Digitaler E-Scooter 24.05.2019, 09:56 Uhr

Der vernetzte Unu Scooter lässt sich per Smartphone starten

Er ähnelt einer alten knatternden Vespa, stinkt aber nicht und macht auch keinen Krach: der Elektroroller Unu. Nach 3 Jahren Entwicklungszeit präsentiert das Berliner Startup nicht bloß einen weiteren elektrischen Roller. Der E-Scooter ist vernetzt und lässt sich mit dem Smartphone starten.

Der Unu Elektro-Scooter in der Trendfarbe Koralle.

Der Unu Elektro-Scooter in der Trendfarbe Koralle.

Foto: Unu Motors

Der Vorverkauf für den Unu E-Scooter ist in Deutschland gestartet: Das „smarte“ Innenleben und die Konnektivität des Fahrzeugs sind die eigentliche Neuheit gegenüber dem Vorgängermodell. Die Vernetzung des E-Rollers erfolgt über den deutschen Mobilfunk-Provider Vodafone. Dazu wird eine SIM-Karte in das Fahrzeug eingebaut. Eine eigene App und ein integriertes Display ermöglichen die Steuerung des Fahrzeugs per Smartphone. Mehrere autorisierte Nutzer können den Unu Scooter starten – ganz ohne Schlüssel oder andere Zugangssysteme. Zudem erhalten die Roller einen digitalen Diebstahlschutz. Die vernetzten Services seien für den Nutzer kostenlos.

Der vernetze Elektro-Roller ist in 3 Modellen ab 69 Euro im Monat oder auch per einmaliger Zahlung ab 2.799 Euro erhältlich. Ab September 2019 wird der E-Scooter an erste Kunden ausgeliefert. Der Unu Scooter verfügt bei einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h über eine Reichweite von mehr als 100 Kilometern bei 2 Batterien.

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Der Unu Scooter ist smart und minimalistisch

Der aktuelle E-Scooter hat mit dem Vorgängermodell rein äußerlich nur noch das minimalistische Design gemein. Der Nachfolger soll sich sportlicher fahren und für 2 Personen ausreichend Platz bieten. Das 2013 gegründete Startup wagt nun den Schritt vom Hersteller zum Dienstleister mit eigener Software-Plattform.

Fahrer können das neue Gefährt an der heimischen Steckdose in circa 7 Stunden aufladen, denn der Unu E-Scooter verfügt über eine herausnehmbare Batterie von LG. Unu verspricht eine Lebenszeit von bis zu 10 Jahren. Auch beim Bremsen wird die Batterie wieder aufgeladen. Der Motor kommt aus dem Hause Bosch. Das gesamte E-Scooter-Konzept wurde in Zusammenarbeit mit dem Aachener Elektrofahrzeug-Hersteller Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) entwickelt.

Die Fakten im Überblick:

  • 50/100 km Reichweite
  • entspricht 3/6 Tagen Fahren
  • überall ladbar
  • Ladegerät ist mit normalen Steckdosen kompatibel
  • 1 Euro pro 100 km Ladekosten
  • in 7 Stunden von 0 auf 100 % laden
  • 7-10 Jahre Batterielebensdauer

Das Vorgängermodell von Unu werde nicht länger produziert. Einzelteile können aber auf der Unternehmensseite weiterhin nachbestellt werden. 10.000 E-Scooter habe Unu von dem Vorgängermodell verkauft.

 

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Ein Beitrag von:

  • Sarah Janczura

    Sarah Janczura

    Sarah Janczura ist Content Manager und verantwortliche Redakteurin für ingenieur.de. Nach einem Volontariat mit dem Schwerpunkt Social Media war sie als Online-Redakteurin in einer Digitalagentur unterwegs. Sie schreibt über Technik, Forschung und Karrierethemen.

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