Elektro-Scooter SnikkyBike 07.06.2016, 11:43 Uhr

32 km/h: Auf dem Hochrad stehend durch die Stadt düsen

Leihautos zu teuer, Fahrradfahren zu anstrengend? Mit einem Elektro-Scooter kommt man schnell voran in der Stadt. Ein neues Modell, das SnikkyBike, sucht derzeit auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter nach Unterstützern.

SnikkyBike: Dieses Hochrad besitzt einen Elektromotor und fährt bis zu 32 km/h. Einen Sattel besitzt es nicht. Gefahren wird im Stehen. 

SnikkyBike: Dieses Hochrad besitzt einen Elektromotor und fährt bis zu 32 km/h. Einen Sattel besitzt es nicht. Gefahren wird im Stehen. 

Foto: SnikkyBike

32 km/h: Auf dem Hochrad stehend durch die Stadt düsen

Foto: SnikkyBike

32 km/h: Auf dem Hochrad stehend durch die Stadt düsen

Foto: SnikkyBike

32 km/h: Auf dem Hochrad stehend durch die Stadt düsen

Foto: SnikkyBike

32 km/h: Auf dem Hochrad stehend durch die Stadt düsen

Foto: SnikkyBike

32 km/h: Auf dem Hochrad stehend durch die Stadt düsen

Foto: SnikkyBike

Das SnikkyBike ist wie gemacht für die Stadt. Denn es ist sehr wendig. Enge Kurven? Kein Problem. Im Straßenverkehr hat man einen guten Überblick und wird von anderen Verkehrsteilnehmern nicht so schnell so übersehen, weil man im Stehen fährt. Sattel? Fehlanzeige. Dieses Fahrzeug ist ein Mix aus Roller und Hochrad.Mit Daumengas an dem höhenverstellbaren Lenker ist es leicht zu bedienen. Aber Vorsicht: Es ist nicht für Kinder gedacht.

Und das steckt alles drin im SnikkyBike...

Und das steckt alles drin im SnikkyBike…

Quelle: SnikkyBike

Und falls ein Ausflug ins Grüne ansteht: Mit den Luftreifen kommt man auch auf holprigen Wegen abseits des Asphalts gut voran. Der Elektro-Scooter lässt sich zwar nicht zusammenfalten, passt aber mühelos in Bus und Bahn. Die Fußtritte können eingeklappt werden.

Höchstgeschwindigkeit liegt bei 32 km/h

Das Vorderrad des Elektro-Scooters ist mit 28 Zoll ziemlich groß. Das Hinterrad dagegen mit 16 Zoll klein. Allerdings kraftvoll mit dem darin „verstauten“ Elektromotor. Bis zu 40 Kilometer kann man mit dem geladenen 36-Volt Lithium-Ionen-Akku zurücklegen. Das reicht beispielsweise für eine Tour von Köln nach Düsseldorf. Der Akku ist im Mittelsteg des stabilen Rahmens verriegelt und wird zum Nachladen einfach herausgezogen. Die Ladezeit beträgt zwei Stunden. Danach kann man wieder mit bis zu 32 km/h los düsen – vorbei an hupenden Autoschlangen.

Der Akku lässt sich mit einem Griff herausnehmen. Einmal aufgeladen, kommt man damit bis zu 40 Kilometer weit. 

Der Akku lässt sich mit einem Griff herausnehmen. Einmal aufgeladen, kommt man damit bis zu 40 Kilometer weit. 

Quelle: SnikkyBike

Fürs sichere Bremsen gibt es zwei Bremssysteme, die unabhängig voneinander arbeiten: eine Standardbremse am Vorderrad und eine regenerative Bremse. Letztere lässt die Bremsenergie zum Teil wieder in den Akku zurückfließen, so dass die Reichweite des Rollers erweitert wird.

SnikkyBike: Elektroroller für unter 1000 Euro

Zwei Jahre lang haben Produktdesigner aus dem kanadischen Montreal an diesem zeitlos aussehenden Fahrzeug gearbeitet. Auf dem Markt ist der Elektroroller noch nicht. Die Entwickler suchen auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter nach Unterstützern. Bis Ende Juni läuft die Kampagne. Das Finanzierungsziel liegt bei 100.000 kanadischen Dollar (etwa  68.508 Euro).

Knapp die Hälfte des Geldes konnte bereits eingesammelt werden. Wer das Projekt auf Kickstarter unterstützt, kann sich ein Modell für umgerechnet 940 Euro sichern. Später soll es etwas mehr kosten. 

Klein und wendig ist das Tripl. Trotzdem punktet der elektrisch angetriebene Lastenroller vorne mit einem wettergeschützen Stauraum von 750 Litern. 

Klein und wendig ist das Tripl. Trotzdem punktet der elektrisch angetriebene Lastenroller vorne mit einem wettergeschützen Stauraum von 750 Litern. 

Quelle: Govecs

Mit „Tripl“ haben der Münchner Elektroroller-Spezialist Govecs und der dänische Energiekonzern Trefor ein optimales Zustellfahrzeug für Innenstädte vorgestellt. Das Lastenrad ist mit Elektroantrieb und einem großen, wettergeschützten Laderaum ausgestattet. 

Von Lisa von Prondzinski
Von Lisa von Prondzinski

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