Autonomes Fahren 26.08.2013, 12:48 Uhr

Kommt jetzt das selbstfahrende Google-Auto?

Bei der Entwicklung eines selbstfahrenden Autos ändert Google offenbar die Strategie: Medienberichten zufolge steht der Konzern in Verhandlungen mit IBM und Continental, um ein Fahrzeug nach eigenen Vorgaben zu entwickeln. Der Technologiejournalist Amir Efrati vermutet, dass am Horizont ein Roboter-Taxi stehen könnte. 

Google will nach Tests mit umgerüsteten Autos jetzt offenbar in Eigenregie einen selbstfahrenden Wagen  entwickeln.

Google will nach Tests mit umgerüsteten Autos jetzt offenbar in Eigenregie einen selbstfahrenden Wagen  entwickeln.

Foto: Screenshot ingenieur.de

Google testet in den USA schon seit Jahren autonome Autos, um die Vision eines Straßenverkehrs mit weniger Unfällen Wirklichkeit werden zu lassen. Bislang wurden Lasersysteme und andere erforderliche Technik-Komponenten in Testfahrzeuge wie den Toyota Prius und den Lexus RX eingebaut. Doch das scheint Google in puncto Flexibilität ein Klotz am Bein zu sein.

Deswegen folgt der Konzern wie zuvor bei Smartphones und Laptops wieder einmal dem Do-it-yourself Prinzip und lenkt die Strategie in Richtung eigenes Google-Auto. Laut einem FAZ-Bericht steht Google dabei kurz vor dem Abschluss von Kooperationsverträgen mit IBM und Continental, dem weltweit zweitgrößten Autozulieferer.

Einem Blog des Technikjournalisten Amir Efrati zufolge ziehe man sogar die Entwicklung eines Roboter-Taxis in Erwägung, das zukünftig Fahrgäste eigenständig durch die Stadt chauffieren könnte. Technologie-Blogs wie TechCrunch verweisen in diesem Zusammenhang auf die 250 Millionen US-Dollar schwere Investition des Riskokapital-Arms Google Ventures in das Taxiunternehmen Uber. 

Fahren ohne Fahrer: Lasersystem tastet den Straßenverkehr ab

Zu erkennen sind selbstfahrende Testfahrzeuge an so genannten Lidar-Aufbauten auf dem Dach (Light Detection and Ranging), die optisch einem Radar ähneln. Sie rotieren kontinuierlich und senden dabei Laserstrahlen aus. Das zurückfallende Licht wird von einer Multispektralkamera aufgenommen. Aus den Spektralfarben kann ein Computer dann Abstand und Geschwindigkeit von Fahrzeugen, Passanten und Baustellen im Umkreis von bis zu 200 Metern berechnen.

Wann ein selbstfahrendes Auto reif für die Straße sein könnte, ist schwer zu prognostizieren. Denn selbst wenn es Google schaffen sollte, die Technik kompakt genug zu gestalten, stehen immer noch komplexe bürokratische Vorgänge und zahlreiche ungeklärte Versicherungs- und Sicherheitsfragen im Weg. Bislang dürfen in den USA autonome Fahrzeuge nur in einigen Bundesstaaten auf den öffentlichen Straßen getestet werden. Und das auch nur mit einem Experten an Bord. 

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