Uniti One 27.12.2017, 12:51 Uhr

Dieses Elektroauto aus dem Media Markt kostet nur 14.900 Euro

Der Elektronikhändler Media Markt verkauft nicht nur Fernseher, Computer und DVDs, sondern 2019 auch Uniti One – ein Elektroauto aus Schweden. Der knuffige Flitzer geht für nur 14.900 Euro über die Ladentheke.

Der Uniti geht 2019 in Schweden in Serie und soll unter 15.000 Euro kosten. Gefertigt wird er in einer voll automatischen Fabrik, deren Technik Siemens beisteuert.

Foto: Uniti

Präsentation des Uniti in Schweden

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Der Uniti ist ein Stadtauto, soll aber eine Reichweite von 300 Kilometern erreichen.

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Vor allem Roboter werden das Elektroauto Uniti bauen.

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Ein Tablet bildet das Zentrum des Cockpits.

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Blick ins Innere des Uniti.

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Front des Uniti.

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Der Fahrer sitzt in der Mitte, gesteuert wird das Auto über einen Joystick.

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Innenraum des Uniti.

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Verkauft wird das Auto über Media-Markt-Filialen in Schweden.

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Elektroautos sind den meisten Menschen zu teuer. Der Preis für einen e-Golf von Volkswagen liegt bei rund 36.000 Euro, das Model 3 von Tesla reißt immerhin ein Loch von knapp 25.000 Euro ins Portemonnaie. Geht das nicht günstiger?

Doch: Das schwedische Start-up Uniti hat in der schwedischen Hafenstadt Landskrona Uniti One enthüllt – ein kleines silbernes, elektrisches Stadtauto, das 2019 für 14.900 Euro auf den Markt kommen wird. Damit unterbietet Uniti sogar den Aachener Hersteller e.Go, der 2018 mit der Serienproduktion des e.Go Life beginnt, der knapp 16.000 Euro kosten wird.

Dieses Elektroauto für 16.000 Euro geht 2018 in Aachen in Serie

Uniti hat als Vertriebspartner Media Markt ins Boot geholt. Der Handelskonzern wird im Dezember 2018 in zwei schwedischen Filialen Showrooms eröffnen, in denen Kunden die zwei-, vier- und fünfsitzigen Versionen des E-Autos begutachten und vorbestellen können. Online haben angeblich schon jetzt über 1.000 Kunden vorbestellt.

In 30 Minuten für 200 km geladen

Zwar ist Uniti One als Stadtauto konzipiert. Doch auch längere Fahrten scheinen bequem machbar zu sein. Die 22-kWh-Batterie ermöglicht eine Reichweite von 300 km und lässt sich in rund drei Stunden aufladen – per Induktion oder an der Steckdose ist der Akku schon nach einer halbstündigen Schnellladeaktion für 200 km geladen.

Der 400 kg leichte Uniti One aus kohlestofffaserverstärktem Kunststoff scheint zudem recht spritzig unterwegs zu sein. Der Zweisitzer beschleunigt mit Radnabenmotoren, die bis zu 40 kW leisten, in 3,5 Sekunden auf 80 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Zum Vergleich: Der e-Golf von Volkswagen beschleunigt in 9,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Die Reichweite der 35,8-kWh-Batterie liegt bei 300 km.

Wie im Flugzeug: Steuerruder ersetzt das Lenkrad

Das Start-up hat sich noch etwas Besonderes für Kunden einfallen lassen, denen Lenkrad, Gas- und Bremspedal zu langweilig sind: ein Joystick-Kontrollsystem. Der Fahrer steuert den Wagen dabei wie in einem Flugzeug per Steuerruder, das ohne mechanische Verbindung zu den Rädern auskommt.

Uniti hat auch gleich das Armaturenbrett aus dem Fahrzeug geschmissen. Stattdessen kommt ein Head-up-Display zum Einsatz, das Informationen auf die Windschutzscheibe projiziert. Die Steuerung des Bordcomputers funktioniert über ein Tablet am Steuerruder. Blickt der Fahrer aus kleinen dreieckigen Seitenfenstern, die zwischen Seiten- und Windschutzscheibe sitzen, kommt wahrscheinlich richtiges Pilotenfeeling auf.

Industrie-4.0-Fabrik von Siemens: Elektroautos laufen fast vollautomatisch vom Band

Uniti will zunächst 50.000 Exemplare bauen des kleinen Elektroautos bauen, das als Prototyp übrigens noch ein Dreirad war. Produktionspartner Siemens Nordic hat dafür in Landskrona eine Industrie-4.0-Fabrik gebaut. Dort werden kaum Arbeiter zu sehen sein, die Teile montieren – das Elektroauto läuft fast vollautomatisch vom Band und lässt sich deshalb kostengünstig und schnell produzieren. „Im Prinzip kann in unserer vollautomatisierten Produktionslinie die Beleuchtung 22 Stunden am Tag ausgeschaltet sein“, sagt Lewis Horne, CEO von Uniti Schweden. Am Projekt beteiligt sind neben Siemens zudem Tele2, Nvidia, E.ON, Kuka Robotics, Haldex, Borgwarner und Fanuc Robots.

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