IAA 2013 10.09.2013, 10:55 Uhr

Smartwatch von Nissan verbindet den Fahrer mit seinem Auto

Mit Nissan folgt der erste Autohersteller dem Trend, das Smartphone ans Handgelenk zu bringen. Das japanische Unternehmen stellt auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt die „Nissan Nismo Concept Watch“ vor. Sie soll den Fahrer mit seinem Auto verbinden.

Die intelligente Uhr von Nissan für Autofahrer misst misst nicht nur Durchschnittsgeschwindigkeit und Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs, sondern auch den Pulsschlag und andere biometrische Werte des Fahrers. Zugleich warnt sie vor Staus und ist mit sozialen Netzwerken verbunden.

Die intelligente Uhr von Nissan für Autofahrer misst misst nicht nur Durchschnittsgeschwindigkeit und Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs, sondern auch den Pulsschlag und andere biometrische Werte des Fahrers. Zugleich warnt sie vor Staus und ist mit sozialen Netzwerken verbunden.

Foto: Nissan

Die Smartwatch ist vor allem auf Autofahrer ausgerichtet. Mit dem Fahrzeug wird sie über eine App verbunden. Dann misst sie Durchschnittsgeschwindigkeit und Kraftstoffverbrauch, außerdem den Pulsschlag und andere biometrische Werte des Fahrers. Sie erinnert ihren Träger aber auch an die nächste vorgesehene Fahrzeuginspektion oder warnt ihn vor schlechten Fahrbedingungen wie Schnee oder Stau. Neben diesen Nachrichten liefert sie auch während der Fahrt die Verbindung zur virtuellen Außenwelt: Die Social Speed Software übermittelt Nachrichten aus Netzwerken wie Facebook, Twitter, Pinterest und Instagram. Und sie tut, was alle Uhren tun: Sie zeigt die Zeit an. Das alles kann die Nismo Watch mit Hilfe einer Lithium-Batterie sieben Tage lang. Dann muss sie über einen Micro-USB-Anschluss wieder aufgeladen werden.

Für Rennfahrer entwickelt

Nismo ist die Motorsportabteilung von Nissan. Die Technologie der Smartwatch wurde für Rennfahrer entwickelt, soll jetzt aber auch anderen Kunden zugänglich gemacht werden. „Auf der Rennstrecke nutzt Nissan bereits biometrische Trainingstechniken, um die Leistung der Nismo Fahrer zu verbessern“, sagt Gareth Dunsmore, Nissans Marketing-Chef für Europa. „Diese Technologie wollen wir nun auch unseren Fans offerieren, damit sie sich wie Nismo Sportler fühlen können und noch mehr Fahrspaß haben.“

Die Nismo-Uhr befindet sich in einer Box aus Reifengummi. Sie muss mit einem Inbus-Schlüssel aufgeschraubt werden.

Die Nismo-Uhr befindet sich in einer Box aus Reifengummi. Sie muss mit einem Inbus-Schlüssel aufgeschraubt werden.

Foto: Nissan

In Zukunft soll die Nismo Watch aber noch mehr können. Geplant ist eine umfassende Überwachung der Körperfunktionen: Mit einem EKG (Elektrokardiogramm) soll sie den Herzrhythmus messen und so frühzeitig eine Ermüdung erkennen. Die Smartwatch soll auch über ein EEG (Elektroenzephalogramm), das die elekrische Aktivität des Gehirns misst, künftig Konzentration und Emotionen überwachen. Durch die Messung der Hauttemperatur sollen mögliche Wasserverluste registriert werden.

In Reifengummi verpackt

Wann und zu welchem Preis die Nismo Watch angeboten werden soll, ist noch nicht bekannt. Die Nismo Watch ist in drei Farben erhältlich: in Schwarz oder Weiß sowie in der Farbkombination Schwarz-Rot. Der Nismo-Ring, das Erkennungsmerkmal der Nissan-Motorsportabteilung, spiegelt sich im Design der Uhr. Sie wird mit einem Schnapp-Mechanismus am Handgelenk befestigt und über zwei Knöpfe bedient. Auch die Verpackung wird eine Verbindung zum Rennsport haben: Die Uhr befindet sich in einer Box, die aus Reifengummi besteht und mit einem Inbus-Schlüssel aufgeschraubt wird.

Auf der IAA in Frankfurt vom 12. bis zum 22. September wird Nissan einen Prototyp präsentieren. „Am Körper tragbare High-tech-Geräte wie unsere Nismo Watch sind groß im Kommen, und wir möchten diese Gelegenheit nutzen, unsere Performance-Marke noch bekannter zu machen“, erklärt Gareth Dunsmore.

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