BUDD-e auf der CES 06.01.2016, 13:21 Uhr

Mit diesem Bulli wollen wir in Urlaub fahren

Tja, würde dieser Prototyp doch nur gebaut. Er ist so kantig wie seine historischen Vorbilder, nur moderner. Und eindeutig ein Bulli, den VW gerade auf der Technikmesse CES in Las Vegas vorstellt. Der BUDD-e ist aber ein reines Elektroauto – und schafft trotzdem über 500 km mit einer elektrischen Tankfüllung. Nicht schlecht.

Coole Kiste: Auf der CES in Las Vegas zeigt VW eine elektrische Version des VW Bulli. Ob der VW BUDD-e je gebaut wird, ist offen. Schön wär's.

Coole Kiste: Auf der CES in Las Vegas zeigt VW eine elektrische Version des VW Bulli. Ob der VW BUDD-e je gebaut wird, ist offen. Schön wär's.

Foto: Andrej Sokolow/dpa

Foto: Volkswagen

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Coole Kiste: Auf der CES in Las Vegas zeigt VW eine elektrische Version des VW Bulli. Ob der VW BUDD-e je gebaut wird, ist offen. Schön wär's.

Foto: Andrej Sokolow/dpa

Der neue BUDD-e – ein Wortspiel mit dem englischen Begriff Buddy, der so viel bedeutet wie Kumpel – baut erstmals auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten auf, kurz MEB. Der neue Bulli hat zwei Elektromotoren mit 110 kW Leistung vorne und 125 kW hinten. Zusammen bringen die beiden Motoren 306 PS auf die Straße und beschleunigen den allradgetriebenen Bulli in 7 s von Null auf 100 km/h. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 180 km/h.

Eine Batteriefüllung reicht für 533 km

Spannender ist da die Batterietechnik. Denn die Batterie mit einer Kapazität von 92,4 kWh soll eine Reichweite von 533 km nach europäischem Fahrmodus ermöglichen. Das ist ordentlich. Und aufgeladen sein soll die Batterie zu 80 % schon nach einer halben Stunde.

Der VW BUDD-e hat wieder ein richtiges Armaturenbrett, mit vielen Displays und Internetzugang. Knöpfe und Tasten sind verschwunden.

Der VW BUDD-e hat wieder ein richtiges Armaturenbrett, mit vielen Displays und Internetzugang. Knöpfe und Tasten sind verschwunden.

Foto: Volkswagen

Die jüngere Generation wird sich aber ganz besonders für das Interieur interessieren. So hat der Bulli wieder ein richtiges Armaturenbrett. Allerdings eines der neuesten Generation mit großem Display, Touch- und Gestensteuerung. Natürlich ist das Auto laufend mit dem Internet verbunden. Knöpfe und Tasten wie „früher“, also heute, gibt es im BUDD-e nicht mehr.

Großer Innenraum, drehbarer Sitz

Und auch der Innenraum ist ausgesprochen kommunikativ. So kann der Beifahrer seinen Sitz nach hinten drehen und mit den anderen Insassen Skat spielen. Der Innenraum ist besonders groß, weil die Räder ganz nach vorne und hinten gerutscht sind.

Der Innenraum im VW BUDD-e ist richtig groß und geräumig – und der Beifahrer kann sich mit dem Sitz zu den Mitfahrern umdrehen. 

Der Innenraum im VW BUDD-e ist richtig groß und geräumig – und der Beifahrer kann sich mit dem Sitz zu den Mitfahrern umdrehen. 

Foto: Volkswagen

Man könnte sich gut vorstellen, dass Bastler demnächst auch für den neuen Bulli Bausätze für Küchenzeile und versenkbare Betten anbieten. Fehlt eigentlich nur noch, dass die Scheiben auch Displays sind, auf denen man Vorhänge simulieren und zuziehen kann. Und die Pril-Blume, die braucht es auch noch am Armaturenbrett. Also VW-Ingenieure: Macht mal.

Schließlich kann man den alten Bulli ja nur noch in Brasilien fast fabrikneu kaufen: Dort lief der letzte Bulli Ende 2013 vom Band.

Nach 56 Jahren hat das VW-Werk Sao Paulo Ende 2013 die Produktion des Bulli eingestellt. Zum Abschluss gab es eine Last Edition in Blau.

Nach 56 Jahren hat das VW-Werk Sao Paulo Ende 2013 die Produktion des Bulli eingestellt. Zum Abschluss gab es eine Last Edition in Blau.

Foto: VW do Brasil

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