Nobe 100 aus Estland 27.06.2018, 12:35 Uhr

Für Nostalgiker: Elegantes Elektroauto auf drei Rädern

Lust, im Straßenverkehr aufzufallen? Dafür ist der Nobe 100 genau das Richtige. Das Elektroauto aus Estland kommt im nostalgischen Retro-Look, ist verdammt kompakt und fährt auf drei Rädern – genau wie ein Messerschmitt Kabinenroller.

Für Nostalgiker: Elegantes Elektroauto auf drei Rädern

Pure nostalgische Eleganz: das Elektroauto Nobe 100 mit drei Rädern. Ohne Targa-Dach wird der Nobe zum Cabrio. Auch das Interieur ist pure Nostalgie.

Foto: Nobe

Für Nostalgiker: Elegantes Elektroauto auf drei Rädern

Nostalgisch im Stil: Das Elektroauto Nobe 100 hat drei Räder, die jeweils von einem Radnabenmotor angetrieben werden.

Foto: Nobe

Für Nostalgiker: Elegantes Elektroauto auf drei Rädern

Das Elektroauto Nobe 100 hat drei Räder, die jeweils von einem Radnabenmotor angetrieben werden.

Foto: Nobe

Für Nostalgiker: Elegantes Elektroauto auf drei Rädern

Nostalgisch im Stil: Das Elektroauto Nobe 100 hat drei Räder, die jeweils von einem Radnabenmotor angetrieben werden.

Foto: Nobe

Für Nostalgiker: Elegantes Elektroauto auf drei Rädern

Nostalgisch im Stil: Das Elektroauto Nobe 100 hat drei Räder, die jeweils von einem Radnabenmotor angetrieben werden.

Foto: Nobe

Für Nostalgiker: Elegantes Elektroauto auf drei Rädern

Cockpit in blau.

Foto: Nobe

Für Nostalgiker: Elegantes Elektroauto auf drei Rädern

Nostalgisch im Stil: Das Elektroauto Nobe 100 hat drei Räder, die jeweils von einem Radnabenmotor angetrieben werden.

Foto: Nobe

Für Nostalgiker: Elegantes Elektroauto auf drei Rädern

Nostalgisch im Stil: Das Elektroauto Nobe 100 hat drei Räder, die jeweils von einem Radnabenmotor angetrieben werden.

Foto: Nobe

Für Nostalgiker: Elegantes Elektroauto auf drei Rädern

Nostalgisch im Stil: Das Elektroauto Nobe 100 hat drei Räder, die jeweils von einem Radnabenmotor angetrieben werden.

Foto: Nobe

Für Nostalgiker: Elegantes Elektroauto auf drei Rädern

Nostalgisch im Stil: Das Elektroauto Nobe 100 hat drei Räder, die jeweils von einem Radnabenmotor angetrieben werden.

Foto: Nobe

Für Nostalgiker: Elegantes Elektroauto auf drei Rädern

Dank des Targa-Daches lässt sich aus dem Nobe 100 auch ein Cabrio machen.

Foto: Nobe

Fährt der Nobe 100 mit einer Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h über die Autobahn, dürften die Herzen vieler Nostalgiker höherschlagen. Denn das kleine Elektroauto hat nichts gemein mit futuristischen SUVs, die immer mehr das Straßenbild prägen. Und auch mit den glatten und kantenlosen Vorstellungen der elektromobilen Zukunft wie einem VW I.D. hat der Nobe zum Glück nichts gemein.

Der schnuckelige Wagen aus Estland nimmt den Betrachter mit auf eine Zeitreise, erinnert optisch an eine Mischung aus Messerschmitt Kabinenroller aus den 1950er-Jahren und Alfa Romeos der 1960er Jahre. Und an Porsche. Denn das winzige Elektroauto, das Platz für drei Personen bietet, hat ein Targadach mit herausnehmbarem Mittelteil. Tatsächlich habe man aber dem dreierädrigen Benz Patent-Motorwagen von 1885 Ehre erweisen wollen, der Geburtsstunde des modernen Automobils.

Außen Nostalgie, innen moderne Technik

Die Technik des Nobe 100 ist nicht nostalgisch, sondern top-modern. An allen drei Rädern sitzen Radnabenmotoren, die es auf eine Gesamtleistung von 15 kW (20 PS) bringen. Der Allradantrieb macht den Nobe spritzig genug, um in 5,9 Sekunden auf Tempo 100 zu beschleunigen – und weiter bis zur Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h. Recht gemütlich. Aber durch Geschwindigkeitsrekorde soll das Elektroauto ja auch nicht auffallen.

Der Nobe 100 wird von drei Radnabenmotoren angetrieben. Die zwei Aktenkoffer-großen Batterien liegen unter den Vordersitzen.

Der Nobe 100 wird von drei Radnabenmotoren angetrieben. Die zwei Aktenkoffer-großen Batterien liegen unter den Vordersitzen.

Foto: Nobe

Auffällig ist da schon eher die Art und Weise, wie der Fahrer die Tür entriegelt. Ein Schlüssel muss er dafür nämlich nicht mehr ins Schloss stecken. Das Fahrzeug erkennt, wenn sich der Fahrer dem Auto nähert und entriegelt automatisch. Das funktioniert wahrscheinlich ähnlich wie bei VW über eine Funkverbindung zwischen Auto und Schlüssel. So gar nicht nostalgisch.

220 km Reichweite und Möglichkeiten zum Upgraden

Und die Reichweite? Zur Batterietechnologie verrät Nobe kaum etwas. Nur so viel: Die beiden aktenkoffergroßen Akkupacks, die unter dem Kabinenboden lagern, habe man speziell für die Nobe-Motoren entwickelt. Sie lassen sich an einem Schnellladegerät in zwei Stunden aufladen. Die Reichweite liegt bei 220 Kilometern. Das sind immerhin 100 Kilometer mehr als beim Microlino, ein Elektroauto im Stil der legendären Isetta.

Das Start-up Nobe gibt sich umweltbewusst. Besitzer des Elektroautos haben nach fünf Jahren die Möglichkeit, den Wagen aufrüsten zu lassen. Sie müssen sich in der Zukunft also nicht darüber ärgern, dass neue Fahrzeuge mittlerweile eine bessere Technologie haben, sondern können Akkus und Antriebssystem auf aktuelle Versionen upgraden. Um das Recycling der alten Teile kümmert sich Nobe. Somit schaffe man eine umweltfreundlichere urbane Mobilität.

Voreilig sollten sich Fans dieses Autos allerdings nicht freuen. Denn es ist unklar, ob es zur Serienreife kommt. Bislang existiert nur ein Modell. Das will Nobe aber mit allen Kräften ändern. Das Start-up hat eine Fundraising-Kampagne gestartet, die noch bis Mitte Juli läuft. Kommen 900.000 Euro in die Kasse, wollen die Ingenieure einen fahrbereiten Prototyp entwickeln und im Oktober 2018 auf dem Pariser Salon präsentieren. Läuft alles nach Plan, startet die Serienproduktion 2020. Ein Preis ist nicht bekannt.

 

Cockpit in rot.

Cockpit in rot.

Foto: Nobe

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