+++ANZEIGE+++ 18.06.2018, 12:15 Uhr

Studienaufruf zu Industrial Analytics in Deutschland. Noch Zukunftsmusik oder schon Realität?

Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts. Die Industrie beginnt schrittweise ein neues Potential zu erschließen. Im produzierenden Sektor liefern Daten neue Einsichten über Prozesse und Zustände von Maschinen und können entscheidende wirtschaftliche Vorteile bringen. In einer Studie beleuchtet der Verbindungs- und Automatisierungsspezialist Weidmüller in Kooperation mit dem VDI Verlag nun erstmals den Entwicklungsstand von Industrial Analytics in Deutschland.

Visual Industrial Analytics Features, dargestellt auf einem Tablet

Nehmen Sie hier an der Studie teil.

Foto: Weidmüller

Die Vernetzung von Maschinen entlang der Produktionskette in der Fertigung sorgt in der Industrie für große Datenmengen. Digitale Technologien und das Thema Industrie 4.0 stellen viele Unternehmen in Deutschland somit vor völlig neue Möglichkeiten und Herausforderungen: Produktionsanlagen müssen individuell an einzelne Produkte und Kundenwünsche anpassbar sein. Maschinen erfassen über Sensoren Umgebungsdaten und den Bearbeitungszustand, kommunizieren über kommunikationsfähige Komponenten miteinander und optimieren so den Produktionsablauf in nie gekannter Weise. Auch auf der Hannover Messe im April 2018 waren Industrial Analytics-Lösungen, Datenanalyse und Datenauswertung Trendthemen, die auf vielen Messeständen präsent waren.

Hinweis zur Teilnahme an der Studie von Weidmüller.

Vorteile von Industrial Analytics

In Folge der industriellen Digitalisierung bereitet Big Data mit den Weg für die Umsetzung von Industrie 4.0. Doch um Big Data zu Smart Data werden zu lassen und den maximalen Mehrwert aus den erfassten Daten herauszuholen, sind geeignete Datenanalyse-Lösungen und profunde Fachkenntnisse gefragt: Maschinenbau- wie auch IT-Kenntnisse. Die dafür nötige smarte Vernetzung industrieller Komponenten verläuft bisher jedoch noch zögerlich und das, obwohl bereits heute feststeht, dass Smart Services den Unternehmenserfolg von morgen bestimmen werden. Unternehmen, die sich heute nicht um die Vernetzung ihrer Produktionsanlagen kümmern, laufen langfristig Gefahr, wirtschaftlich den Anschluss zu verpassen. Denn künftig wird die Prognose in Echtzeit von möglichen Stillstandszeiten, Engpässen und wartungsbedingten Ausfällen von Maschinen der entscheidende Wettbewerbs- und Kostenvorteil werden. Dank einer möglichst lückenlosen automatisierten Prozessüberwachung und Vorhersage der Produktionsqualität sind hochwertige Erzeugnisse garantiert. Industrial Analytics Lösungen tragen hier dazu bei, dass völlig neue Geschäftsmodelle für Unternehmen entstehen.

 

 

Best case Weidmüller

Bei der Entwicklung seiner eigenen Industrial Analytics Anwendungen stieß Weidmüller immer wieder auf die Problematik unterschiedlicher Plattformen und Komponenten, die nicht unbedingt miteinander kompatibel sind. Daher bezieht Weidmüller bei der Umsetzung schon heute nicht nur Maschinendaten ein, sondern urteilt auch mit der Perspektive des Ingenieurs, um die neuen Lösungen möglichst einfach einsatzfähig zu machen. „Weidmüller arbeitet dabei Komponentenunabhängig, ganz gleich, welche Infrastruktur auch immer zur Datenverwaltung genutzt wird. Daher können wir mit unserer Industrial Analytics-Lösung an jede Plattform anknüpfen. Es müssen also nicht zwingend Weidmüller-Komponenten eingesetzt werden, um unser Industrial Analytics-Angebot nutzen zu können“, kommentiert Dr. Daniel Kress, Data Scientist bei der Weidmüller Gruppe. Um mögliche Fehler und Betriebsanomalien aufzudecken noch bevor sie entstehen, setzt beispielsweise BOGE auf eine Software für Predictive Maintenance von Weidmüller. Diese innovative Softwarelösung ist Teil von BOGE Analytics, dem Industrie 4.0-Paket zur intelligenten Datenauswertung und -nutzung. Die Software zur vorausschauenden Wartung erkennt Fehler und kritische Abweichungen der technologischen Parameter frühzeitig. In die Datenauswertung fließen die Einsatzerfahrungen aller BOGE Druckluftlösungen ein. So können im laufenden Betrieb Vorhersagen über einen zukünftig anstehenden Wartungsbedarf getroffen und Serviceeinsätze optimal geplant werden. Betroffene Bauteile tauscht BOGE vor dem Eintritt eines prognostizierten Schadens aus. Eine kostenintensive Nachsorge und lange Stillstandszeiten gehören damit der Vergangenheit an. Mit Predictive Maintenance setzt BOGE auf einen zentralen Werttreiber für eine wettbewerbsfähige und kontinuierliche Druckluftversorgung nach Industrie-4.0-Standards.

Industrial Analytics im Personalbereich

Daten und deren Auswertung zählen heute zu den entscheidenden Elementen des digitalen Informationszeitalters. Unternehmen sitzen auf immer größer werdenden Datenbergen und fragen sich, wie diese effizient genutzt werden können. Experten im Bereich Industrial Analytics sind also hoch gefragt – doch ebenso rar gesät. „Data Scientists sind nicht nur mit der Auswertung von Daten beschäftigt, sondern müssen betriebswirtschaftliche Zusammenhänge verstehen und die Ergebnisse kommunizieren können“, erklärt Dr. Daniel Kress, Data Scientist bei Weidmüller. Der Data Scientist ist ein Paradebeispiel für die Verschmelzung der Arbeitsbereiche im Engineering. Kress ist promovierter Neurobiologe, dem es Spaß macht, aus Daten Erkenntnisse zu extrahieren. Nun arbeitet er im industriellen Kontext mit Informatikern, Mathematikern und vor allem auch Ingenieuren zusammen und stellt Zusammenhänge bei Maschinen her. Im Moment gibt es viele Quereinsteiger in dem Berufsfeld des Data Scientists – der Bedarf an qualifiziertem Personal steigt aber stark an. In absehbarer Zeit wird kaum ein Unternehmen mehr auf die Dienste von Datenspezialisten verzichten können, denn Big Data und Datenanalysen werden entscheidend für den Geschäftserfolg und die Konkurrenzfähigkeit sein. Deshalb muss weiter intensiv in die Ausbildung von Fachkräften investiert werden.

Grundlage der Studie – was wird abgefragt

Trotz des offensichtlich großen Potenzials sind Industrial Analytics-Lösungen bislang scheinbar noch nicht wirklich ein großes Thema für Unternehmen in Deutschland; entsprechend gering ist daher auch der bisherige Einsatz. Dies zeigt die Erfahrung des Verbindungs- und Automatisierungsspezialisten Weidmüller, der sich im Zuge der gezielten Digitalisierung seiner gesamten Wertschöpfungskette in den vergangenen Jahren vom Komponentenhersteller zum Lösungsanbieter gewandelt hat – mit Industrial Analytics als einem der Kernbausteine als Unterthema von Industrie 4.0.

In einer gemeinsamen Studie überprüfen Weidmüller mit Unterstützung des VDI Verlags daher nun erstmals den Entwicklungsstand von Industrial Analytics in Deutschland. Der Fokus liegt dabei auf Unternehmen, dem Standort Deutschland und den Auswirkungen auf das Personalwesen. In einer rund zehnminütigen Befragung werden die wichtigsten Fakten rund um Industrial Analytics in Deutschland identifiziert und Perspektiven im Hinblick auf Optimierungspotenziale gegeben, auch in Bezug auf die Gewinnung geeigneter Mitarbeiter zur Datenanalyse.

Nehmen auch Sie heute direkt an der Studie teil!

Als Dank für die Teilnahme stellen wir Ihnen gerne die Ergebnisse der Befragung und die Studie zur Verfügung.

Von Carsten Nagel, Manager Externe Kommunikation, Weidmüller Gruppe
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