Report des FBI 17.07.2014, 13:55 Uhr

Attentäter könnten Google-Auto als fahrende Bombe missbrauchen

Was hat Google mit dem selbstfahrenden Auto nur geschaffen? Ein geeignetes Gefährt für Attentäter, befürchtet der US-amerikanische Inlandsgeheimdienst FBI. Es könnte zur ferngesteuerten Bombe werden oder Schießwütigen das Fahren abnehmen. 

Das Google Auto fährt selbstständig mit einem Laser-Radar-System, Kameras und Navigationssystem GPS. Es könnte somit auch zur fahrenden Autobombe werden, befürchtet das FBI. 

Das Google Auto fährt selbstständig mit einem Laser-Radar-System, Kameras und Navigationssystem GPS. Es könnte somit auch zur fahrenden Autobombe werden, befürchtet das FBI. 

Foto: Google

Kaum hat Google das selbstfahrende Auto der Öffentlichkeit vorgestellt, meldet sich der US-amerikanische Inlandsgeheimdienst FBI zu Wort. Das Gefährt eröffne neue Möglichkeiten, Autos zu einer tödlichen Waffe zu machen, zitiert die britische Tageszeitung The Guardian einen FBI-Report. Das FBI schätzt das Auto als mögliche Dual-Use-Technik ein. Zum einen könne man das Auto mit einer Bombe bestücken und dann zu einem Ziel steuern und zur Explosion bringen. Zugleich befürchten die Sicherheitsexperten des FBI auch, dass die Technik des fahrerlosen Autos von Einzeltätern genutzt wird, um während der Fahrt aus dem Auto heraus Schüsse abzufeuern.

Google Car fährt autonom mit Laser-Radar-System

Das selbstfahrende Auto, das Google im Frühjahr vorgestellt hat, hat weder Lenkrad noch Pedale. Es fährt selbstständig und wird von einem Computer gesteuert. Mit einem Laser-Radar-System, Kameras und Navigationssystem GPS erfasst es die Umgebung. Der Prototyp ist so programmiert, dass er Verkehrsregeln beachtet und hat eine eingebaute Geschwindigkeitsbeschränkung von 40 km/h. Der Fahrer ist nur noch Passagier, der wie in einem Taxi lediglich das Ziel angibt.

Passagiere haben während der Fahrt nichts zu tun und beide Hände frei. Laut FBI geeignete Voraussetzungen für Attentäter, zur Waffe zu greifen und Schüsse auf die Umgebung abzugeben. 

Passagiere haben während der Fahrt nichts zu tun und beide Hände frei. Laut FBI geeignete Voraussetzungen für Attentäter, zur Waffe zu greifen und Schüsse auf die Umgebung abzugeben. 

Foto: Google

Google hat seit der Vorstellung immer wieder den Sicherheitsaspekt seiner Entwicklung betont. Da die Autos ohne menschliche Schwächen wie Müdigkeit oder Selbstüberschätzung unterwegs sind, seien sie auch sicherer als von Menschen gesteuerte Autos. Dass sich durch die Roboterautos die Zahl der Unfälle und Verkehrstoten verringern lässt, prognostiziert auch das FBI in seinem Bericht.

FBI hofft auf bessere Autoverfolgungen

Das FBI könnte die Roboterautos zukünftig auch selbst nutzen, um Kriminelle besser zu verfolgen. „Es wird die Beschattungen effektiver und einfacher machen und die Gefahr verringern, dass Streifenwagen ihr Ziel verlieren“, heißt es in dem Bericht. Es lasse sich auch der Abstand zwischen Verfolger und Verfolgtem kontrollieren, um zu verhindern, dass das Polizeifahrzeug entdeckt wird. In fünf bis sieben Jahren, so schätzt das FBI, könnten die ersten fahrerlosen Autos auf amerikanischen Straßen unterwegs sein. Neben Google entwickeln auch die großen Autobauer wie Daimler Roboterautos. 

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