E-Auto 06.11.2020, 14:00 Uhr

Elon Musk: Tesla produziert jetzt auch Tequila

Jetzt verkauft Elon Musk tatsächlich auch noch Schnaps. Dabei geht der „Tesla Tequila“ eigentlich auf einen Aprilscherz zurück.

Tesla-Chef Elon Musk: Er ist der bestverdienende CEO. Foto: Tesla

Tesla-Chef Elon Musk: Er ist der bestverdienende CEO.

Foto: Tesla

Tesla-Fahrer brauchen normalerweise keinen Sprit. Doch das Elektroauto-Unternehmen von Elon Musk produziert jetzt dennoch welchen: Allerdings nicht zum Betanken des Autos.

Tatsächlich hat Tesla jetzt einen Schnaps auf den Markt gebracht, einen Tequila mit dem außergewöhnlich originellen Namen „Tesla Tequila“. Man könnte sagen: Tesla setzt jetzt auch auf Brennstoff …

Tesla: Elon Musk verkauf jetzt Tequila

Was das alles soll? Das weiß wohl nur Elon Musk höchstpersönlich, letztlich ist es ein gut platzierter Marketing-Gag für alle Tesla-Fans – und von denen gibt es viele. 250 Dollar kostet eine Flasche des „Tesla Tequilas“, geformt ist das Behältnis wie ein Blitz –  klar, Elektrizität und so.

Tesla: Brief an Elon Musk hat Jahre später Folgen

Bei einer solchen Nachricht kann man auf die Idee kommen, kurz einen Blick auf den Kalender zu werfen: Ist schon wieder der 1. April? Nein, aber der war mal, und dabei ist offenbar auch die Idee für den Tesla-Schnaps entstanden. Vor zweit Jahren hatte Tesla-Chef Elon Musk via Twitter am 2. April (eigentlich einen Tag zu spät) verkündet, Tesla sei sowas von pleite, „dass man es kaum glauben“ könne. In einem weiteren Post schrieb er damals: „Elon wurde bewusstlos neben einem Tesla-3-Modell gefunden, umgeben von „Teslaquila“- Flaschen“.

Schnaps im Teslashop – aber nicht hierzulande

Und nun gibt es das Zeug also wirklich. Aber gut – es gibt auch Parfums mit Ferrari-Emblem, warum nicht einen Schnaps von Tesla. Allerdings ist der Tequila hierzulande kaum zu bekommen. Wer im Teslashop nach dem Tequila sucht, bekommt die Meldung: „Sorry, das Produkt ist in deinem Land leider nicht erhältlich“.

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Das zumindest hätte Tesla-Tradition: Der sagenumwobene Cybertruck – manche sehen darin einen Heilsbringer, andere denken angesichts des Designs an eine überdimensionierte Persiflage auf die 80er Jahre – könnte für deutsche Fahrer ein Tabu werden. Die Karosserie des Cybertrucks besteht aus besonders hartem 30X-Edelstahl und die Scheiben sind gepanzert (was sie bei der Premierenvorführung nicht davor geschützt hat, nach einem Steinwurf in Stücke zu springen).

Tesla Cybertruck: Probleme bei der Zulassung

In Deutschland könnte das bei der Zulassung Probleme geben: Motorhaube und Stoßstange müssen hierzulande Energie aufnehmen können, um bei Zusammenstößen zum Beispiel Fußgänger zu schützen.

Cybertruck Tesla

Der Cybertruck von Tesla: Polygon auf vier Rädern.

Foto: Tesla

  • Reichweite: über 500 Meilen
  • Beschleunigung 0-60 Meilen pro Stunde (0-96 km/h): Unter 2,9 Sekunden
  • Zugleistung: Mehr als 14.000 Pfund/lbs
  • Tragkraft: Bis zu 3.500 Pfund/lbs
  • Sitzplätze für bis zu 6 Erwachsene
  • Aufladen: Das Fahrzeug kann an sämtlichen der weltweit 14.000 Supercharger, auch der neuesten Variante V3, geladen werden, sowie auch an allen Destination Charging Standorten, sowie den regulären Lademöglichkeiten zuhause
  • Touchscreen-Größe: 17 Zoll
  • Radaufhängung: 4 Zoll in jede Richtung
  • Chassis: 30-fach kaltgerollter, rostbeständiger Stahl.
  • Zuladung: 100 Kubikfuß externer Lademöglichkeiten, u.a. inklusive vorderer Kofferraum, unteres Staufach
  • Die Karosserie des Cybertrucks besteht aus besonders hartem 30X-Edelstahl
  • In Deutschland könnte das bei der Zulassung Probleme geben: Motorhaube und Stoßstange müssen Energie aufnehmen können, um bei Zusammenstößen zum Beispiel Fußgänger zu schützen.

Und auch der Schnaps ist nicht unbedingt geeignet, Fußgänger zu schützen. Wer ihn trotzdem probieren will: Der durchaus edle Tequila soll von der Marke Nosotros stammen. Den wiederum kann man bestellen – für 45 Dollar. Allerdings hat man dann keine Flasche in Blitzform.

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Ein Beitrag von:

  • Peter Sieben

    Peter Sieben ist Content Manager und verantwortlicher Redakteur für ingenieur.de. Nach einem Volontariat bei der Funke Mediengruppe war er mehrere Jahre als Redakteur und Politik-Reporter in verschiedenen Ressorts von Tageszeitungen und Online-Medien unterwegs. Er schreibt über Forschung, Politik und Karrierethemen.

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