Cloud Computing 04.05.2018, 12:20 Uhr

TOP-10-Cloud-Regeln

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollten die folgenden Regeln beachten, wenn sie sich mit dem Thema Cloud Computing auseinandersetzen.

54 % der deutschen Unternehmen nutzen mittlerweile Cloud-Computing. Die meisten Betriebe wünschen sich, dass Filehosting-Dienste ihre Daten in Deutschland speichern. 

54 % der deutschen Unternehmen nutzen mittlerweile Cloud-Computing. Die meisten Betriebe wünschen sich, dass Filehosting-Dienste ihre Daten in Deutschland speichern. 

Foto: Ole Spata/dpa

1. Basiert Ihr Geschäftsmodell auf Elastizität und Flexibilität? Cloud Computing bringt dann die meisten Vorteile, wenn sich Geschäftsprozesse häufig ändern oder das Geschäft starken saisonalen Schwankungen unterworfen ist.

2. Cloud Computing sollte zur Finanzstrategie passen. Cloud Computing kommt mit einem OPEX-Finanzmodell. Die Idee, man zahlt nur, was man auch nutzt, ist sicherlich für viele Unternehmen interessant, passt aber nicht immer.

3. Cloud Computing sollte zur IT-Strategie passen. Achtung, Cloud ist nicht gleich Cloud. Welche Cloud passt zu Ihnen: IaaS (Infrastructure as a Service), PaaS (Platform as a Service) oder SaaS (Software as a Service)?

4. Der für Ihre Daten notwendige Sicherheitsgrad muss durch Cloud Computing sichergestellt sein. Die Sicherheit der Daten, der Datenschutz und die Compliance werden gerne als Gegenargument zur Cloud benutzt. Aber man sollte erst einmal analysieren, welchen Sicherheitsgrad welche Daten wirklich brauchen.

5. Unterschätzen Sie nicht die Migrationskosten. Der Cloud-Reifegrad der Applikationen ist zu prüfen: Applikationen der Ist-Landschaft eins zu eins in die Cloud zu bringen, ist eine Illusion. In der Konsequenz unterschätzen die Kunden diese Migrationskosten, überschreiten ihre Budgets und laufen ins Risiko des Scheiterns des Projektes.

6. Cloud Computing ist nur dann erfolgreich, wenn die Service Level Agreements (SLAs) stimmen. Achtung: SLAs für Cloud-basierte Softwareservices sind in der Regel nicht so maßgeschneidert, granular und sorgfältig wie SLAs für traditionelle IT-Services. In der Tat sind Verträge für Cloud-Services vielfach standardisiert und decken nur gewisse Basis-Anforderungen ab.

7. Vermeiden Sie das Entstehen einer Schatten-IT. Achtung: Wenn die IT den Fachabteilungen nicht liefert, was gefordert wird, dann holen sich Fachabteilungen ihre IT-Leistung aus der Public Cloud.

8. Cloud Computing erfordert neue Skills und Ressourcen, die am Markt schwer zu finden sind. Stellen Sie sicher, dass Ihr IT-Team über die notwendigen Skills verfügt und entsprechend den Anforderungen einer Cloud auch richtig aufgestellt ist.

9. Wählen Sie die richtigen Provider aus, die die notwendigen Sicherheitsstandards auch erfüllen. Natürlich kommt es auch auf die richtigen Provider an: Es muss nicht nur ein Provider sein, aber wie kompatibel sind die Dienste unterschiedlicher Provider miteinander?

10. Das richtige Budgetieren ist zu erlernen. Im Cloud Computing wird anders budgetiert als bisher. Nutzen Sie Simulationsverfahren und adäquate Planungsmethoden, um das richtige Budget zu allokieren.

WOLFGANG MARTIN

Unternehmensberater

 

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