Bau 05.05.2000, 17:25 Uhr

Lüfter blasen im Sommer die Hitze aus dem Glashaus

eine durchdachte Technik, die neben gestalterischer Freiheit des Systems auch die Voraus- setzung für eine ausreichende Be- und Entlüftung schafft.

Attraktiv gestaltete Glasvorbauten am Haus steigern vor allem im Winter den Wohnwert eines Eigenheims. Dann wird an der Südseite des Hauses ein Teil des Gartens, der sonst während der kalten Jahreszeit brach läge, in den Dienst naturnahen Wohnens gestellt. Für die Behaglichkeit im Wintergarten sorgt weitgehend die passive Sonnenenergienutzung. Doch wie schützt sich der Bewohner vor dem Sahara-Effekt während der warmen Jahreszeit? Lufttechnische Anlagen und Abschattungsmaßnahmen sorgen dafür, dass der Bauherr die Fläche, die er seinem Garten abgerungen hat, auch im Sommer zu Wohnzwecken nutzen kann. Dieses Zubehör eines Wintergartens haben Anbieter mittlerweile in ihre Systeme integriert.
Wintergärten, vor allem nachträglich anzulegende Glasvorbauten, kamen während der 80er Jahre in Mode. Ihre Vorzüge werden bis zum heutigen Tag geschätzt. Konstruktionen aus Holz, Kunststoff Stahl oder Aluminium sorgen für vielerlei Glasbauformen und ein ganzjähriges Naturerleben. Als klimatische Pufferzone zwischen dem Hausinneren und der Außenwelt verringern die Wintergärten Wärmeverluste aus den Wohnräumen und halten zudem die kalte Luft von der Wohnung ab. Dadurch wird kostbare Heizenergie gespart. Überdies erweisen sich Wintergärten als architektonisch einprägsame Gestaltungsvarianten von Häusern. Sie tragen dazu bei, die optische Wirkung eines Hauses aufzuwerten und den Wohnwert von Gebäuden zu erhöhen. Schließlich schaffen Wintergärten zusätzlichen Platz und steigern ganzjährig die Lebensqualität.
Voraussetzung für ungetrübte Wintergartenfreuden seien Systeme, die technische und bauphysikalische Sicherheit mit einem Höchstmaß an gestalterischer Freiheit verbinden, bringt es in Lüdenscheid Anbieter Eduard Hueck auf den Punkt. Wintergärten und Glasanbauten aus Aluminiumsystemen würden ausschließlich von Metallbau-Fachbetrieben errichtet und gewährten schon durch ihre „thermische Trennung im Innenleben der Systeme“ gemäß Rahmenmaterialgruppe 1 der DIN 4108 einen optimalen Wärmeschutz. Das Spektrum der hochwärmedämmenden Aluminiumsysteme aus Lüdenscheid reiche von Vertikal- über Schrägverglasungen in verschiedenen Winkelgraden bis hin zu kuppelförmigen Lichtdächern oder eleganten Polygonen.
Die Wahlmöglichkeiten zwischen unterschiedlichen Rastermaßen von Pfosten und Riegeln sowie zwischen verschiedenen Ansichtsbreiten der Profile und einer Vielzahl oberflächenbeschichteter beziehungsweise eloxierter Farbtöne erlaubten – so Hueck – eine nahezu unbegrenzte Bandbreite individueller Nuancierungen.
Im Sommer jedoch kann sich die „Klima-Oase“ in eine „Sahara-Zone“ verwandeln, wenn keine entsprechenden gebäudetechnischen Maßnahmen getroffen worden sind. Das Lüdenscheider Systemhaus offeriere in diesem Zusammenhang – passend zu den raumhohen Seitenteilen – großformatige Schiebe- oder Faltelemente als Frontabschluss, erläutert Hueck. Diese Systembauteile gestatteten eine uneingeschränkte Öffnung nach draußen und sorgten für eine großzügige Belüftung während der warmen Jahreszeit. In die Dachkonstruktionen ließen sich auch spezielle Lüftungselemente integrieren, die – elektrisch oder mechanisch bestätigt – ebenfalls die Abfuhr von Warmluft regelten und so eine ungetrübte Nutzung des Wintergartens auch im Sommer ermöglichten. Zusätzlich sorgten Markisen oder Sonnensegel für eine ausreichende Beschattung, um eine Überhitzung zu vermeiden und das Licht nach Wunsch zu regulieren. E. W.
Wärmepuffer vor dem Haus kamen nicht zuletzt wegen des Aspektes passiver Sonnenenergienutzung in Mode. Der gesteigerte Wohnwert im Winter kann aber durch den Sahara-Effekt im Sommer wieder verloren gehen.
Gesteigerter Wohnwert: Wintergärten – meist der Grundstücksfläche vor dem Haus abgerungenen – gestatten auch während der kalten Jahreszeit naturnahes Wohnen. Im Sommer gilt es jedoch der Hitze Herr zu werden.

  • Elmar Wallerang

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