Millionen junge Nutzer verloren 17.01.2014, 12:53 Uhr

Facebook erlebt Boom bei älteren Menschen

Das Netzwerk Facebook erlebt derzeit einen erstaunlichen Wandel seiner Nutzerstruktur in den USA: Die Zahl jugendlicher Nutzer unter 24 ist stark zurück gegangen, die Zahl derjenigen, die mit über 55 das soziale Netzwerk für sich entdecken, ist im Gegenzug kräftig angestiegen.

Die Facebook-Nutzer werden immer älter: In den USA hat das Netzwerk in den vergangenen drei Jahren 6,7 Millionen User unter 25 verloren. Dafür nutzen immer mehr ältere Menschen das Netzwerk.

Die Facebook-Nutzer werden immer älter: In den USA hat das Netzwerk in den vergangenen drei Jahren 6,7 Millionen User unter 25 verloren. Dafür nutzen immer mehr ältere Menschen das Netzwerk.

Foto: Facebook

Gesunken ist vor allem die Zahl der Teenager zwischen 13 und 17, die Facebook für ihre Kommunikation nutzen. Seit 2011 ist die Zahl dieser jugendlichen Facebooker in den USA um rund drei Millionen auf jetzt 9,8 Millionen gesunken. Das geht aus einer Analyse des Beratungsunternehmens iStrategyLabs (ISL) hervor. Nicht alle haben Facebook verlassen, einige sind einfach in die nächst höhere Altersgruppe entwachsen. Aber auch bei den 18- bis 24-Jährigen ist die Tendenz rückläufig: 42 Millionen Facebook-Nutzer gibt es in dieser Altersklasse noch, 3,4 Millionen mehr waren es noch 2011.

80 Prozent Zuwachs bei den Best-Agern

Nach oben zeigt die Kurve aber bei denjenigen, die ihren 25. Geburtstag bereits hinter sich haben. Hier gilt: je älter, desto stärker der Anstieg der Nutzerzahlen. Die Zahl der Mitglieder im Alter von 25 bis 34 Jahren wuchs um 33 Prozent auf 44 Millionen, bei den Nutzern im Alter von 35 bis 54 Jahren ging es um 41 Prozent auf 56 Millionen nach oben. Älter als 55 waren 2011 nur 15,5 Millionen – nun sind es 28 Millionen. Das ist ein Zuwachs um 80 Prozent.

Zusammengefasst bedeutet das: Es gibt 6,7 Millionen weniger Facebook-Mitglieder unter 25, dafür aber 39 Millionen mehr von 25 Jahren an aufwärts. Dass die Zahl der jugendlichen Nutzer rückläufig ist, ist bereits seit dem vergangenen Herbst bekannt. Ende Oktober 2013 räumte Finanzchef David Ebersman ein, dass es zumindest einen Rückgang der täglich aktiven jungen Nutzer gebe. Nach dieser Nachricht war die Facebook-Aktie abgesackt.

Jugendliche ziehen sich ins Private zurück

Der Trend, dass Jugendliche zunehmend weniger über die öffentlichen sozialen Netzwerke kommunizieren, wird ebenfalls bereits seit einiger Zeit diskutiert – seit die amerikanische Analysefirma Socialbakers eine Untersuchung vorlegte, wonach Jugendliche auf private Netzwerke ausweichen wie beispielsweise auf Messengerdienste wie WhatsApp, Tumblr oder Snapshot.

Die Vermutung der Marktforscher, warum das so ist, wird von den neuesten Facebook-Zahlen bestätigt: Die Jugendlichen sind auf der Flucht vor ihren Eltern. Sie gehen dahin, wo sie ungestört sind.

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