Schwingende Kabine 04.03.2016, 13:12 Uhr

Dieser Jaguar neigt sich in der Kurve zur Seite

Londoner Design-Studenten haben einen Jaguar entworfen, dessen Innenraum um 15 Grad drehbar ist: Fahrer und Beifahrer swingen durch die Kurven. Ob so etwas jemals gebaut wird? Egal – genießen Sie diese Bilder.

Das Cockpit dieses Jaguar-Prototypen kann sich in der Kurve neigen.

Das Cockpit dieses Jaguar-Prototypen kann sich in der Kurve neigen.

Foto: Ari Nikulin/Minwoo Choi/Frederik Vanden Borre/College of Art London

Foto: Ari Nikulin/Minwoo Choi/Frederik Vanden Borre/College of Art London

Der Jaguar Freerider ist ein Entwurf von Studenten des Londoner College of Art. Er soll von vier Radnabenmotoren angetrieben werden. Der Clou: Die Fahrerkabine kann sich in der Kurve um bis zu 15 Grad neigen.

Foto: Ari Nikulin/Minwoo Choi/Frederik Vanden Borre/College of Art London

Foto: Ari Nikulin/Minwoo Choi/Frederik Vanden Borre/College of Art London

Foto: Ari Nikulin/Minwoo Choi/Frederik Vanden Borre/College of Art London

Foto: Ari Nikulin/Minwoo Choi/Frederik Vanden Borre/College of Art London

Foto: Ari Nikulin/Minwoo Choi/Frederik Vanden Borre/College of Art London

Ist das das neue Batmobile? Oder der Knight Rider des 21. Jahrhunderts? Selbst ein James Bond müsste sich für so ein Geschoss nicht schämen, und Verfolgungsjagden könnten damit durchaus komfortabler werden. Denn der Jaguar Freerider, den Studenten des Londoner College of Art entworfen haben, ist nicht nur extrem schick, sondern hat ein Feature, das es noch in keinem Auto der Welt gibt.

Die Kabine für Fahrer und Beifahrer, ein aus der Formel 1 inspirierter Sicherheitskäfig, kann sich um 15 Grad neigen. Sie folgt der Fliehkraft und schwingt in jeder Kurve mit, also würde man am Kettenkarussell hängen.

Ein Motor in jedem Rad

Jedenfalls stellen sich das Ari Nikulin, Minwoo Choi und Frederik Vanden Borre so vor. Denn gebaut hat diese Studie natürlich noch niemand, auch nicht als Prototyp. Bislang ist der Freerider nur eine schicke Grafik.

Die drei Design-Studenten haben sich allerdings auch durchaus schon Gedanken um technische Fragen gemacht. So planen sie vier einzelne Motoren, die in jedem Rad platziert werden sollen. Das ermöglicht einen präzise gesteuerten Antrieb und soll vor allem im Inneren Platz schaffen, damit die Kabine zwischen Vorder- und Hinterachse tatsächlich frei schwingen kann. Und das wiederum ermöglicht ein völlig neues Federungssystem, das nicht für den Rücken des Fahrers, sondern allein für den Abtrieb und mithin die Straßenlage optimiert ist.

Der Jaguar Freerider ist ein Entwurf von Studenten des Londoner College of Art. Er soll von vier Radnabenmotoren angetrieben werden. Der Clou: Die Fahrerkabine kann sich in der Kurve um bis zu 15 Grad neigen.

Der Jaguar Freerider ist ein Entwurf von Studenten des Londoner College of Art. Er soll von vier Radnabenmotoren angetrieben werden. Der Clou: Die Fahrerkabine kann sich in der Kurve um bis zu 15 Grad neigen.

Foto: Ari Nikulin/Minwoo Choi/Frederik Vanden Borre/College of Art London

Unter dem Fahrerkäfig soll die Batterie des sportlichen E-Autos sitzen. Das knapp vier Meter lange Gefährt wird der Studie zufolge mit nur gut einem Meter Höhe extrem flach sein. Möglich wird das durch den Verzicht auf ein reales Sichtfenster: Der „Freerider“ erhält demnach ein Headup-Display, in dem die Verkehrslage in der Außenwelt abgebildet ist. „Augmented Reality“ für den Autofahrer der Zukunft.

Jaguar als Skulptur in Bronze

Von der Verwirklichung ist diese Studie natürlich noch sehr weit entfernt. Andererseits ist Jaguar sehr offen für frische Ideen und lob regelmäßig Wettbewerbe für Nachwuchsdesigner aus. Und das reicht so weit, dass die Grenzen zwischen Industriedesign und freier Kunst verschwimmen. Schönstes Beispiel dafür ist die bronzefarbene Jaguar-Skulptur, die 2013 ebenfalls Londoner Studenten zusammen mit dem „Advanced Design“-Studio des Herstellers entwickelten. Bei dieser reduzierten Fiberglas-Skulptur ist allerdings völlig klar, dass sie nie in Serie gehen wird …

Automobil als Skulptur: 2013 entwarfen Studenten des Londoner College of Art und Jaguar-Ingenieure diese wunderbare Skulptur eines Jaguars aus Messing.

Foto: Jaguar

Foto: Jaguar

Foto: Jaguar

Foto: Jaguar

Foto: Jaguar

Foto: Jaguar

Foto: Jaguar

Foto: Jaguar

Foto: Jaguar

Wollen Sie noch mehr wunderbare Studien sehen wollen, hätten wir noch die moderne Studie des Ur-Bulli, die der Yacht-Designer David Obendorfer entworfen hat. Sehr, sehr schön. Ebenfalls ein Traum ist der moderne Entwurf einer Citroën DS durch den französischen Designer Jean-Louis Bui. Da lohnt sich jeder Klick.

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