Fertigung 05.06.2009, 19:41 Uhr

Lasertechnik ist ein Lichtblick für die Industrie  

Miniaturisierung, Automation, Qualität: Gegenüber dem Wettbewerb profitieren innovative Firmen auch in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise vom Fertigungspotenzial des Lasers. Einsatzfelder in Hightechbranchen wie Photovoltaik, Medizin- und Labortechnik sowie Elektronik werden deshalb zu den Schwerpunktthemen bei Ausstellern und Fachbesuchern der Münchener Messe „Laser World of Photonics 2009“ gehören.

Noch im Jahr 2008 erreichte der Weltmarkt für Lasermaterialbearbeitung einen neuen Rekordstand von 6,4 Mrd. €. Doch der Nachfragerückgang betrifft inzwischen alle wesentlichen Nachfragesegmente. „In der Lasermedizin ist der Umsatzträger der kosmetischen Anwendungen besonders betroffen, während sich die chirurgischen Anwendungen stabilisierend auf die Nachfrage auswirken“, präzisierte Mayer. Auch andere Bereiche der Lasertechnik, wie etwa Laborausrüstung, seien von Nachfragerückgängen bisher nicht oder wenig betroffen.

Ebenfalls besser als der Gesamtmarkt tendiert die Nachfrage nach Neuentwicklungen wie etwa Faserlasern, so die Recherchen von Optech Consulting. Mayer: „Der Weltmarkt für Faserlaser legte in den letzten drei Jahren durchschnittlich um 42 % zu.“ Mit einem derartigen Wachstumsbonus als Vorgabe könnten sich neue Produkte auch in Krisenzeiten vergleichsweise gut behaupten.

„Die Miniaturisierung von Produkten ist ein weiterer Megatrend, der oft den Lasereinsatz erfordert“

„Vieles spricht dafür, dass die Nachfrage für Lasermaterialbearbeitungssysteme bei einer weltwirtschaftlichen Erholung wieder deutliche Zuwachsraten erreichen wird“, prognostizierte der Branchenkenner. Der Einsatz des Lasers profitiere von langfristigen Trends in der industriellen Fertigung, wie Flexibilisierung, Automatisierung und Qualitätsmanagement: „Die Miniaturisierung von Produkten ist ein weiterer Megatrend, der oft den Lasereinsatz erfordert, von der Fertigung neuester Halbleiter und Leiterplatten, bis hin zu Flachbildschirmen und Solarzellen.“

Top Stellenangebote

Zur Jobbörse
Excellence-Firmenlogo
Testingenieur (m/w/d) Excellence
Dortmund Zum Job 
invenio Virtual Technologies GmbH-Firmenlogo
IT Process Consultant (m/w/d) digitale Produktentwicklung invenio Virtual Technologies GmbH
Großraum Stuttgart / Böblingen, Ismaning / München Zum Job 
Excellence-Firmenlogo
Embedded Softwareentwickler (m/w/d) Excellence
Dortmund Zum Job 
MKS Instruments Deutschland GmbH´-Firmenlogo
Manufacturing Engineer (m/w/d) MKS Instruments Deutschland GmbH´
Excellence-Firmenlogo
Hardware-Entwickler Leistungselektronik (m/w/d) Excellence
Dortmund Zum Job 
RAYLASE GmbH-Firmenlogo
Support Engineer (Software & Controls) (m/w/d) im Technical Competence Center (TCC) RAYLASE GmbH
Weßling Zum Job 
B&S Baupartner GmbH-Firmenlogo
Planungsingenieur (Fachrichtung TGA, Versorgungstechnik, Gebäude-, Energie- und Klimatechnik) - Planung HLS -Technische Gebäudeausrüstung (m/w/d) B&S Baupartner GmbH
Berlin-Köpenick Zum Job 
B&S Baupartner GmbH-Firmenlogo
Technischer Zeichner, Techniker als Systemplaner (Fachrichtung TGA, Versorgungstechnik, Gebäude-, Energie- und Klimatechnik) - Planung HLS-Technische Gebäudeausrüstung (m/w/d) B&S Baupartner GmbH
Berlin-Köpenick Zum Job 
Knauf Gips KG-Firmenlogo
Betriebsingenieur (m/w/d) Elektrotechnik Knauf Gips KG
Iphofen Zum Job 
Jungheinrich AG-Firmenlogo
Experte (m/w/d) Manufacturing Execution System (MES) Jungheinrich AG
Norderstedt (50% Home-Office) Zum Job 
Jungheinrich AG-Firmenlogo
Entwicklungsingenieur (m/w/d) Antriebsauslegung Jungheinrich AG
Norderstedt (50% Home-Office) Zum Job 
Leopold Kostal GmbH & Co. KG-Firmenlogo
Embedded Softwareentwickler (m/w/d) für Verstellsysteme Leopold Kostal GmbH & Co. KG
Dortmund Zum Job 
Leopold Kostal GmbH & Co. KG-Firmenlogo
Hardwareentwickler (m/w/d) für Komfortelektronik mit Schwerpunkt für Hochfrequenztechnologie Leopold Kostal GmbH & Co. KG
Dortmund Zum Job 
Ingenieurbüro Ziesche-Firmenlogo
Planungsingenieur (m/w/d) für elektrotechnische Anlagen (Stark- und Schwachstromanlagen) Ingenieurbüro Ziesche
keine Angabe Zum Job 
Leopold Kostal GmbH & Co. KG-Firmenlogo
Junior Software Ingenieur (m/w/d) für Embedded Systems Leopold Kostal GmbH & Co. KG
Lüdenscheid Zum Job 
FAULHABER-Firmenlogo
Projektingenieur im Industrial Engineering (m/w/d) FAULHABER
Schönaich Zum Job 
Telegärtner Karl Gärtner GmbH-Firmenlogo
Entwicklungsingenieur (m/w/d) Hochfrequenztechnik Telegärtner Karl Gärtner GmbH
Steinenbronn Zum Job 
Kreisstadt Mettmann-Firmenlogo
Technische Beigeordnete / Technischer Beigeordneter (w/m/d) Kreisstadt Mettmann
Mettmann Zum Job 
HumanOptics Holding AG-Firmenlogo
Ingenieur / Techniker (m/w/d) in der Medizinprodukte-Herstellung HumanOptics Holding AG
Sankt Augustin Zum Job 
Hutchinson-Firmenlogo
Statiker/Berechnungsingenieur (m/w/d) Hutchinson

Für Aussteller und Fachbesucher der „Laser World of Photonics 2009“ vom 15. bis zum 18. Juni kommt es jedenfalls gerade zur rechten Zeit, dass sich die Zeichen für eine wirtschaftliche Stabilisierung mehren. Dazu passt auch die Erweiterung der Ausstellungsfläche um 10 000 m2 auf jetzt 42 000 m2.

Laser in der Fertigung von Photovoltaik ist eines der Top-Themen in München: „Das Erreichen der Grid-Parity, also Kostengleichheit von Solarstrom und konventionellem Strom ist ein erklärtes Ziel der Photovoltaik-Produzenten“, so Klaus Dittrich, Geschäftsführer Messe München International.

Lasertechnik: Faserlaser zählen zu den zukunfstweisenden Entwicklungen

Dass der Lasereinsatz auch im „konventionellen“ Betriebsalltag noch längst nicht ausgereizt ist, will Rofin Sinar, Hamburg, mit einer neuen Faserlaser-Serie belegen. „Kleinteile lassen sich präzise und verzugsarm verschweißen. Auch können Stahl und Aluminium bis hin zu mehreren Millimetern Einschweißtiefe verbunden werden“ erläuterte Thorsten Frauenpreiß, Geschäftsführer von Rofin Sinar. „Im Bereich der Lasertechnik zählen Faserlaser zu den zukunftsweisenden Entwicklungen mit enormem Innovationspotential“, betonte Frauenpreiß.

Unter dem Motto „Powering Efficiency“ präsentiert sich Trumpf auf der Münchener Messe. Als Neuheit wird unter anderem ein Diodenlaser mit 3 kW Ausgangsleistung gezeigt. Er soll lampengepumpte Hochleistungslaser ersetzen, so die Entwickler in Ditzingen. „Diese Diodenlaser verfügen selbst bei Ausgangsleistungen im Multikilowattbereich über eine hohe Strahlqualität, welche derjenigen der lampengepumpten Hochleistungslaser entspricht“, erläuterte Jens Bleher, Geschäftsführer Trumpf Laser- und Systemtechnik. Daher seien diese Strahlquellen gut geeignet für Schweißapplikationen, die sonst lampengepumpte Hochleistungslaser durchführen. „Wir haben festgestellt, dass viele unserer Kunden, die in ihrer Fertigungskette das Laserschweißen sicher beherrschen, derzeit besser dastehen als ihre Wettbewerber“, so Bleher.

Ein Beitrag von:

  • Dietmar Kippels

    Redakteur VDI nachrichten im Ressort Produktion. Fachthemen: Maschinenbau, CAD, Lasertechnik

  • Edgar Lange

    Freier Fachjournalist in Düsseldorf. Schreibt vor allem über IT-Themen.

Zu unseren Newslettern anmelden

Das Wichtigste immer im Blick: Mit unseren beiden Newslettern verpassen Sie keine News mehr aus der schönen neuen Technikwelt und erhalten Karrieretipps rund um Jobsuche & Bewerbung. Sie begeistert ein Thema mehr als das andere? Dann wählen Sie einfach Ihren kostenfreien Favoriten.