „Wir sehen Twitter und Facebook eher als Partner denn als Konkurrenten und verfolgen derzeit keine Pläne, diesen Zweig näher zu verfolgen.“

 

Von Patrick Schroeder
Von Patrick Schroeder

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