Audi mit Wasserstoff 08.01.2016, 13:52 Uhr

Das sind die Highlights der Detroit Motor Show

Mit welchen Autos können wir in Zukunft über die Straßen düsen? Das verraten Autohersteller auf der Detroit Motor Show – der größten Automobilausstellung der USA, die am Montag beginnt. Wir haben für Sie die Highlights zusammengestellt. 

Der überarbeitete Porsche 911 S Turbo ist ein Blickfang auf der Detroit Motor Show, die am Montag beginnt.

Der überarbeitete Porsche 911 S Turbo ist ein Blickfang auf der Detroit Motor Show, die am Montag beginnt.

Foto: Porsche

Weihnachten und Silvester sind vorbei, jetzt rücken die Autohersteller wieder ins Rampenlicht. Schon die Technikmesse CES in Las Vegas, die gerade zu Ende gegangen ist, stand stark im Fokus der Autohersteller, VW hat dort seinen Elektro-Bulli vorgestellt.

Und jetzt folgt die erste große Automesse des Jahres: Vom 11. bis 24. Januar zeigen die Hersteller auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit – auch Detroit Motor Show genannt –, auf welche Neuheiten sich Autofreunde 2016 freuen dürfen.

1. Bedienung per Touchpad: Mercedes präsentiert neue E-Klasse

Natürlich lässt es sich Daimler nicht nehmen, auf der Naias die Muskeln spielen zu lassen. Der Stuttgarter Autokonzern hat dafür die neue E-Klasse im Gepäck – eine Oberklassenlimousine, die mit ihrem ausgeklügelten Bedienkonzept überzeugen möchte. Der Fahrer blickt nämlich nicht mehr auf analoge Instrumente, sondern auf zwei 12,3 Zoll große HD-Bildschirme, die unter anderem einen digitalen Tacho und Drehzahlmesser anzeigen.

Noch leicht getarnt: Die neue E-Klasse ist unterwegs von Las Vegas nach Detroit. Entwicklungsvorstand Thomas Weber (r.) freut sich zudem über die Zulassung, mit der E-Klasse das autonome Fahren auf der Straße testen zu dürfen.

Noch leicht getarnt: Die neue E-Klasse ist unterwegs von Las Vegas nach Detroit. Entwicklungsvorstand Thomas Weber (r.) freut sich zudem über die Zulassung, mit der E-Klasse das autonome Fahren auf der Straße testen zu dürfen.

Foto: Mercedes

Steuern kann der Fahrer die Displays mit zwei Touchknöpfen am Lenkrad. Ähnlich wie auf dem Smartphone lassen sich Funktionen dann durchwischen: Der Fahrer kann Sitzklimatisierung, Radio und Navi einstellen, ohne die Hände vom Lenkrad nehmen zu müssen.

Er kann auch den neuen Abstandspilot Distronic einschalten, der automatisch den korrekten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug hält. Oder einen Bremsassistenten, der bei Kollisionsgefahren eine automatische Bremsung einleitet. Die E-Klasse kann zudem automatisch ein- und ausparken.

2. Leistungsstark und spritsparend: BMW zeigt den Sportwagen M2 Coupé

Auch BMW ist in Detroit vertreten mit dem neuen Sportwagen BMW M2 Coupé. Unter der Motorhaube des Nachfolgers des M1 Coupé arbeitet ein 3,0-Liter-Sechszylinder mit 370 PS. Er beschleunigt den Flitzer mit einem manuellen 6-Gang-Getriebe in nur 4,3 s von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h.

BMW präsentiert mit dem M2 Coupé den Nachfolger des M1.

BMW präsentiert mit dem M2 Coupé den Nachfolger des M1.

Foto: BMW

Der Verbrauch scheint trotz dieser Leistung recht moderat: Er liegt laut BMW bei 7,9 l pro 100 km. Und was kostet das Rennvergnügen? Die Preise starten bei 56.700 €. Auf den Markt kommen soll der M2 Coupé im April 2016.

3. The Force 1: Comeback von Aston-Martin-Designer Henrik Fisker

Spannend wird es auf der Naias, wenn Henrik Fisker auftritt. Der dänische Designer der Autos BMW Z8 und Aston Martin DB9 enthüllt nämlich einen neuen Supersportwagen, der auf den Namen „The Force 1“ hört und mit einem der weltweit stärksten Saugmotoren ausgestattet sein soll. Er wird im April in limitierter Serie auf den Markt kommen und rund 300.000 $ kosten. Die Optik ist allerdings noch geheim. Bislang ist nur eine Skizze veröffentlicht, die ein Fahrzeug mit breitem Body, langer Haube und breiten Radläufen zeigt.

Henrik Fisker vor seinem neuen Modell Thunderbolt: Auf der Detroit Motor Show will der dänische Designer den Supersportwagen „The Force 1“ vorstellen. Es gibt noch keine Bilder.

Henrik Fisker vor seinem neuen Modell Thunderbolt: Auf der Detroit Motor Show will der dänische Designer den Supersportwagen „The Force 1“ vorstellen. Es gibt noch keine Bilder.

Foto: Fisker

Das gefällt Aston Martin übrigens gar nicht. Fisker behauptet, dass ihn der britische Sportwagenhersteller daran hindern will, „The Force 1“ auf der Naias zu zeigen. Angeblich sei der Wagen zu stark an den 007-Dienstwagen aus dem James-Bond-Film Spectre angelehnt, den DB10. Fisker hat gegen Aston Martin deswegen eine Unterlassungsklage auf 100 Millionen $ eingereicht. Es wird also spannend.

4. Porsches 911-Modelle sind leistungsstärker denn je

Porsche hat für die Naias 2016 seine beiden Spitzenmodelle der 911-Baureihe einem Facelift unterzogen. Neben dem leicht veränderten Design hat der Stuttgarter Autobauer außerdem die Leistung erhöhen können. Wie? Indem er dem Biturbo-Sechszylinder mit 3,8 l Hubraum neue Einlasskanäle im Zylinderkopf, neue Einspritzdüsen und erhöhten Kraftstoffdruck spendiert hat. Das macht die 911-Modelle leistungsstärker denn je. Der 911 Turbo leistet jetzt 540 PS, der 911 Turbo S kommt auf 580 PS.

Porsche 911 S Turbo und Cabrio: Mit dem überarbeiteten 911 S will Porsche die Amerikaner auf der Detroit Motor Show begeistern.

Porsche 911 S Turbo und Cabrio: Mit dem überarbeiteten 911 S will Porsche die Amerikaner auf der Detroit Motor Show begeistern.

Foto: Porsche

Das führt zu beeindruckenden Fahrleistungen. Der 911-Turbo-S Coupé sprintet in 2,9 s von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 330 km/h – das sind 12 km/h als bisher. Der 911-Turbo knackt die 100er-Marke in 3 s und schafft eine Top-Geschwindigkeit von 320 km/h ­– das sind 5 km/h mehr als der Vorgänger.

Gleichzeitig konnte Porsche den Spritverbrauch senken. Mit 9,1 l auf 100 km verbraucht der Coupé 0,6 l weniger als bislang. Ende Januar 2016 sollen die neuen 911-Turbos auf den Markt kommen. Die Preise starten bei knapp 175.000 €.

5. Audi Q6 h-tron quattro concept

Audi zeigt die zweite Stufe der Q6-Studie: den Q6 h-tron quattro concept. Das Auto nutzt einen Elektroantrieb mit einer Brennstoffzelle als Energielieferanten. Sie wandelt mitgeführten Wasserstoff und Umgebungsluft in Wasser um. Bei der exothermen Reaktion entsteht Strom für den Elektromotor – aus dem Auspuff tropft lediglich harmloser Wasserdampf. Laut Audi kann der Q6 h-tron mit einer Wasserstoff-Ladung mehr als 500 km zurücklegen. Die Spitzengeschwindigkeit des Fahrzeugs liegt bei 180 km/h, den Sprint auf 100 km/h legt es in 7,9 s zurück.

Audi zeigt in Detroit den Q6 h-tron quattro concept. Eine Brennstoffzelle liefert die Energie für den Elektroantrieb.

Audi zeigt in Detroit den Q6 h-tron quattro concept. Eine Brennstoffzelle liefert die Energie für den Elektroantrieb.

Foto: Audi

„Mit der Concept Car h-tron zeigen wir, dass wir auch die Brennstoffzellentechnologie beherrschen“, sagt Ulrich Hackenberg, Audi-Vorstand für technische Entwicklung. „Sobald Markt und Infrastruktur es rechtfertigen, können wir in den Serienprozess einsteigen.“ Doch derzeit existieren in Deutschland noch zu wenig Wasserstofftankstellen. 

Top Stellenangebote

TenneT intern-Firmenlogo
TenneT intern Ingenieur (w/m) europäische Netzentwicklung (ENTSO-E) Bayreuth, Brüssel (Belgien)
TenneT intern-Firmenlogo
TenneT intern Projektleiter (m/w) technisches Engineering SuedOstLink Bayreuth
Hochschule München, Organisation und Personal-Firmenlogo
Hochschule München, Organisation und Personal Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiter München
LUCEBIT GmbH-Firmenlogo
LUCEBIT GmbH Projektleiter / Bauleiter (m/w) Frankfurt (Main)
CLARIANT SE-Firmenlogo
CLARIANT SE Ingenieur / Techniker (m/w) als Leiter Logistik Heufeld bei Rosenheim
Staatliches Bauamt Landshut-Firmenlogo
Staatliches Bauamt Landshut Diplom-Ingenieur/in (FH) / Bachelor Fachrichtung Bauingenieurwesen Landshut
InfraServ Wiesbaden Technik GmbH & Co. KG-Firmenlogo
InfraServ Wiesbaden Technik GmbH & Co. KG Bauleiter (m/w) im Hochbau Wiesbaden
InfraServ Wiesbaden Technik GmbH & Co. KG-Firmenlogo
InfraServ Wiesbaden Technik GmbH & Co. KG Arbeitsvorbereiter/Technische Assistenz (m/w) in der Bahntechnik Wiesbaden
FrieslandCampina Germany GmbH-Firmenlogo
FrieslandCampina Germany GmbH SHE-Manager/ Sicherheitsingenieur (m/w) Heilbronn
Pyrexx GmbH-Firmenlogo
Pyrexx GmbH Leiter Hardwareentwicklung (m/w) Berlin