Autonomes Fahren 09.10.2015, 10:54 Uhr

Bosch: Google hat Autoindustrie aufgerüttelt

Google hat mit seinem Einstieg in das autonome Fahren die Autoindustrie aufgerüttelt. Bosch-Vorstand Gerhard Steiger, zuständig für das weltweite Geschäft für Assistenzsysteme, hält deshalb Unternehmen wie Google für eine Bereicherung und nicht für eine Bedrohung der Autoindustrie.

Autonom fahrender BMW mit Bosch-Technik: Bosch-Vorstand Steiger begrüßt den Einstieg von Unternehmen wie Google in den Markt. Das habe die Autoindustrie aufgerüttelt.

Autonom fahrender BMW mit Bosch-Technik: Bosch-Vorstand Steiger begrüßt den Einstieg von Unternehmen wie Google in den Markt. Das habe die Autoindustrie aufgerüttelt.

Foto: Bosch

 „Ich empfinde die neuen Player als bereicherndes Element, die für etwas frischen Wind in der Industrie sorgen“, sagt Steiger in der aktuellen Ausgabe der VDI nachrichten. „Wir müssen froh sein, dass Google vor Jahren die Ersten waren, die das Thema automatisiertes Fahren sehr ernsthaft betrieben haben. Für die Automobilindustrie war das ein Impuls, und es hat viel Aufmerksamkeit für das Thema Fahrerassistenz gebracht.“

Bosch-Vorstand Gerhard Steiger.

Bosch-Vorstand Gerhard Steiger.

Foto: Steiger

Die Autoindustrie werde durch Unternehmen wie Google angeregt neu zu denken. „Firmen aus dem Silicon Valley – und dazu gehört nicht nur Google – treiben Entwicklungen aus einer anderen Perspektive. Die deutsche Automobilindustrie erweitert so ihre eigene fahrzeuglastige Perspektive.“

Keine Angst vor Google

Dabei sieht Steiger noch nicht die Gefahr, dass ein Konzern wie Google die komplette Software im Automobil beherrsche. „Es ist ein Unterschied, ob ich ein Smartphone baue, es mit Software bestücke und die Hardware sonstwo in Auftrag gebe, oder ob es um ein Automobil geht. Das ist doch deutlich komplexer.“

Für Bosch komme hinzu, dass es bereits Nachfrage der neuen Spieler auf dem Markt gebe. „An Google liefern wir Radarsensoren, wichtige Komponenten des Antriebsstrangs, die Leistungselektronik sowie die Lenkung“, so Steiger. „Auch Tesla hat Komponenten aus den Bereichen Fahrwerk und Sicherheit von Bosch an Bord – wie ein klassischer Automobilhersteller.“  

Das vollständige Interview lesen Sie in der Print- und digitalen Ausgabe der VDI nachrichten.

Top Stellenangebote

SEMIKRON Elektronik GmbH & Co. KG-Firmenlogo
SEMIKRON Elektronik GmbH & Co. KG Projektleiter (m/w) Automatisierung / Maschinenbau Nürnberg
Enercon GmbH-Firmenlogo
Enercon GmbH Group Manager (m/f) System Performance and Aeroacoustics Aurich
TenneT intern-Firmenlogo
TenneT intern Ingenieur (m/w) Technische Strategieentwicklung Bayreuth
TenneT intern-Firmenlogo
TenneT intern Ingenieur (m/w) Asset Management Concepts Bayreuth
Institut für Solarenergieforschung GmbH-Firmenlogo
Institut für Solarenergieforschung GmbH Wissenschaftlicher Mitarbeiter/ Doktorand (m/w) Hannover
Institut für Solarenergieforschung GmbH-Firmenlogo
Institut für Solarenergieforschung GmbH Ingenieur (m/w) Elektrotechnik / Maschinenbau Hameln
BAL Bauplanungs und Steuerungs GmbH-Firmenlogo
BAL Bauplanungs und Steuerungs GmbH Bauleiter (w/m) Objektüberwachung Hamburg
Fr. Fassmer GmbH & Co. KG-Firmenlogo
Fr. Fassmer GmbH & Co. KG Project Manager (m/w) Composites Berne
EMIS Electrics GmbH-Firmenlogo
EMIS Electrics GmbH Planungsingenieur (m/w) für den Fachbereich Sekundär- und Schutztechnik Lübbenau
Deutsche Rentenversicherung Bund-Firmenlogo
Deutsche Rentenversicherung Bund Betriebsingenieurinnen/Betriebsingenieure - Informations- und Kommunikationstechnik Berlin