3800 Aussteller 04.01.2017, 08:52 Uhr

CES 2017: Das sind die Neuheiten

Selbstfahrende Autos, schwebende Boxen, neue Smartphones: Die Elektronikmesse CES in Las Vegas, die am Donnerstag startet, zeigt eindrucksvoll, was in den nächsten Jahren unser Leben verändern könnte.

Mit Hilfe eines Magnetfeldes lässt LG auf der CES eine Lautsprecherbox schweben. 

Mit Hilfe eines Magnetfeldes lässt LG auf der CES eine Lautsprecherbox schweben. 

Foto: LG

3.800 Aussteller zählt die 50. Auflage der weltgrößten Elektronikmesse. Eigentlich eine Messe für Elektronik in allen Facetten, auf denen Elektronikriesen wie Phillips, Sony, Samsung, Huawai und LG ihre neuesten TV-Geräte, Computer, Wearables, Smartphones, Tablets und smarte Geräte vorstellen. Inzwischen fahren aber auch Autohersteller und Zulieferer nach Las Vegas.

Und so darf man sich nicht wundern, dass Bosch und VW, Mercedes und BMW in der Wüste on Board sind. Und was gibt es bis zum 8. Januar an Highlights zu sehen?

BMW: Hologramme zur Steuerung

Geräte steuern, ohne einen Knopf zu berühren: BMW präsentiert auf der CES sein Bedienkonzept Holo Active Touch, bei dem der Fahrer verschiedene Funktionen per Hologramm steuern kann. Das Entertainmentsystem simuliert per Hologramm verschiedene Einstellungen in Form eines dreidimensionalen Bildes, in dem der Fahrer per Hand Einstellungen vornehmen kann, ohne aber eine Oberfläche zu berühren. Eine Kamera erkennt die Handbewegungen. Gesteuert werden können darüber Klimaanlage, Radio und Navigation.

Mit dreidimensionaler Holographietechnik arbeitet BMW, um künftig Navigation und Entertainmentsystem zu bedienen.

Mit dreidimensionaler Holographietechnik arbeitet BMW, um künftig Navigation und Entertainmentsystem zu bedienen.

Foto: BMW

Mercedes: Elektroauto, Vision Van und Fitness

Natürlich zeigen die Stuttgarter Autos auf der CES. Aber wie 2015, als Mercedes mit dem Forschungsfahrzeug F 015 Schlagzeilen produzierte, dürfte es dieses Jahr etwas ruhiger sein, denn die Autos, die Mercedes zeigt, kennt man schon. So präsentiert Mercedes sein elektrisches Konzeptfahrzeug EQ und den Mercedes-Benz Vision Van. Der EQ zeigt, wie sich Mercedes künftige Elektroautos vorstellt, der Van ist eine Transporterstudie, die einen Weg zeigen will, wie in Zukunft Pakete in Innenstädten zugestellt werden könnte. Wie das funktionieren soll, haben wir Ihnen hier schon vorgestellt.

Und was hat Fitness mit Mercedes und Autofahren zu tun? Mercedes verspricht, dass man künftig nach dem Autofahren gesünder aussteigt als zuvor. Wie das gehen soll, bleibt nebulös. Bei Mercedes liest sich das so: „Darüber hinaus demonstriert Mercedes-Benz die nächsten Entwicklungsschritte auf dem Weg zum kognitiven Auto und eröffnet mit „Fit&Healthy“ den Blick auf eine Vision, wie sich das steigende Gesundheitsbewusstsein der Gesellschaft intelligent mit der Mobilität der Zukunft verbinden lässt.“ Damit ist nicht das Radfahren gemeint.

Der Vision Van von Mercedes ist ein Zustellfahrzeug der Zukunft: Seine Regale werden von Robotern optimal passend zu einer vorberechneten Route beladen. Gesteuert wird der E-Van per Joystick. 

Foto: Daimler

Foto: Daimler

Foto: Daimler

Foto: Daimler

Foto: Daimler

Foto: Daimler

Foto: Daimler

Foto: Daimler

Foto: Daimler

Foto: Daimler

Foto: Daimler

Foto: Daimler

Foto: Daimler

Foto: Daimler

Foto: Daimler

Foto: Daimler

 

Bosch: Intelligente Lösungen für Haus und Auto

Neu Apps, die Hausgeräte vernetzen und auch für mehr Einbruchschutz im Haus sorgen sollen, zeigt Bosch auf der CES. So ermöglicht das Bosch Smart-Home-System die Vernetzung von Geräten über eine einzige App. Neu integrierbar sind Rauch- und Bewegungsmelder. Neue Funktionen regeln beim Verlassen alle Geräte wie die Heizung herunter, schalten Licht und Radio aus.

Das alles lässt sich individuell über einen Szenario-Manager steuern. Auch ein Alarmsystem kann beim Verlassen des Hauses automatisch angeschaltet werden. Mehr Einbruchsicherheit verspricht Bosch durch eine 360° Innenkamera und der Eyes Außenkamera, über die man auch im Urlaub oder unterwegs das Haus im Blick hat.

Auch Werkzeuge lassen sich nun per App individuell einstellen. Zudem können Belastung und Einsatzzeiten erfasst werden.

Auch Werkzeuge lassen sich nun per App individuell einstellen. Zudem können Belastung und Einsatzzeiten erfasst werden.

Foto: Bosch

Und was besonders Ingenieure interessiere dürfte: Bosch vernetzt nun auch seine Werkzeuge. Die Geräte können personalisiert, individuell konfiguriert und diese Einstellungen für künftige Arbeiten gespeichert werden. Einsatzzeiten und Belastungen können ausgelesen werden.

Natürlich präsentiert sich Bosch auch als erfindungsfreudiger Automobilzulieferer und präsentiert ein Konzeptfahrzeug mit modernsten Assistenzsystemen. So kann das Auto der Zukunft den Fahrer erkennen. Sofort stellt das Auto beispielsweise Lenkrad, Spiegel, Innenraumtemperatur und Radiosender auf die individuellen Vorlieben ein. Während der Fahrt erhöht die Fahrerzustandserkennung zudem die Sicherheit: Droht der Fahrer einzuschlafen oder ist er stark abgelenkt, kann das Auto warnen und so kritische Situationen vermeiden.

Bosch stellt auf der CES ein Bedienkonzept vor, das mit Gesten arbeitet. Eine Kamera erfasst die Handzeichen und wandelt sie in Befehle um.

Bosch stellt auf der CES ein Bedienkonzept vor, das mit Gesten arbeitet. Eine Kamera erfasst die Handzeichen und wandelt sie in Befehle um.

Foto: Bosch

Zudem verfügt das Konzeptfahrzeug über eine Gestenbedienung mit haptischer Rückmeldung. Eine gemeinsam mit dem Start-up Ultra Haptics aus Bristol/Großbritannien entwickelte Technik nutzt Ultraschallsensoren, durch die der Fahrer einerseits spürt, ob seine Hand im richtigen Bereich ist, und andererseits eine Rückmeldung zur ausgeführten Geste erhält. Dank dieser Technik fühlen sich alle auf dem Touchscreen dargestellten Tasten wie realistische Knöpfe an.

LG lässt den Lautsprecher schweben

Mit Hilfe eines Magneten lässt LG auf der CES eine Lautsprecherbox schweben. Der PJ9 besteht aus einer Basisstation, die als Subwoofer fungiert, und einem Lautsprecher, der dank eines Magnetfeldes wenige Zentimeter über der Basis schwebt.

Zehn Stunden lang hält die Batterie des oberen Lautsprechers. Muss er geladen werden, sinkt er auf die Basisstation, überträgt aber weiter Musik.

Zehn Stunden lang hält die Batterie des oberen Lautsprechers. Muss er geladen werden, sinkt er auf die Basisstation, überträgt aber weiter Musik.

Foto: LG

Der Lautsprecher ist per Bluetooth mit der Basis verbunden, der Akku reicht für etwa zehn Stunden. Zum Laden sinkt der Lautsprecher auf die Basis. Angeblich soll die Lautsprecherkombi sogar wetterfest sein und auch draußen nutzbar sein. Näheres will LG auf der CES mitteilen.

Rinspeed: Rasen auf dem Armaturenbrett

Ein selbstfahrendes Wohnzimmer mit Elektromotor und Rasen im Cockpit präsentiert der Schweizer Hersteller Rinspeed. Das Cockpit ist mit Rasen bedeckt, ein Sessel für den Fahrer, Kaffeetisch und HiFi-Anlage.

Oasis nennt Rinderknecht das kleine, weitgehend verglaste Elektromobil, das in Las Vegas Premiere hat. Wir haben Ihnen das Auto schon im Oktober vorgestellt.

In die Frontscheibe der Studie Oasis sollen Augmented- und Virtual-Reality-Funktionen integriert. Deutlich sichtbar ist die kleine Rasenfläche.

In die Frontscheibe der Studie Oasis sollen Augmented- und Virtual-Reality-Funktionen integriert. Deutlich sichtbar ist die kleine Rasenfläche.

Foto: Rinspeed

Volkswagen: Die VW-, Audi- und Porsche-ID kommt

Der Volkswagen-Konzern stellt auf der CES seine VW-ID vor. Nach dem Vorbild der Apple-ID können VW-Fahrer dann ihre besonderen Vorlieben speichern, von der Sitzeinstellung bis zum Lieblingssender. Meldet sich der Fahrer mit der ID in einem anderen Auto an, wird die Umgebung entsprechend angepasst. Das soll sogar im Fall von Mietwagen gelten. Diese persönliche ID wollen auch die Konzernmarken Audi und Porsche einführen.

VW stellt auf der CES seine VW-ID vor. Ähnliches planen auch die Konzerntöchter Audi und Porsche.

VW stellt auf der CES seine VW-ID vor. Ähnliches planen auch die Konzerntöchter Audi und Porsche.

Foto: VW

Honda: eine emotionale Knutschkugel

Honda will in Las Vegas auf den Elektrozug aufspringen und präsentiert einen knuffigen Fahrwürfel mit künstlicher Intelligenz, die mit dem Fahrer spricht. Das Auto haben wir Ihnen schon vorgestellt.

So stellt sich Honda die Elektromobilität der Zukunft vor: Das Cooperative Mobility Ecosystem fährt autonom und spricht sogar mit den Passagieren. 

So stellt sich Honda die Elektromobilität der Zukunft vor: Das Cooperative Mobility Ecosystem fährt autonom und spricht sogar mit den Passagieren.

Foto: Honda

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