Gebäudetechnik 03.10.2008, 19:37 Uhr

Schwachstellen erkennen und System optimieren  

VDI nachrichten, Düsseldorf, 2. 10. 08, rok – In einer Studie für den BDI hat McKinsey ermittelt, dass die Gebäudeautomation eine der effektivsten Möglichkeiten zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen ist. Je mehr Anlagen integriert seien, desto höher sei die Effizienz. Wie weit aber lassen sich die vielfältigen Anlagen und Systeme in einem Gebäude in ein übergreifendes Automationssystem einbetten?

Schon in einfachen Gebäuden arbeiten viele verschiedene Systeme. Diese über Gebäudeautomation zu steuern und zu überwachen, ist in modernen Gebäuden fast schon die Regel. Basis sind meist die drei großen Standards der Gebäudeautomation – LON, BACnet und KNX/EIB. Eine große Zahl von Herstellern und Dienstleistern bieten hier viele Produkte und Lösungen.

Die Verwendung verschiedener Protokolle in einem Gebäudeautomationssystem entspricht zwar nicht der „reinen Lehre“, ist aber heute weit verbreitet. Eine typische Lösung ist beispielsweise, zum Steuern von Raumfunktionen wie Heizung, Lüftung, Beleuchtung und Beschattung auf der Ebene der Einzelräume die LON-Technologie einzusetzen und auf Automationsebene, wo Primäranlagen wie Kessel und Kälteanlagen gesteuert werden, das BACnet Protokoll.

Es gibt auch nur noch wenige Hersteller und Systemintegratoren, die sich ausschließlich auf eine Technologie konzentrieren. Viele Produkte sind inzwischen auch „mehrsprachig“. Sie übersetzen die verschiedenen Protokolle so, dass der Nutzer bei der Bedienung nicht mehr merkt, dass im Gesamtsystem unterschiedliche Technologien arbeiten, oft von verschiedenen Herstellern.

Einer der Hersteller, die diese „offenen“ Automationssysteme herstellen, ist Kieback & Peter. Vor achtzig Jahren war das Berliner Unternehmen Marktführer für mechanische Regler für Heizanlagen und warb mit dem Slogan „Kohle sparen“.

Heute ist Kieback & Peter eines der führenden Unternehmen für energieeffiziente Gebäudeautomationslösungen. „Echter Mehrwert entsteht in der Gebäudeautomation erst, wenn sie möglichst alle Anlagen eines Gebäudes oder einer Liegenschaft umfasst. Erst dann können diese effizient und energiesparend zusammenarbeiten. Und erst dann kann der Nutzer über eine übergreifende Gebäudeleittechnik Schwachstellen analysieren und das System optimieren“, beschreibt Hans Symanczik, Leiter Vertrieb- und Marketingmanagement von Kieback & Peter, den aktuellen Stand der Diskussion. „Bei unseren Gebäudeautomationsprojekten setzen wir deshalb auf umfassende Systemintegration. Neben unseren eigenen Produkten integrieren wir vorhandene Altsysteme, Systeme anderer Hersteller und vor allem die Anlagen, die bisher oft nicht in die Gebäudeautomation eingefügt wurden, egal aus welchen Gründen.“

Konkret wird dann zum Beispiel in einem Schwimmbad auch die komplexe Wassertechnik integriert, ein Hotel koppelt die Heizung und Klimatisierung der Gästezimmer mit seinem Buchungssystem, der Vermieter eines Einkaufszentrum erhält für jedes Ladenlokal die Daten für zeitnahe, genaue Verbrauchsabrechnungen und in einem Krankenhaus werden auch die Anlagen für medizinische Gase oder die Labortechnik gesteuert.

Andere Beispiele sind die Eingliederung von Brandmeldesystemen, Zugangskontrolle und anderen Sicherheitstechnologien, die automatische Überwachung des Stromverbrauchs zur Vermeidung von teuren Verbrauchsspitzen oder Funktionen wie Fernbedienung und Fernwartung.

Alles das spart Energie und verbessert den Betrieb der Gebäude.

Ein Kongress, der von den drei wichtigsten Nutzerorganisationen der Gebäudeautomationsbranchen – LonMark, BIG-EU und KNX – unterstützt wird, findet unter dem Titel „GebäudeSysteme 2008“ am 13. November 2008 im Kongresszentrum der Messe Frankfurt, Frankfurt/M statt. H. J. PILGRAM

Von H. J. Pilgram

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