1350 Aussteller in Friedrichshafen 21.08.2015, 12:55 Uhr

Bike-Trial, E-Mobility, faltbare Helme: Fahrradprofis pilgern zur Eurobike

Neue Pedelecs, faltbare Helme und ein Rahmenprogramm mit Stuntfahrern: Das alles gibt es auf der Eurobike in Friedrichshafen zu sehen. Die internationale Fahrradmesse mit 1350 Ausstellern startet am 26. August. 

Eines der Highlights der Messe ist der Lake Jump: Street-Trial-Profis springen über eine Startrampe direkt in den Messe-See. 

Eines der Highlights der Messe ist der Lake Jump: Street-Trial-Profis springen über eine Startrampe direkt in den Messe-See. 

Foto: Eurobike

Die Eurobike steht in den Startlöchern: Sie erwartet 1350 Aussteller, 46.000 Fachbesucher aus über 100 Ländern, 20.000 Fahrradfans und knapp 2000 Journalisten. „Hier treffen sich alle, die weltweit mit dem Fahrrad und der Branche geschäftlich eng verbunden sind“, sagt Messechef Klaus Wellmann. „Am Bodensee rücken die neuen Trends für die nächste Saison ins Rampenlicht.“

Bike-Trial-Profi Danny MacAskill zeigt neue Stunts

Die Messe ist an den ersten drei Tagen nur für das Fachpublikum geöffnet; Publikumstag ist am Samstag, 29. August, dann steht sie allen Radbegeisterten offen. Eine Radshow bietet Überblick über neue Alltags-, Sport- und E-Bikes sowie Lasten-, Kinder- und Liegeräder. Und der Fahrradinteressierte kann auch selbst in die Pedalen treten und die Neuheiten auf Parcours testen.

Zählt auch zu den Neuheiten: der

Zählt auch zu den Neuheiten: der „Frechdax“ für Kinder.

Foto: Eurobike

Oder man macht es sich mit einem Kaffee gemütlich und sieht den Profis bei der Arbeit zu: Bei der Drop and Roll Show zeigen die weltbesten Street-Trial-Fahrer ihre neuesten Tricks ­– zu Gast ist auch der schottische Bike-Trial-Profi Danny MacAskill. Weiteres Highlight ist der Lake Jump. Fahrer nehmen mit ihren Bikes Anlauf und springen über eine Startrampe direkt in den Messe-See.

Elektromotor ist großes Thema auf der Eurobike 

Ein großes Thema der Messe ist der Elektromotor. „E-Mobility und Elektrofahrräder sind das Zugpferd der Branche“, sagt Stefan Reisinger von der Messe Friedrichshafen der Nachrichtenagentur dpa.

Das Blue Label Charger GX Rohloff von Riese&Müller ist ein speziell für Reisen entwickeltes E-Bike. Angetrieben von einem Bosch-Motor bietet es 14 Gänge. Der Motor greift bei kleiner Trittfrequenz und bietet niedrige Unterstützungsmodi, damit die Reichweite des Akkus maximiert werden kann. Zudem verfügt das Fahrrad über einen Front- und Heckgepäckträger.

Das Blue Label Charger GX Rohloff von Riese&Müller ist ein speziell für Reisen entwickeltes E-Bike. Angetrieben von einem Bosch-Motor bietet es 14 Gänge. Der Motor greift bei kleiner Trittfrequenz und bietet niedrige Unterstützungsmodi, damit die Reichweite des Akkus maximiert werden kann. Zudem verfügt das Fahrrad über einen Front- und Heckgepäckträger.

Foto: Riese&Müller

Der Hersteller Riese & Müller beispielsweise präsentiert das Blue Label Charger GX Rohloff – ein neues E-Bike für Reiseradler mit 14-Gang-Nabenschaltung und einem 500-Wh-Akku, das im November für rund 5000 € auf den Markt kommt und zu den Gewinnern des Eurobike Awards 2015 zählt. Herzstück ist der neue Bosch Performance CX-Motor, der mit besonders hohem Drehmoment für noch mehr Vortrieb an steilen Bergpassagen sorgt.

Storck präsentiert neues E-Bike-Konzept nam:e 

Ein neues E-Bike Konzept präsentiert auch die Firma Storck Bicycle – gemeinsam mit ihren Projektpartnern, dem Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden und der Firma Rehau. Kernstücks des Projekts nam:e ist ein modularer Rahmen, der aus Verbundmaterialien besteht, bis zu 280 kg belastbar ist und die Integration von Kindersitz, Koffer, Smartphone und Akku-Pack ermöglicht.

Der Rahmen des E-Bikes nam:e besteht aus Verbundmaterialien und ist bis zu 280 kg belastbar. 

Der Rahmen des E-Bikes nam:e besteht aus Verbundmaterialien und ist bis zu 280 kg belastbar. 

Foto: Rehau

Er ist das Ergebnis einer neuen Fertigungstechnik, mit dem die Projektpartner beweisen wollen, dass es möglich ist, die längst verloren geglaubte industrielle Rahmenfertigung für E-Bikes in Deutschland zu belassen.

Meier-Cruiser als Lösung für Rückengeplagte

Es gibt auch eine Neuheit für Rückengeplagte: den sogenannten Meier-Cruiser der Hamburger Firma Bellitanner Pearl – ein Fahrrad mit ergonomischer Geometrie, das Handgelenke, Schultern und Nacken entlastet. Dank der niedrigen Sitzposition kann sich der Fahrer statt aufzusteigen einfach hinsetzen und an der roten Ampel sitzen bleiben.

Meier-Cruiser der Hamburger Firma Bellitanner Pearl: Das Fahrrad soll Handgelenke, Schultern und Nacken schonen. 

Meier-Cruiser der Hamburger Firma Bellitanner Pearl: Das Fahrrad soll Handgelenke, Schultern und Nacken schonen. 

Foto: Bellitanner Pearl

Das Tretlager liegt so weit vorn, dass man trotz niedriger Sitzposition optimale Kraftentfaltung erreicht. Der Schwerpunkt liegt weit hinten und unten. Das bringt noch mehr Sicherheit, denn ein Überschlag ist auch bei einer Vollbremsung ausgeschlossen.

Faltbarer Fahrradhelm für die Tasche

Und dann zeigt die Eurobike auch eine Lösung für Helmmuffel: den faltbaren Fahrradhelm des spanischen Unternehmens Closca.

Faltbarer Fahrradhelm von Closca: Die Helmschale besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff und Polycarbonat.

Faltbarer Fahrradhelm von Closca: Die Helmschale besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff und Polycarbonat.

Foto: Closca

Er lässt sich mit einem einfachen Handgriff auf 50 % seiner Ursprungsgröße zusammendrücken und einfach in die Tasche stecken. Die Helmschale besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff und Polycarbonat und bietet laut Closca maximalen Aufprallschutz. 

Das Bike von Alutech Cycles bietet eine interessante Entwicklungsgeschichte: 2000 Endkonsumenten haben an der Konstruktion mitgewirkt, durch Onlinekommentare sowie bei Livemeetings. Ihre Erfahrungen und Vorstellungen von Getrieben und Form sowie Produktionstechniken wurden in den Entwicklungsprozess eingebaut. Das ICB 2.0 ist sozusagen ein Social Media Mountainbike.

Das Bike von Alutech Cycles bietet eine interessante Entwicklungsgeschichte: 2000 Endkonsumenten haben an der Konstruktion mitgewirkt, durch Onlinekommentare sowie bei Livemeetings. Ihre Erfahrungen und Vorstellungen von Getrieben und Form sowie Produktionstechniken wurden in den Entwicklungsprozess eingebaut. Das ICB 2.0 ist sozusagen ein Social Media Mountainbike.

Foto: Eurobike

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