Hinweis auf iWatch 23.04.2014, 06:52 Uhr

Apple schützt Markennamen auf Uhren- und Schmuckmarkt

IT-Gigant Apple hat den Schutz seines Markennamens auf die Produktkategorie Uhren und Schmuck erweitern lassen. Experten sehen in diesem Schritt einen Hinweis auf eine baldige Veröffentlichung der heißersehnten iWatch. Zusätzlich verstärkt Apple seine Umweltschutzmaßnahmen, um bei der steigenden Produktvielfalt nicht als Umweltsünder zu enden. 

Smartwatch für Android von Google: Jetzt will offenbar auch Apple mit einer iWatch in das Geschäft mit Uhren einsteigen, die mit einem Smartphone verbunden sind.

Smartwatch für Android von Google: Jetzt will offenbar auch Apple mit einer iWatch in das Geschäft mit Uhren einsteigen, die mit einem Smartphone verbunden sind.

Foto: Google

Die Zeichen dafür, dass Apple in den Uhren- und Schmuckmarkt einsteigt, verstärken sich. In immer mehr Ländern beantragt das Unternehmen Markenschutz für die Kategorie 14, in die Uhren und Schmuck fallen. Allein Apple darf dann in diesem Segment Produkte unter dem Namen Apple anbieten. Geschützt wird stets die Kombination aus Produktkategorie und Name. Ein Obstverkäufer kann also seine Äpfel unter dem Namen Apple verkaufen, so lange der US-Konzern nicht auch Markenrechte für Obst beansprucht.

iWatch könnte noch dieses Jahr auf den Markt kommen

Während noch niemand weiß, wie Armbänder, Ringe und Ketten von Apple aussehen und welche Funktionen sie haben werden, gibt es bereits Ideen, was eine iWatch leisten könnte. Sie wird wahrscheinlich nicht nur die Uhrzeit anzeigen, sondern auch Gesundheitsfunktionen übernehmen – etwa den Puls messen und den Besitzer warnen, wenn dieser hochschnellt. Beobachter schließen nicht aus, dass die iWatch noch in diesem Jahr auf den Markt kommt.

Solarfarm von Apple: Der Computer-Konzern versorgt sich inzwischen mit 100 Prozent grünem Strom.

Solarfarm von Apple: Der Computer-Konzern versorgt sich inzwischen mit 100 Prozent grünem Strom.

Foto: Apple

Apple setzt beim Umweltschutz auf grünen Strom und kompaktere Geräte

Apple ist sich bewusst, dass es eine Menge an Energie und Rohstoffen verbraucht. Dadurch entstünden große Mengen an Treibhausgasen. Dieses Problem will der Konzern nicht nur mit grünem Strom lösen, sondern auch mit einer Verbesserung der Soft- und Hardware. So rechnet Apple auf seiner neuen Umweltwebseite vor, dass durch die kompaktere Bauweise der Smartphones weniger Transportkapazitäten nötig sind, um diese weltweit zu vertreiben. In einen Luftfahrtcontainer passten heute schon 60 Prozent mehr iPhones als noch vor sechs Jahren.

Ein aktueller iMac von Apple braucht im Ruhezustand nur noch 0,9 Watt Strom pro Stunde. Das sind 97 Prozent weniger als beim berühmten ersten bunten iMac von 1998: Der verbrauchte noch 35 Watt. Solche Daten hat Apple auf seiner neuen Umweltseite zusammen getragen.

Ein aktueller iMac von Apple braucht im Ruhezustand nur noch 0,9 Watt Strom pro Stunde. Das sind 97 Prozent weniger als beim berühmten ersten bunten iMac von 1998: Der verbrauchte noch 35 Watt. Solche Daten hat Apple auf seiner neuen Umweltseite zusammen getragen.

Foto: Apple

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace ist von den Umweltschutzmaßnahmen schon überzeugt. Sie lobt Apple, weil der Konzern seine Rechenzentren mit Strom aus erneuerbaren Quellen betreibt. Doch nachts und bei Flauten wird auch diesem Verbraucher nichts anderes übrigbleiben als den Strom zu nutzen, den Kohle- und Kernkraftwerke produzieren, auch wenn er eigene Biogas- und Erdwärmeanlagen betreibt.

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